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  • Kleine Fossilien enthüllen 25.000 Jahre Kohlenstoffgeschichte im Südpolarmeer

    Foraminiferenschalen in Sedimentproben, die in 3.000 Metern Tiefe unter der Meeresoberfläche im indopazifischen Sektor des Südpolarmeeres südlich von Tasmanien gesammelt wurden. Daraus konnten die Forschenden [...] Studie im „Atlantiksektor“ des Südpolarmeeres der Subantarktis ergab, dass diese Region vor etwa 4000 Jahren während des Abschmelzens eine starke Netto-CO2-Quelle war, bevor sie zeitweise abnahm, um im Gl [...] ntarctic Division, hat 2005 als Gastwissenschaftler im Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven gearbeitet. Gemeinsam mit dem AWI-Biogeowissenschaftler

  • Arktische Arten im Klimawandel

    Arktische Arten im Wandel Die Arktis ist ein Lebensraum für Spezialisten. Mit den erstaunlichsten Tricks haben sich die Arten im hohen Norden des Planeten an die dortigen Herausforderungen angepasst. Im kalten [...] speziellen Hufdesigns laufen sie im Winter wie auf Schneeketten, sind im Sommer aber auf ebenen Sohlen unterwegs. Rentiere kommen mit ihren breiten, spreizbaren Hufen im Schnee ebenfalls gut voran. Etliche [...] Arktisches Meereis bei Sonnenaufgang (Foto: Stefan Hendricks) Der Arktische Ozean Anders als im Süden des Planeten liegt im hohen Norden kein Kontinent, sondern ein Ozean. Dieses auch als „Nordpolarmeer“ bekannte

  • Neues Projekt erforscht Krillverteilung im Südpolarmeer

    Klimawandel im Antarktischen Ozean
    Krill ist die Hauptnahrung für alle größeren Bewohner des Südpolarmeeres. Doch seine Menge kann man bis heute nur schätzen, da er in Schwärmen durch den Ozean wandert [...] für Polar- und Meeresforschung wollen in den nächsten drei Jahren Beiträge für ein nachhaltiges Fischereimanagement des antarktischen Krill entwickeln. Ziel ist es, die Krillverteilung im Südpolarmeer besser [...] tung der Krillfischerei durch die  internationale Kommission zur Erhaltung der lebenden Meeresschätze in der Antarktis (CCAMLR). Das Projekt wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

  • Wissenschaftssenatorin Quante-Brandt empfängt Überwinterer im Bremer Rathaus

    Bremen hat die Meeresforschung eine sehr große Bedeutung. Bremen hat nicht nur den Wissenschaftsschwerpunkt Meereswissenschaften festgeschrieben. Bremen ist auch der größte meereswissenschaftliche Forschungsstandort [...] Neumayer-Station verbrachten, haben auf Einladung von Wissenschaftssenatorin Prof. Dr. Eva Quante-Brandt im Bremer Rathaus von ihrer Arbeit berichtet und einen interessanten Einblick in das Leben gegeben, das [...] tation ist eine der wichtigsten Infrastrukturen des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung und ein Aushängeschild der deutschen und natürlich der bremischen Wissenschaft.“

    Physiker,

  • Alle Jahre wieder: „Gartenarbeiten“ im tiefen Arktischen Ozean

    m, die alljährlich sowohl in der Wassersäule als auch am Meeresboden beprobt werden. Klimabedingte Veränderungen der Plankton-Zusammensetzung im Bereich des HAUSGARTEN werden durch die am AWI etablierte [...] onen im Rahmen der HGF Infrastrukturmaßnahme FRAM (Frontiers in Arctic marine Monitoring) vorzunehmen. Das FRAM Ocean Observing System wird kontinuierliche Untersuchungen von der Meeresoberfläche bis in [...] Umsatzprozesse am Meeresboden haben.

    In den nächsten Wochenberichten werde ich unsere ökologischen Langzeituntersuchungen und die Vielzahl der von uns eingesetzten Technologien dann im Detail vorstellen

  • Die Nordsee im Kleinen

    Auswirkungen des Meeresspiegelanstiegs zu untersuchen.“ Zusätzlich zu den 24 im Freiland aufgebauten Bassins stehen noch sechs weitere in einem großen Gewächshaus, wo künftig auch im Winter Experimente [...] Wasser, immer mehr Nährstoffe und neu eingeführte Arten: Der Mensch ist dabei, die Lebensbedingungen im Meer massiv zu verändern. Was aber bedeutet das für die Lebensgemeinschaften dort? Werden sie auch in [...] Nährstoffgehalt jeder Meeres-Kosmos haben soll. Damit die Bewohner möglichst naturnahe Bedingungen vorfinden, lassen sich in jedem Becken zudem die Strömung und die Gezeiten des Wattenmeeres simulieren, das

  • Jubiläum im Hohen Norden

    statt. Ergänzend beproben und messen am Meeresboden verankerte Instrumente dort kontinuierlich; neuerdings sind auch mobile, autonome Geräte ganzjährig im Einsatz.„Im Sommer 1999 haben wir mit dem französischen [...] polares Meeres-Ökosystem in Zeiten globalen Wandels verändert.
    Als Folge des Klimawandels verändert sich die Arktis in rasantem Tempo. Beobachtungsprogramme, die Auskunft über Veränderungen im arktischen [...] französischen Unterwasserroboter Victor 6000 erstmals den Meeresboden im HAUSGARTEN großflächig kartiert“, erinnert sich der Gründer, Dr. Thomas Soltwedel, Biologe am Alfred-Wegener-Institut. „Eigentlich hatten

  • Premiere im Watt: Erste Stipendiaten feiern ihren Abschluss am Centre of Excellence in Observational Oceanography am Alfred-Wegener-Institut

    blicken muss, um die Meereswelt zu verstehen. Das CofE hat mich in diesem Glauben gestärkt und gezeigt, wie wichtig andere Forschungsfelder der Ozeanografie sind. Als Meeresbiologe habe ich mich immer darauf [...] September 2014. Zum ersten Mal feiern morgen am Alfred-Wegener-Institut (AWI) zehn junge Meereswissenschaftler ihren Abschluss am Centre of Excellence in Observational Oceanography, einem Stipendienprogramm [...] an den AWI-Inselstandorten auf Helgoland und Sylt, um sich in verschiedenen Bereichen der Meereswissenschaften weiterzubilden. Drei von ihnen werden anschließend in Europa promovieren. Für sieben geht

  • Leben am und im arktischen Tiefseeboden

    Leben am und im arktischen Tiefseeboden M.Sc. Lilian Boehringer Wie stellt man sich ein Leben bei völliger Dunkelheit, Temperaturen um den Gefrierpunkt und wenig Nahrung etwa 2500 m unter dem Meer vor? Eintönig [...] Schwämmen über bläuliche Seegurken und roten Seeanemonen ist am Meeresboden einiges zu finden. In den Lücken zwischen den Sandkörnern des Meeresbodens ist die Vielfalt noch größer. Kaum vorstellbar, aber winzige [...] obwohl Nematoden die zahlenmäßig häufigste Tiergruppe auf der Erde sind. Die Lebensgemeinschaft am und im arktischen Tiefseeboden hat sich an diese besonderen Bedingungen angepasst. Doch was passiert, wenn

  • Forschungsschiff Polarstern kehrt aus der Antarktis zurück - Untersuchungen der Veränderungen im Lebensraum Weddellmeer

    Wechsel in antarktischen Meereslebewesen).

     

    Hierzu steuerten die Forscher um Expeditionsleiter Dr. Rainer Knust vom Alfred-Wegener-Institut küstennahe Ziele im westlichen und im östlichen Weddellmeer [...] Wasser im tiefen Weddellmeer weiter erwärmt. Die Beobachtungen von Biologen zeigten, dass sich Lebewesen in der Antarktis nur langsam an Veränderungen der Umwelt anpassen.

     

    Das Weddellmeer im atlantischen [...] Gebiete des Ozeans nördlich der Antarktis nachgewiesen werden. Im Weddellmeer ist die Temperatur laut Fahrbach in den letzten 26 Jahren im Mittel über die gesamte Wassersäule um sechs hundertstel Grad