Suchergebnisse

  • Studie zum Stammbaum einzelliger Meeresalgen

    Algenblüten im Meer führen können.

    „Wir konnten mit unserer Studie belegen, dass die Gene für die Synthese von Sekundärmetaboliten der marinen Eukaryonten sehr variabel sind, während die für die [...] , Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, der die Studie gemeinsam mit Kollegen der Universität Sydney und der US-amerikanischen Wetter- und Ozeanbehörde NOAA durchgeführt hat.

    Der Co-Autor der Studie ergänzt: „Unsere Ergebnissen sind ein Paradebeispiel dafür, wie Selektion bei variablen Zellbestandteilen in unterschiedliche

  • Wissenschaftliche Studie zum Thwaites-Gletscher

    Sedimenten, berichten AWI-Forschende in einer aktuellen Studie in der Fachzeitschrift Communications Earth & Environment .
    Erstautor Dr. Ole Zeising aus der Glaziologie am Alfred-Wegener-Institut

  • Studie bringt Veränderungen im globalen Wasserkreislauf mit höheren Temperaturen in Verbindung

    rekonstruiert. In der jetzt in Nature Geoscience veröffentlichten Studie untersuchen sie den Zusammenhang von Wasserkreislauf und Klimaveränderungen und tragen zu einem besseren Verständnis bei.
    [...] , hat sich jedoch als wesentlich schwieriger erwiesen.

    Eine Studie des Iso2k-Projektteams von Past Global Changes (PAGES), einschließlich Dr. Thomas Opel vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum [...] können also schwerer oder leichter sein.

    In dieser neuen Studie fanden die Wissenschaftler:innen heraus, dass Niederschlag und andere natürliche Wässer bei höheren globalen Temperaturen isotopisch

  • Studie bringt neue Erkenntnisse zur Gefährdung von Kaltwasserkorallen

    Prognosen und Schutzmaßnahmen dringend berücksichtigt werden. Die Studie ist im Fachmagazin Science of the Total Environment erschienen.
    Kaltwasserkorallen leben anders als ihre tropischen Verwandten [...] Kombinationen von negativen Umwelteinflüssen zu testen. Frühere Studien konzentrierten sich dagegen meist nur auf ausgewachsene Kaltwasserkorallen und den jeweiligen Einfluss eines einzelnen Umweltparameters [...] reagieren“, erklärt AWI-Forscherin Kristina Beck, Erstautorin der Studie. „Die ausgewachsenen Korallen zeigten unter zukünftigen Umweltbedingungen eine höhere Sterblichkeit, die Jungtiere hingegen ein

  • Neue Studie modelliert stark reduzierten Permafrost

    können den Permafrost nicht dynamisch berücksichtigen. Eine neue Studie unter Beteiligung des Alfred-Wegener-Instituts hat jetzt erstmalig mit einem größeren Klimamodell-Ensemble aus 17 Modellen quantifiziert [...] Energieträger, zum Ende des 21. Jahrhunderts möglich sind.

    „Unsere Studie legt den Fokus auf den Permafrost und nutzt das mittlere Pliozän als ein Laboratorium, um der Frage auf den Grund zu gehen, wie gut

  • Neue AWI-Studie zu industriellen Altlasten im arktischen Permafrost

    In den gefrorenen Böden der Arktis lauert eine bisher unterschätzte Gefahr. Wenn der Untergrund durch den Klimawandel auftaut und instabil wird, kann das zum Zusammenbruch von Industrie-Anlagen und damit zu einer verstärkten Freisetzung von Schadstoffen führen. Zudem können sich dann auch bestehende Kontaminationen leichter in den Ökosystemen ausbreiten. Wie groß dieses Problem werden könnte, hat ein Team um Moritz Langer und Guido Grosse vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) in Potsdam untersucht. Demnach gibt es in der Arktis mindestens 13.000 bis 20.000 belastete Flächen, von denen künftig ein größeres Risiko ausgehen könnte. Man brauche dringend langfristige Strategien für den Umgang mit diesem heiklen Erbe, erklären die Forschenden im Fachjournal Nature Communications .
    Die Arktis stellen sich viele Menschen als weitgehend unberührte Wildnis vor. Doch dieses Bild stimmt längst nicht überall. Seit langem gibt es dort auch Ölfelder und Pipelines, Bergwerke und verschiedene andere industrielle Aktivitäten. Die dafür nötigen Anlagen stehen auf einem Fundament, das früher als äußerst stabil und zuverlässig galt: dem sogenannten Permafrost. Dieser spezielle Boden, der riesige Gebiete der Nordhalbkugel bedeckt, taut im Sommer nur an der Oberfläche auf. Der Rest bleibt bis in mehrere hundert Meter Tiefe das ganze Jahr hindurch gefroren.Damit galt der Permafrost nicht nur als solide Plattform für Gebäude und Infrastruktur. „Traditionell hat man ihn auch für eine natürliche Barriere gehalten, die eine Ausbreitung von Schadstoffen verhindert“, erklärt Moritz Langer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI). „Industrieabfälle aus stillgelegten oder noch arbeitenden Anlagen hat man daher in der Regel einfach vor Ort gelassen, statt sie mit viel Aufwand und entsprechenden Kosten zu beseitigen.“ So entstanden in der Arktis infolge der industriellen Expansion während des Kalten Krieges über Jahrzehnte Kleinstdeponien voller giftiger Schlämme aus der Öl- und Gasförderung, Halden aus Bergbau-Schutt, Überreste militärischer Installationen und Seen, in denen gezielt Schadstoffe verklappt wurden. „Häufig hatte man dabei die Vorstellung, der Permafrost umschließe die giftigen Substanzen dicht und für immer, so dass keine aufwändige Entsorgung nötig sein würde“, sagt Guido Grosse, der am AWI die Sektion Permafrostforschung leitet. „Dieses industrielle Erbe liegt bis heute im Permafrost vergraben oder an dessen Oberfläche. Die Palette der Substanzen reicht dabei von giftigem Dieselkraftstoff über Schwermetalle bis hin zu radioaktiven Abfällen.“Im Zuge des Klimawandels aber droht diese lange schlummernde Bedrohung nun akut zu werden. Denn da sich die Permafrost-Regionen zwei- bis viermal so schnell erwärmen wie der Rest der Welt, taut der gefrorene Untergrund zunehmend auf. Dadurch aber verändert sich die Hydrologie der betroffenen Gebiete und der Permafrost als Barriere wirkt nicht mehr. Die über Jahrzehnte in der Arktis angereicherten Schadstoffe können in Bewegung geraten und sich über größere Regionen verteilen.

    Dazu kommt, dass der tauende Permafrost immer instabiler wird, was zu weiteren Belastungen führen kann. Denn wo der Boden wegsackt, drohen Schäden an Pipelines, Chemikalien-Lagern und Deponien. Wie groß diese Risiken heute schon sind, zeigte im Mai 2020 ein großer Unfall in der Nähe der Industrie-Stadt Norilsk im Norden Sibiriens. Aus einer destabilisierten Tankanlage liefen damals 17.000 Tonnen Diesel aus, die Flüsse, Seen und Tundra verschmutzten. „So etwas könnte künftig durchaus häufiger passieren“, befürchtet Moritz Langer.

    Um solche Gefahren besser einschätzen zu können, hat er zusammen mit einem internationalen Team aus Deutschland, den Niederlanden und Norwegen die industriellen Aktivitäten im hohen Norden genauer unter die Lupe genommen. Dazu haben die Forschenden zunächst frei verfügbare Daten aus dem Portal OpenStreetMap und aus dem „Atlas of Population, Society and Economy in the Arctic“ ausgewertet. Demnach gibt es in den Permafrost-Regionen der Arktis rund 4.500 Industriestandorte, in denen potentiell gefährliche Substanzen lagern oder zum Einsatz kommen.

    „Damit wussten wir allerdings noch nicht, was das genau für Anlagen sind und wie stark sie die Umwelt mit welchen Substanzen belasten können“, sagt Moritz Langer. Detailliertere Informationen dazu gibt es bisher nur für Nordamerika, wo rund 40 Prozent der weltweiten Permafrostböden liegen. Die verfügbaren Daten aus Kanada und Alaska zeigen, dass man anhand der Lage und Art von Industrieanlagen sehr gut abschätzen kann, wo mit gefährlichen Substanzen zu rechnen ist.

    Für Alaska liefert das „Contaminated Sites Program“ auch Hinweise auf die Art dieser Belastungen. So geht etwa die Hälfte der dort erfassten Kontaminationen auf das Konto von Treibstoffen wie Diesel, Kerosin und Benzin. Auch Quecksilber, Blei und Arsen stehen unter den Top 20 der dokumentierten Umweltschadstoffe. Und dabei handelt es sich nicht nur um das Erbe vergangener Zeiten. Zwar ist die Zahl der neu registrierten Belastungsgebiete im nördlichsten Bundesstaat der USA von rund 90 im Jahr 1992 auf 38 im Jahr 2019 zurückgegangen. Doch die Zahl der betroffenen Flächen nimmt auch heute noch zu.

    Für die großen Permafrost-Regionen Sibiriens gibt es bisher keine vergleichbaren Datenbanken. „Wir konnten dort also nur Berichte über Umweltprobleme auswerten, die zwischen 2000 und 2020 in russischen Medien oder anderen frei zugänglichen Quellen veröffentlicht wurden“, sagt Moritz Langer. „Aus diesen eher spärlichen Informationen aber kann man schließen, dass es auch in Russlands Permafrost-Regionen einen engen Zusammenhang zwischen Industrieanlagen und belasteten Flächen gibt.“

    Mit Computermodellen hat das Team daher das Schadstoff-Risiko für die gesamte Arktis hochgerechnet. Insgesamt dürften die 4.500 Industrieanlagen in den Permafrost-Gebieten demnach zwischen 13.000 und 20.000 belastete Flächen hinterlassen haben. 3.500 bis 5.200 davon liegen in Regionen, in denen der Permafrost heute noch stabil ist, aber schon vor dem Ende des Jahrhunderts zu tauen beginnen wird. „Mangels Daten sind diese Ergebnisse allerdings noch mit Vorsicht zu genießen“, betont Moritz Langer. „Das tatsächliche Problem könnte sogar noch größer sein.“

    Noch kritischer wird die Lage durch das wachsende Interesse an wirtschaftlichen Aktivitäten in der Arktis. Denn dadurch entstehen immer mehr Industrieanlagen, aus denen toxische Substanzen in die Ökosysteme gelangen können. Und das in Zeiten, in denen die Beseitigung solcher Umweltschäden immer schwieriger wird. Schließlich braucht man dazu oft Fahrzeuge und schweres Gerät, die auf tauendem Untergrund kaum noch einsetzbar sind.

    „Insgesamt haben wir es hier also mit einem ernstzunehmenden Umweltproblem zu tun, das sich weiter verschärfen wird“, resümiert Guido Grosse. Man brauche dringend mehr Daten und ein Monitoring von gefährlichen Substanzen, die mit industriellen Aktivitäten in der Arktis verbunden sind. „Denn diese Schadstoffe könnten über Flüsse und das Meer letztendlich auch wieder bei den Menschen in der Arktis und auch bei uns auf dem Tisch landen.“ Wichtig seien außerdem verstärkte Bemühungen, die Freisetzung von Schadstoffen zu verhindern und die Schäden auf schon belasteten Flächen zu beseitigen. Und schließlich halten es die Fachleute auch nicht mehr für zeitgemäß, Industrieabfälle ohne abgesicherte Deponie-Möglichkeiten in der Arktis zurückzulassen. Denn gegen die damit verbundenen Risiken ist der Permafrost kein zuverlässiger Verbündeter mehr.

  • Maria Jung für Studie über tropische Korallen ausgezeichnet

    Otto-Krümmel-Förderpreis
    Der erstmalig ausgelobte Otto-Krümmel-Förderpreis soll junge Forscher, die mit dem Bachelor ihren ersten berufsqualifizierenden Abschluss in den Händen halten, für ihre weitere Karriere fördern und motivieren.
    Maria Jung absolvierte an der Universität Bremen ein Biologiestudium mit dem Schwerpunkt Meeresbiologie. In der ausgezeichneten Bachelorarbeit mit dem Titel "The effect of ocean acidification (OA) on the phtosymbiosis of the two scleractinian coral species Porites lutea and Seriatopora hystrix – a light exclusion experiment" geht es um den Einfluss der Photosymbiose auf die Fitness der Korallen unter Ozeanversauerung.

    "Maria Jung hat eine hervorragende Arbeit abgeliefert und zeigte ein sehr hohes Engagement, das weit über das normale Maß hinausgeht", sagt die Betreuerin der Arbeit und AWI-Forscherin Getraud Schmidt.

    Die Gesellschaft zur Förderung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel e.V. vergibt den Otto-Krümmel-Förderpreis für herausragende Bachelorarbeiten auf dem Gebiet der Meeresforschung, um besonders qualifizierte junge Studierende auf ihrem weiteren beruflichen Weg zu fördern und zu motivieren. Otto Krümmel war einer der Pioniere der deutschen Meeresforschung. Die Auszeichnung ist mit 1.000 Euro dotiert.

  • Studie zur Vorhersage von herannahenden Klimakipppunkten

    der Stärke der AMOC wurden von verschiedenen vorangegangenen Studien als ein statistisches Frühwarnsignal für das herannahende „Kippen“ der Atlantischen Umwälzströmung interpretiert.

    Forschende vom [...] Voraussage von sich annähernden Klima-Kipppunkten beschäftigt. „Studien, die versuchen, Klimakipppunkte mit Hilfe von statistischen Frühwarnsignalen vorherzusagen, verwechseln oft die Wahrscheinlichkeit [...] Signifikanz führt. Vanessa Skiba erläutert weiter: „Zukünftige Studien müssen dies berücksichtigen, wenn sie die Wahrscheinlichkeit des Überschreitens eines Klimakipppunktes ermitteln. Dafür geeignet

  • Neue Studie zur Klimageschichte: Arktisches Meereis beeinflusste Stärke des Golfstromes

    Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in einer neuen Studie, die heute im Fachmagazin Earth and Planetary Science Letters erscheint. Den Geologen ist es darin zum ersten Mal gelungen, anhand [...] Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in einer neuen Studie, die heute im Fachmagazin Earth and Planetary Science Letters erscheint. Den Geologen ist es darin zum ersten Mal gelungen, anhand [...] Juliane Müller.

    Zu einer ähnlichen Kettenreaktion kam es laut Studie dann noch einmal während der Jüngeren Dryas vor rund 12 800 Jahren, als erneut riesige Mengen Meereis die Arktis Richtung Nordatlantik

  • Biologen finden immer mehr Plastikmüll in der arktischen Tiefsee: Studie belegt, dass heute zweimal so viel Abfall auf dem Meeresgrund liegt wie noch vor zehn Jahren

    portugiesischen Metropole Lissabon gefunden wurden.

    Für die Studie untersuchte Dr. Melanie Bergmann rund 2100 Fotoaufnahmen vom Meeresboden am HAUSGARTEN, dem Tiefsee-Observatorium des [...] und der norwegischen Insel Spitzbergen. „Den Anstoß für diese Studie gab ein Bauchgefühl. Bei der Durchsicht unserer Expeditionsaufnahmen hatte ich den Eindruck gewonnen, dass auf den Fotos aus dem