Wochenberichte Polarstern

Die Expedition PS120 Port Stanley - Bremerhaven

Die Transitfahrt von Port Stanley über Las Palmas nach Bremerhaven startet am 02.06.2019 und endet am 29.06.2019 in Bremerhaven.

Die Fahrt steht ganz im Zeichnen der studentischen Ausbildung und bedient die Schiff-Vorbereitungen für MOSAIC. Eine internationale Gruppe von 25 Studierenden aus 23 Ländern wird während einer "schwimmenden Sommerschule" in Techniken der Ozeanographie und der Fernerkundung geschult. Dabei sollen sie Methoden der Probennahme, der Aufarbeitung der Proben und den Umgang mit erhobenen Daten lernen.

Im Rahmen in der Vorbereitung der anschließenden MOSAIC Expeditionen werden Sensoren kalibriert, und die Implementierung in System getestet, um einen reibungslosen Ablauf während des MOSAIC Programms vorzubereiten. Neben der sensor-technischen Vorbereitungen, wird auch die medizinische Abteilung neuorganisiert.

Als weitere Aufgabe während der Transitfahrt werden chemische und physikalische Messungen zum Energieaustausch zwischen Ozean und Atmosphäre durchgeführt. Zudem bekommen die Studenten eine Einführung in die Physik des Klimasystems, in die internationalen Klimaverhandlungen und Datenanalyse. Mikroplastik & EDNA

Dem „shipboard training“ geht ein dreitägiger Workshop an Land voraus, auf dem grundlegende Arbeitsweisen, Methoden und Programme zur späteren Nutzung an Bord vorgestellt werden.

Die "schwimmende Sommerschule" ist ein gemeinsames Projekt zwischen dem Alfred-Wegener-Institut, NF- POGO Zentrum für Exzellenz und dem OCEAN TRAINING PORTAL (OTP). Die Sommerschule wird durch die Nippon Foundation / NF- POGO Centre of Excellence, ATLANTOS und das OTP finanziert und von REKLIM (Helmholtz Verbund Regionale Klimaveränderung) und PORTWIMS (Portugal Twinning for innovation and excellence in marine science and earth observation) unterstützt.

Am 29.06.2019 wird Polarstern in Bremerhaven einlaufen und beendet damit die Expedition PS120.

PS115/2 Wochenbericht Nr. 2 | 10.09. - 16.09.2018

Es geht endlich richtig los: Von Super-Puma und Eisbär zu Kastenlot und OBS

[18. September 2018] 

Montag (10.09.18). Kurz nach Mitternacht (der erste Wochenbericht mit Hinweis auf die gute Laune und den Forschungsbeginn in wenigen Stunden ist gerade abgeschickt worden) eine Hiobsbotschaft: akuter medizinischer Notfall, das Expeditionsprogramm muss erst einmal abgebrochen werden (bevor es eigentlich gestartet worden ist), sofortige Umkehr und Rückfahrt mit voller Kraft (15 kn) Richtung Longyearbyen. Um 19:45 gibt es dann gute Nachrichten vom Kapitän: morgen Abend soll ein Rendezvous mit einem Rettungshubschrauber NE von Svalbard bei 81°N/40°E...


PS115.2 Wochenbericht Nr. 1 | 03.09. – 09.09.18

Von Longyearbyen durch die Nordost-Passage Richtung Sibirische Arktis

[10. September 2018] 

Montag (03.09.18). “Polarstern“ liegt seit Montagmorgen vor Longyearbyen auf Reede und wartet sowohl auf die neue Besatzung als auch auf die neuen Wissenschaftler, die für den kommenden Expeditionsabschnitt eingeschifft werden sollen.


PS115.1 Wochenbericht Nr. 4 | 27.08. – 02.09.2018

Abschließende Arbeiten vor Nordostgrönland in der letzten Woche der Reise

[03. September 2018] 

Nach Rückkehr in die Wandelsee vor Kronprins Christian Land, dem nordöstlichen Rand von Grönland, standen am Wochenende zunächst Stationsarbeiten auf dem Arbeitsprogramm, die neben Wärmestrommessungen insbesondere Sedimentbeprobungen mit Kastengreifer und Schwerelot umfassten.


PS115.1 – Wochenbericht Nr. 3 | 20.08. – 26.08.2018

Überraschende Eisverhältnisse begünstigen unser Messprogramm im Norden

[27. August 2018] 

Am Beginn der zweiten Hälfte unserer Forschungsreise stand eine kurze Transitfahrt nach Nordwesten an. Ein Eisfeld von etwa 40 Seemeilen war zu durchqueren, dass für unser geschlepptes seismisches Messkabel bei Fortsetzung des Messbetriebs eine unnötige Gefahr darstellen würde.


PS115.1 – Wochenbericht Nr. 2 | 13.08. – 19.08.2018

Geophysik im Nebel und ein spektakulärer Sedimentkern

[20. August 2018] 

In der zweiten Woche unserer insgesamt vierwöchigen Reise setzten wir die begonnenen reflexionsseismischen Arbeiten in der nördlichen Grönlandsee fort.


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