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  • Kein europäisches Meer ohne Müll? Neue Studie zeigt, dass alle untersuchten Meeresregionen Europas verschmutzt sind

    Mittelmeer erforscht.

    Insgesamt haben die Wissenschaftler für die Studie 588 Videoaufnahmen und Schleppnetzproben auf Müll hin untersucht. Einige stammten aus flachen Gewässern in Küstennähe, andere aus [...] über 4500 Metern. Es ist das erste Mal, dass Forscher in einer Studie zum Thema Müll im Meer eine solch große Bandbreite verschiedener Lebensräume abgedeckt haben.

    Müll fanden die Wissenschaftler [...] Menschen auswirken wird.

    Projekte wie diese aktuelle europäische Studie sind damit unerlässlich, um das Problem ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. „Solche Studien sind sehr relevant für politische

  • Neue Studie in Fachzeitschrift Nature: Kalkbildende Mikroalgen sind Zeugen zunehmender Ozeanversauerung

    - und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft, der an der Studie beteiligt ist. Zwar haben auch schon Laborexperimente gezeigt, dass der Kalzifizierungsgrad bei zunehmender Versauerung abnimmt, [...] für den globalen Kohlenstoffkreislauf.

     

    Allerdings zeigt die Studie auch, dass es Ausnahmen von diesem generellen Trend geben kann. In der Küstenzone Chiles, wo die „sauersten“ Bedingungen in heutigen [...] fähig sind, sich diesem Tempo anzupassen.

     

    Die Nature-Studie von L. Beaufort, I. Probert, T. de Garidel-Thoron, E. M. Bendif, D. Ruiz-Pino, N. Metzl, C. Goyet, N. Buchet, P. Coupel, M. Grelaud

  • Arktische Küsten auf dem Rückzug - Internationale Studien beschreiben aktuellen Zustand der arktischen Küsten

    Arctic Coast 2010“ beteiligt. Initiiert und koordiniert wurde die Studie vom Internationalen Arktischen Wissenschaftsrat (IASC), dem internationalen Verbundprojekt „Land-Ocean Interactions in the Coastal [...] am Institut für Küstenforschung beheimatet.  Die aktuelle Studie versteht sich unter anderem als internationaler und nationaler Beitrag zum gemeinsamen Forschungsprogramm der Helmholtz-Gemeinschaft [...] Sekretariat der IPA und gehört ebenfalls zu den Koordinatoren der Studie. „Nach mehr als zehn Jahren intensiver Arbeit haben wir nun einen umfassenden Überblick über deren Zustand und Erosionsgefährdung

  • Wie kalt wird ein Winter in zwei Jahren? Neue Studie zeigt: Klimamodelle tun sich noch schwer mit mittelfristigen Klimaprognosen

    Pressemitteilung
    Potsdam/Bremerhaven, den 4. Dezember 2012. Wie gut sind die weltweit wichtigsten Klimamodelle geeignet, um die Wetterbedingungen für das kommende Jahr oder gar Jahrzehnt vorherzusagen? Die Potsdamer Wissenschaftler Dr. Dörthe Handorf und Prof. Dr. Klaus Dethloff vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft (AWI) haben 23 Klimamodelle getestet und ihre Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe der internationalen Fachzeitschrift Tellus A veröffentlicht. Ihr Fazit: Der Weg zu verlässlichen regionalen Vorhersagen auf saisonalen und dekadischen Zeitskalen ist noch weit. Keines der getesteten Modelle ist heute schon in der Lage, die wetterbestimmenden Muster von Hoch- und Tiefdruckgebieten so gut vorauszuberechnen, dass die Wahrscheinlichkeit eines kalten Winters oder eines trockenen Sommers verlässlich prognostiziert werden kann.

     

    Wie sich der globale Klimawandel regional und mittelfristig auswirken wird, gehört aktuell zu den wichtigsten Fragen der Klimaforschung. Diese sind Gegenstand nationaler und internationaler Forschungsprogramme und werden auch im nächsten Weltklimabericht eine große Rolle spielen. Denn Gesellschaften, die sich auf klimatische Änderungen einstellen müssen, sollten wissen, welche konkreten Veränderungen auf sie zukommen. Für die Energie- oder Landwirtschaft beispielsweise wäre es ein enormer Gewinn, wenn die mittelfristig vorherrschenden Wetterbedingungen in einer Region einigermaßen verlässlich prognostiziert werden könnten. Vor diesem Hintergrund ist die Vorhersagequalität gängiger Klimamodelle für den Zeitraum von Jahreszeiten bis hin zu einem Jahrzehnt von großer Bedeutung.

     

    Das Wettergeschehen auf der Erde wird ganz wesentlich von großräumigen Zirkulationsmustern der Atmosphäre bestimmt. Ein Beispiel ist die nordatlantische Oszillation. Sie beeinflusst Stärke und Lage der Westwinde über dem Nordatlantik und legt damit die Zugbahnen der Tiefdruckgebiete über Nord- und Mitteleuropa fest. Solche auch als „Telekonnektion“ bezeichneten Zirkulationsmuster sind über die gesamte Erde verteilt und bestimmen die räumliche und zeitliche Verteilung von Hoch- und Tiefdruckgebieten über große Entfernungen hinweg. Wissenschaftler sprechen dabei von der Ausbildung „meteorologischer Aktionszentren“, die das Wetter einer ganzen Region prägen. Im Fall der nordatlantischen Oszillation sind das zum Beispiel die bekannten Wetterzentren „Islandtief“ und „Azorenhoch“.

     

    „Kurzfristige Wettervorhersagen sind mittlerweile sehr verlässlich. Die Probleme für saisonale und dekadische, also mittelfristige Vorhersagen sind die enorme Variabilität und die vielfältigen Rückkopplungseffekte, denen die atmosphärische Zirkulation unterliegt“, erläutert AWI-Meteorologin Dörthe Handorf die besondere Herausforderung für Modellierer. Um die Vorhersagequalität der 23 wichtigsten Klimamodelle zu testen, haben die AWI-Wissenschaftler überprüft, wie gut diese Modelle die großräumigen Zirkulationsmuster der vergangenen 50 Jahre reproduzieren können. Insgesamt wurden 9 bekannte Zirkulationsmuster rückblickend untersucht, vier davon besonders eingehend. Ergebnis: Die räumliche Verteilung atmosphärischer Zirkulationsmuster wird von einigen Modellen bereits sehr gut beschrieben. Wie stark oder schwach Islandtief, Azorenhoch und andere meteorologische Aktionszentren zu einem bestimmten Zeitpunkt der letzten 50 Jahre ausgeprägt waren, die zeitlichen Verteilungsmuster also, konnte allerdings keines der Modelle zufriedenstellend reproduzieren.

     

    „Gegenwärtig arbeiten Klimaforscher in aller Welt daran, die Auflösung ihrer Modelle und die Leistungsfähigkeit von Klimarechnern zu erhöhen“, beschreibt AWI-Forscherin Dörthe Handorf eine naheliegende und wichtige Möglichkeit, um die mittelfristige Vorhersagequalität von Klimamodellen weiter zu verbessern. Dadurch können klimatische Veränderungen räumlich und zeitlich kleinskaliger abgebildet werden. „Es wird aber nicht reichen, die reine Computer-Power zu erhöhen“, o die Potsdamer Wissenschaftlerin, die sich bereits seit 1997 mit Fragen der Klimavariabilität beschäftigt. „Wir müssen weiter daran arbeiten, die grundlegenden Prozesse und Wechselwirkungen in diesem komplizierten System „Atmosphäre“ zu verstehen. Denn auch ein Hochleistungsrechner kommt an seine Grenzen, wenn die mathematischen Gleichungen eines Klimamodells die wirklichen Zusammenhänge nicht exakt genug beschreiben.“

     

    Eine Schlüsselrolle für die Optimierung von Klimamodellen spielt die Arktis. Sie gehört zu den wichtigsten Motoren des Klima- und Wettergeschehens, ist gleichzeitig eine der Regionen, in denen das Klima sich gegenwärtig am stärksten verändert. Gleichzeitig ist der Hohe Norden noch immer so unwirtlich, dass viel zu wenig Daten über die Arktis existieren. Künftige Forschungsarbeiten der Potsdamer Wissenschaftler gehen deshalb in zwei Richtungen. Zum einen entwickeln sie ein Klimamodell, das die oft kleinskaligen, wetterbestimmenden Prozesse in der Arktis besonders gut auflösen kann. Das Projekt namens TORUS wird im Rahmen des Forschungsprogrammes „MiKlip-Mittelfristige Klimaprognosen“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und von Dörthe Handorf koordiniert. Da Modellverbesserungen aber nur möglich sind, wenn umfangreiche Datensätze in hoher Qualität vorliegen, ist für den Zeitraum 2018-2019 eine große internationale  Messkampagne in der Arktis geplant. Sie wird den beteiligten Wissenschaftlern einiges abverlangen. Denn Teil der Messkampagne soll eine internationale arktische Driftstation sein, bei der ein Forscherteam im arktischen Winter mehrere Monate mit dem Meereis durchs Nordpolarmeer treibt.

     

    Hinweise für Redaktionen: 

    Der Originalartikel heißt: Handorf, D. and K. Dethloff: How well do state-of-the-art Atmosphere-Ocean general circulation models reproduce atmospheric teleconnection patterns?, Tellus A, 2012, 64, 19777, (doi: 10.3402/tellusa.v64i0.19777), http://www.tellusa.net/index.php/tellusa/article/view/19777

     

    Ihre wissenschaftlichen Ansprechpartner am Alfred-Wegener-Institiut sind Dr. Dörthe Handorf (Tel: +49 (0)331 288-2131, E-Mail: Doerthe.Handorf(at)awi.de) und Prof. Dr. Klaus Dethloff (Tel.: +49 (0)331 288-2104, E-Mail: Klaus.Dethloff(at)awi.de ). In der Abteilung Kommunikation und Medien des Alfred-Wegener-Institutes steht Ralf Röchert (Tel.: +49 (0)471 4831-1680; E-Mail: Ralf.Roechert(at)awi.de) für Rückfragen zur Verfügung. 

     

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    Das Alfred-Wegener-Institut forscht in der Arktis, Antarktis und den Ozeanen der mittleren und hohen Breiten. Es koordiniert die Polarforschung in Deutschland und stellt wichtige Infrastruktur wie den Forschungseisbrecher Polarstern und Stationen in der Arktis und Antarktis für die internationale Wissenschaft zur Verfügung. Das Alfred-Wegener-Institut ist eines der 18 Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft, der größten Wissenschaftsorganisation Deutschlands.

  • Neue Studie belegt: Instabiler Antarktischer Eisschild hat in der Vergangenheit zum rasanten Meeresspiegelanstieg geführt

    diesem Ergebnis kommt ein internationales Forscherteam in einer Studie, die in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Nature veröffentlicht wird. Das Gemeinschaftsprojekt von Geologen und Klimawissenschaftlern [...] auf die Eismassen am Südpol auswirken könnte.

    Mit ihrer Studie liefern die Wissenschaftler den ersten Beweis dafür, dass der Massenverlust des Antarktischen Eisschildes wesentlich dazu beigetragen [...] , Klimamodellierer am Alfred-Wegener-Institut und Co-Autor der Studie.

    Die Studie ermöglicht es Wissenschaftler zu verstehen, welche Prozesse in der Vergangenheit zu großen Eismassenverlusten des

  • Neue Studie zeigt: Durch Eisendüngung im Südpolarmeer könnte weniger Kohlendioxid in der Tiefsee gespeichert werden als bisher angenommen

    Pressemitteilung
    Bremerhaven, 10. November 2014. Eine neue Studie zur natürlichen Eisendüngung im Südpolarmeer zeigt, dass zusätzliches Eisen die Wirksamkeit der sogenannten biologischen Pumpe, die [...] der Atmosphäre in der Vergangenheit verändert hat.

    Zwei Studien aus den zurückliegenden fünf Jahren haben diese Annahme untermauert. Forscher konnten darin nachweisen, dass infolge einer Düngung [...] Sie nature geoscience als Quelle.

    Ihr Ansprechpartner für die Studie am Alfred-Wegener-Institut ist Dr. Ian Salter (tel.: +49 471 4831- 2386; e-mail: Ian.Salter(at)awi.de). Bitte beachten Sie, dass

  • Studie zum Klima in der Erdgeschichte

    der heutigen Warmzeit reduziert. Das ist ein Ergebnis einer Studie von Dr. Frank Lamy vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und Kollegen, die diese Woche [...] verschiedene kalte und warme Klimazustände zu erfassen. Die aktuelle Studie des AWI-Geologen Lamy beruht auf Änderungen von sedimentologischen Parametern und der geochemischen Zusammensetzung von marinen [...] bis in den Nordatlantik-Raum“, ordnet Lamy die Bedeutung der Studie für zukünftige Prognosen ein.

     

    Originalpublikation:

    Frank Lamy, Helge W. Arz, Rolf Kilian, Carina B. Lange, Lester Lembke-Jene

  • Studien zur Biologie auf dem Schelf der Antarktischen Halbinsel

    zu untersuchen. Eines der Ergebnisse ist eine multidisziplinäre Studie an Wasserphysik, dem Kleinkrebs Krill und Walen. Sie hat ergeben, dass sich verschiedene Walarten räumlich durch ihre spezielle

  • Bremer Studienpreis geht an Diplomandin

    Pressemitteilung
    Der jährlich verliehene Bremer Studienpreis für besonders hervorragende wissenschaftliche Leistungen geht in diesem Jahr im Bereich der Natur- und Ingenieurwissenschaften [...] konnte sie dank der finanziellen Unterstützung durch den Bremer Studienfonds für knapp drei Monate im argentinischen Nationalpark in Patagonien das Tauchverhalten von Felsenkormoranen studieren. Kaum zurück

  • Studienpreis für Aquakultur in Offshore-Windparks

    Mittelstandsforschung einen der vier diesjährigen Studienpreise für herausragende mittelstandsbezogene Forschung an Dr. Bela H. Buck vom Alfred-Wegener-Institut für Polar-