LTO@AWI stellt sich vor

Der Klimawandel ist eines der Schlüsselthemen unserer Zeit. Die Untersuchung der Auswirkungen des Klimawandels für die chemische/physikalischen Systeme und die daraus folgenden Konsequenzen für biologische Gemeinschaften – und damit auch dem Menschen ist jedoch ein sehr komplexer Vorgang, und ist nur mithilfe langfristiger Beobachtungen zu bewältigen.

Das AWI ist in dieser Hinsicht in einer einzigartigen Position. AWI Wissenschaftler sammeln und analysieren die dringend benötigten Langzeitbeobachtungen in verschiedenen Observatorien in Arktis, Antarktis und Nordsee sowie auf seinen Forschungsschiffen. Diese Daten stellen einen enormen Schatz dar und ermöglichen die Analyse komplexer Langzeitveränderungen in der Atmosphäre, den Ozeanen und entsprechenden Ökosystemen sowie die sozio-ökonomischen Folgen dieser Veränderungen.

Besonders wichtig ist hierbei, dass, wir diesen Datenschatz auch in die nötigen IT, Modellierungs- und Visualisierungsansätze einbinden und so die Nachhaltigkeit unserer Langzeitressourcen unterstützen. Alle Daten werden außerdem regelmäßig in der online Datenbank Pangaea archiviert. 

LTO News

Mai 2019

DynAMo - Beagle Channel Observatory on the dynamic impact of ice mass loss in the Andes on terrestrial, limnic and marine ecosystems.

In diesem Infrastrukturprojekt haben sich Wissenschaftler und Ingenieure aus Deutschland, Argentinien, Chile und den USA zusammengeschlossen, um ein marin-terrestrisches Beobachtungsnetzwerk im und entlang des Beagle Channels und den ihn umgebenden Gebirgsketten der Anden (Cordillera Darwin) zu etablieren. Eine erste proof-of -Concept Messboje nahm bereits 2018 ihren Betrieb auf. Die Ergebnisse und weitere Schritte zur langfristigen Etablierung des Beobactungsnetzwerks wurden nun in einem Workshop in Bremerhaven im Mai 2019 diskutiert

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