Entwicklung einer berührungslosen Methode zur Entfernung von Ektoparasiten bei Lachsen in der Aquakultur

Lachs zählt zu den beliebtesten Speisefischen in Deutschland. Da die Wildbestände lange nicht mehr ausreichen, um den Bedarf an Fisch zu decken, wird Lachs inzwischen in großen Aquakulturanlagen auf dem Meer aufgezogen. Der weltweit größte Produzent ist Norwegen, aber auch in Schottland, Irland und in Chile sind Aquakulturanlagen für den Lachs zu finden.

Ein großes Problem bei der Aufzucht von Lachsen stellt die Lachslaus dar. Ein Parasit, der sich in den eng besetzten Käfigen schnell verbreiten kann und dort die Fische befällt.

Durch die Lachslaus kommt es zu erheblichen Beeinträchtigungen der Fische und der Lachslausbefall wird aufwändig behandelt. Die bisherigen Methoden führen jedoch auch zu einem hohen Stress bei den Fischen. In dem Projekt Lachslaus soll deshalb gemeinsam mit den Partnern Micor GmbH, glammeier+john, Purima GmbH und dem TTZ-Bremerhaven ein neuartiges Verfahren zur Bekämpfung der Lachslaus entwickelt werden. Durch die Kombination von Infrarot-Licht und Ultraschall in einer Behandlungsstrecke sollen die Parasiten berührungslos von ihren Wirten getrennt und anschließend aus dem Wasser gefiltert werden.