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  • Weniger Meereis, mehr Hering

    jedes Jahr für Wochen oder Monate mit einem gefrorenen Panzer. Doch der Klimawandel lässt dieses Meereis zunehmend schwinden. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt nun, welche drastischen Folgen das für [...] kälteren Phasen der letzten Eiszeit waren demnach Diatomeen und andere Algen, die in oder unter dem Meereis leben. Diese winzigen Sauerstoffproduzenten waren eine beliebte Nahrungsquelle für Ruderfußkrebse [...] Pazifische Heringe.

    „Wir können damit nun zum ersten Mal zeigen, wie sich mit dem Rückgang des Meereises das komplette Ökosystem umbaut“, resümiert Ulrike Herzschuh. „Das fängt bei den Algen an und geht

  • 30 Jahre AWI-Polarflieger in der Arktis

    Wochen von verschiedenen Standorten aus die Veränderungen des Meereises dokumentiert hat. „Dies ist das 52. Mal, dass wir Messflüge über Meereis durchführen“, berichtet Expeditionsleiter Thomas Krumpen. „All [...] Informationen liefern, aber mit geringerer Genauigkeit.“

    Die ersten wissenschaftlichen Flüge über Meereis fanden im März 1993 von Spitzbergen aus statt. Damals standen zwei Dornier DO228-Maschinen, Polar 2 [...] begrenzten Rechner- und Speicherkapazitäten sehr aufwendig. Zwar ließ sich zu der Zeit die Dicke des Meereises noch nicht direkt bestimmen, wohl aber konnten wir mit Hilfe von Laserdistanzmessungen ein Geländemodell

  • Polarstern startet zu Arktis-Expedition

    im Ökosystem mit den Klimawandel-bedingten steigenden Wassertemperaturen und dem Rückgang des Meereises verbunden sind“, sagt Dr. Thomas Soltwedel, Biologe und Leiter der Helmholtz-Max-Planck-Br

  • Arktische Eisalgen stark mit Mikroplastik belastet

    Die unter dem arktischen Meereis wachsende Alge Melosira arctica enthält zehnmal so viele Mikroplastikpartikel wie das umgebende Meerwasser. Diese Konzentration an der Basis des Nahrungsnetzes stellt eine [...] Die Alge Melosira arctica wächst in den Frühlings- und Sommermonaten mit rasantem Tempo unter dem Meereis und bildet dort meterlange Zellketten. Sterben die Zellen ab und schmilzt das Eis, an dessen Unterseite

  • Weniger Eis, weniger rufende Robben

    dass der Rückgang des Meereises offenbar starke Auswirkungen auf das Verhalten der Tiere hat: Fehlt das Eis, ist es leise, wo das Meer sonst voller Rufe ist.
    Wenn das Meereis verschwindet, verstummen [...] Aufzucht ihres Nachwuchses Meereis mit einer dicken Schneeschicht, in die sie Höhlen für ihre Jungtiere gräbt. Inzwischen weiß man, dass viele Jungtiere sterben, wenn es zu wenig Meereis und Schnee gibt. „Ich [...] in den Gewässern unterwegs als in den übrigen sieben Jahren. Die antarktischen Robben benötigen Meereis, um darauf die Jungtiere zu gebären und zu säugen. Die Geburt und die Aufzucht finden im Frühling

  • Klimawandel bedroht Polardorschbestände in der Arktis

    Der Rückgang des Meereises und die Erwärmung der Ozeane sind die größten Bedrohungen für die Zukunft des Polardorschs. Die jüngsten Lebensstadien sind dabei am anfälligsten. Das Meereis ist für diesen Fisch [...] Studienergebnisse zusammengefasst:

    Lebensraumverlust: Steigende Temperaturen und schrumpfendes Meereis stellen eine erhebliche Bedrohung für den Lebensraum des Polardorschs dar, insbesondere für seine [...] einem Rückgang der Bestände führen.

    Zunehmende Prädation und Konkurrenz: Mit dem Rückgang des Meereises ist der Polardorsch verstärkt Raubtieren und Konkurrenten aus dem Nordatlantik und dem nördlichen

  • Rückkehr nach Bremerhaven: Forschungsschiff Polarstern bringt aktuelle Erkenntnisse aus der zentralen Arktis während des Eisminimums 2012 mit

    Zeichen des rapiden Rückgangs des Meereises in diesem Sommer. So stellten die Forscher fest, dass nicht nur die Eisfläche sondern auch der Anteil des dicken mehrjährigen Meereises im Untersuchungsgebiet noch [...] Mit Hilfe des so genannte EM-Bird (Sensor zur Erfassung der Dicke des Meereises) wurden vom Helikopter aus 3.500 Kilometer Meereis vermessen. Insbesondere in der Laptew See vor Sibirien war schon im Juli [...] Techniker aus zwölf verschiedenen Ländern haben über zwei Monate im Hohen Norden den Rückgang des Meereises und die Konsequenzen für den Arktischen Ozean und seine Lebensgemeinschaften erforscht. Für ihre

  • Augenzeugen des Arktischen Wandels

    jährliches Minimum erreichen wird. Sie erkunden die Biologie, Chemie und Physik des Meereises sowie die Auswirkungen des Meereis-Rückgangs auf das gesamte Ozeansystem von der Oberfläche bis in die Tiefsee. Vor [...] den Daten der MOSAiC-Expedition 2019/20.
    „Ich bin sehr gespannt darauf zu sehen, wie sich das Meereis und das Leben im Ozean in der letzten Dekade verändert haben“, sagt Antje Boetius. „Im Jahr 2012 [...] Minimum erreicht wird, angesichts des global heißen Jahres 2023 und während in der Antarktis das Meereis ein Rekordtief zeigt.

    Der Leiter des Team Meereisphysik und MOSAiC-Experte Dr. Marcel Nicolaus

  • Internationale Forschende fordern Ausbau der Wissenschaft im Südlichen Ozean

    der am wenigsten beobachteten Regionen unseres Planeten."

    „Da die Ausdehnung des winterlichen Meereises abnimmt und sich die Pinguinpopulationen dramatisch verändern, ist ein nachhaltiges und koordiniertes [...] Ozeans - die Tiefsee, die im Winter unter dem Eis liegt, der Kohlenstoffkreislauf, die durch das Meereis bedingten biologischen Veränderungen, die Wechselwirkung zwischen Eisschild und Ozean - bleibt eine [...] Durchführung des Symposiums beigetragen. „Die aktuelle alarmierende Veränderung des antarktischen Meereises stand im Fokus der Diskussionen des Symposiums über alle Disziplinen hinweg. Das gleichzeitige Aufzeigen

  • Meereisrückgang lässt Zooplankton künftig länger in der Tiefe bleiben

    führen. Die Studie ist im Fachmagazin Nature Climate Change erschienen.
    Ausdehnung und Dicke des Meereises in der Arktis schwinden in Folge des menschengemachten Klimawandels deutlich. So schrumpft die [...] in der Wassersäule führt. „Speziell im Bereich der oberen 20 Meter Wassersäule direkt unter dem Meereis fehlten bislang Daten zum Zooplankton“, erläutert Hauke Flores. „Genau dieser schwer für Messungen [...] berechnet, wie sich die Tiefe dieses Isolumens bis zur Mitte dieses Jahrhunderts verändert, wenn das Meereis in Folge des fortschreitenden Klimawandels immer dünner wird.“ Dabei zeigte sich, dass das kritische