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  • Abschied von der Ostantarktis und Querung des Weddellmeeres

    schwinden. Die 66,56ten Breitenkreise im Süden wie im Norden haben bekanntlich einen Eigennamen: Polarkreis. Von dort aus Richtung Pol geht für mindestens einen Tag im Sommer die Sonne nicht unter (direkt [...] schläft ein Mitteleuropäer dann auch wieder besser.

    Und dann war da noch diese Sache mit Neptun. Gerade im Geltungsbereich des Antarktisvertrages (südlich 60° S) ist er doch etwas eigen mit seinen Unterwasserwelten [...] Buten oder binnen. Da möge jeder selbst daheim berichten - am besten hinter verschlossenen Türen.

    Im nördlichen Weddellmeer werden wir kurzzeitig zum schwimmenden Hörsaal. Eine weitere Vortragsrunde

  • Meeresforscher aus dem Land Bremen entdecken neue Riesenmuschel

    ngen zeigten, dass Tridacna costata im Gegensatz zu den beiden Schwesterarten Tridacna maxima und Tridacna squamosa nur auf dem Dach tropischer Riffe im Roten Meer vorkommt und sich anders fortpflanzt [...] lebt in Korallenriffen des Roten Meeres und wird bis zu 40 Zentimeter lang. Sie kommt auch fossil vor und hatte früher einen Anteil von 80 % an den Riesenmuschelarten im untersuchten Gebiet. Heute gehören [...] nur die steigende Nachfrage auf diesem Sektor bedienen, sondern auch die dezimierten Bestände im Roten Meer aufstocken. Während ihrer Forschungsarbeiten in diesem Projekt fand Dr. Hilly Roa-Quiaoit von

  • Kunst für den Schutz der Meere

    einer Podiumsdiskussion im Rahmen des Kunstprojektes WE ARE OCEAN in Berlin. Gemeinsam mit Sebastian Unger (IASS Potsdam) wurde über den Klimawandel und den Meeresspiegelanstieg gesprochen.
    Das inte [...] interdisziplinäre WE ARE OCEAN Kunstprojekt findet im Zeitraum vom 30. September bis zum 15. Dezember diesen Jahres an mehreren Orten in Berlin und Brandenburg statt. Über eine enge Zusammenarbeit von Künstlern

  • Je einfacher, desto wärmeresistenter – Wissenschaftler finden den Schlüssel für die Anpassungsgrenzen von Meeresbewohnern

    ein Meereslebewesen aufgebaut ist, umso lebensfähiger ist es im Klimawandel. Zu dieser Erkenntnis sind Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, in [...] und festgestellt: Während einzellige Bakterien und Archaeen selbst im heißen, sauerstoffarmen Wasser leben können, stoßen Meeresbewohner mit einem komplexeren Bauplan wie Tiere und Pflanzen spätestens bei [...] Lebewesen, von den Archeen bis zu den Tieren, im Laufe der Evolutionsgeschichte anpassen konnten. Das heißt: Je einfacher der Bauplan eines Meeresbewohners ist, desto widerstandsfähiger sollte er sein“

  • Meeresspiegelanstieg

    Anstieg des globalen Meeresspiegels Weltweit steigen die Pegel. Zwischen 1901 und 2018 hat sich der Meeresspiegel im globalen Mittel um 20 Zentimeter erhöht – und er wird in Zukunft noch weiter und wohl [...] Schmelze beschleunigt. Im Vergleich zum Zeitraum 1997 – 2006 hat sich der Massenverlust auf Grönland im Zeitraum 2007 – 2016 verdoppelt. Der Massenverlust in der Antarktis hat sich im gleichen Zeitraum v [...] und Folgen des Klimawandels. Im aktuellsten sechsten Sachstandsbericht zeichnet der IPCC ein klares Faktenbild. Zwischen 1901 und 2018 ist der mittlere globale Meeresspiegel um 20 Zentimeter angestiegen

  • Mikro- und Nanoplastik aus der Atmosphäre belastet Meere

    zu diesem Zweck bei einer Polarstern-Expedition in die Arktis im vergangenen Jahr angefangen, Mikroplastik in der Luft, im Meerwasser und im Eis zu beproben.

    Gemeinsam den Mikroplastik-Kreislauf verstehen [...] Bereichen der Umwelt Plastikteilchen festgestellt, zum Beispiel in Gewässern, im Boden und in der Luft. Durch Meeresströmungen oder Flüsse gelangen die kleinen Plastikteilchen sogar bis in die Arktis, die [...] 0,013 und 25 Millionen Tonnen Mikro- und Nanoplastik werden derzeit pro Jahr durch Meeresluft, Schnee, Meeresgischt oder Nebel bis zu tausende  Kilometer über Länder, Kontinente und Ozeane hinweg

  • Quallen als Nahrungsquellen im arktischen Winter

    und Meeresforschung (AWI). „Als wir in der Polarnacht 2022 im Kongsfjord waren, wimmelte es zu unserer Überraschung im Fjord nur so vor Quallen verschiedener Arten und Lebensstadien. Sie schienen im Winter [...] aktuelle Studien legen nahe, dass sie wichtige Beutetiere für wirbellose Meerestiere und Fische sind. „Daher fragten wir uns, ob die Quallen im Kongsfjord auch als Nahrung für andere Organismen dienen, insbesondere [...] die Rolle von Quallen in diesen Netzen. „Die florierende, vielfältige Quallen-Gemeinschaft, die im Winter im Kongsfjord vorkommt, wird eindeutig als Nahrungsquelle genutzt“, fasst Charlotte Havermans die

  • Aktuelle Meereis-Entwicklung in der Arktis: Packeisgrenze weicht weit zurück, Fläche aber größer als im Jahr 2012

    n/Hamburg, 19. September 2013. Das jährliche Minimum der Meereisfläche im arktischen Ozean im September beträgt in diesem Jahr im Mittel etwa 5,1 Millionen Quadratkilometer und liegt damit rund 50 Prozent [...] „Eine entscheidende Rolle spielen dabei die Eisbedingungen im Frühjahr, der Verlauf der Schmelzsaison sowie die atmosphärischen Bedingungen im Sommer. So beeinflusst zum Beispiel die vorherrschende Windrichtung [...] Meereisphysiker Marcel Nicolaus vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und Lars Kaleschke von der Universität Hamburg, KlimaCampus.

    Die beobachtete Eisbedeckung

  • Klimawandel gefährdet Lebensräume von Meeresorganismen

    s Global Change Biology erschienen.
    „Die biologische Vielfalt im Meer verändert sich schneller als an Land. Um die Meeresorganismen und damit die Ressourcen, auf die wir Menschen angewiesen sind, schützen [...] Sollte sich der Klimawandel im derzeitigen Tempo fortsetzen, bedroht dies die Lebensräume vieler Meeresorganismen. Darauf weisen die Ergebnisse einer Modellierungsstudie eines internationalen Forschungsteams [...] die Studie gemeinsam mit der HIFMB-Meeresökologin Dr. Dorothee Hodapp geleitet hat.

    Fachleute beobachten bereits, dass sich das Verbreitungsgebiet vieler Meeresorganismen als Folge der globalen Erwärmung

  • Arktische Meeresökosysteme weiter unter Druck

    arktischen Meeren analysiert. Ihr Ergebnis: Die Verschiebung der Lebensräume hat ganze Artengemeinschaften erfasst und verändert die arktischen marinen Nahrungsnetze grundlegend. Die Studie wurde jetzt im Fachmagazin [...] Temperaturen wegen der „Arktischen Verstärkung“ mehr als doppelt so schnell wie im globalen Durchschnitt. Die marinen Ökosysteme im hohen Norden stehen dadurch unter massivem Druck und die Folgen sind auf z [...] Artenreichtum in den arktischen Meeren zunächst sehr wahrscheinlich noch zunehmen“, sagt Dieter Piepenburg, der auch einer der Hauptautoren des Kapitels über die Polarregionen im 2022 veröffentlichten IPCC-Bericht