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  • Wieviel Klimawandel steckt im Wetter?

    dem Weg nach Mitteleuropa über dem östlichen Mittelmeer und dem Schwarzen Meer deutlich stärker auftanken, weil dort das Wasser im Vergleich zur vorindustriellen Zeit um zwei Grad Celsius wärmer geworden [...] eine so konkrete Aussage durch eine neue Modellierungsmethodik, deren Einsatz in Nahe-Echtzeit nun im Fachmagazin Nature Communications Earth & Environment vorgestellt wurde. Parallel dazu hat das AWI-Team [...] frei verfügbares Online-Tool veröffentlicht, mit dem Interessierte den Fingerabdruck des Klimawandels im aktuellen Wettergeschehen identifizieren und eigene Vergleichsgrafiken erstellen können.
    Mitte September

  • Wo neuer Meeresboden entsteht

    Vorgängen an mittelozeanischen Rücken in Frage.Die im Jahr 2001 gemessenen Werte für die Dicke der Erdkruste und für die Geschwindigkeit, mit der neuer Meeresboden entsteht (Spreizungsgeschwindigkeit), entsprechen [...] sie gar keine Vulkankegel vor. Dort drückt das Magma bereits tiefer im Boden die Erdkruste auseinander und bildet neuen Meeresboden. Der dritte Bereich schließlich weist Querrücken auf, die fast ebenso [...] en auf dem Meereis registrierten die seismischen Wellen, die von den verschiedenen Schichten im Meeresgrund zurückgeworfen wurden. Um Spreizungsgeschwindigkeit und Alter zu bestimmen, untersuchten die

  • Zukunft des Meeresspiegelanstiegs: Forschungsmission in der Antarktis bohrt nach Hinweisen zu vergangenen Klimaperioden

    erbohren und im Bohrloch zu messen – Letzteres übernimmt Dr. Arne Ulfers vom LIAG. Der Crary Ice Rise ist ein sogenannter „Pinning-Point“ für das Ross-Schelfeis – ein Bereich, in dem der Meeresboden unter dem [...] Sedimente und Gesteine unterhalb von 500 Metern Eis zu gewinnen und die geologische Schichtabfolge im Bohrloch zu messen. Die Daten liefern entscheidende Hinweise darauf, wie empfindlich der westantarktische [...] Wärmeperioden reagierte. Dies ermöglicht wissensbasierte Rückschlüsse auf sein Abschmelzen und den Meeresspiegelanstieg in einer sich derzeit wieder erwärmenden Erde. Mehrere deutsche Institute sind beteiligt,

  • Meeressenken schützen Permafrostmaterial vor dem Abbau

    Jahreszeit dort heute immer länger dauert, zum anderen, weil das Meer länger eisfrei bleibt und die Wellen stärker an der Küste nagen. Die im Permafrostboden gespeicherte uralte Pflanzenmasse wird frei und [...] Polar- und Meeresforschung (AWI) haben jetzt herausgefunden, dass bei dieser Bilanzierung bislang ein wichtiger Faktor unberücksichtigt geblieben ist: die tiefen Stellen, sogenannte Meeressenken, entlang [...] abgetragenes Material aus dem Permafrostboden schnell von frischem Material überlagert wird. Im Meeresboden kommt es zu einem Sauerstoffmangel, sodass Mikroben die Biomasse nicht weiter abbauen können

  • Ein neuer Meilenstein für die Polar- und Meeresforschung

    ermöglicht Operati-onstiefen bis zu 4.000 Metern (plus 1.000 m Bohrtiefe im Sediment), wodurch 90 Prozent der Tiefseegebiete des Nordpolarmeeres abgedeckt sind. Zu den technischen Innovationen zählen auch die [...] Eis brechende Forschungsbohrschiff AURORA BOREALISDas Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) erhält mehr als 5 Mio. Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), um [...] ingenieur-wissenschaftlichen Arbeiten bereit. Der Bau des neuen Schiffes steht seit November 2006 auch im Mittelpunkt europäischen Interesses, denn AURORA BOREALIS ist eines von 35 Großforschungsprojekten

  • Aktuelle Zahlen zum Meeresspiegelanstieg

    kontinuierlich 76 Milliarden Tonnen Eis pro Jahr, das ist mehr als alles Wasser im Bodensee – und ließ damit den globalen Meeresspiegel jährlich um 0,2 Millimeter ansteigen. Zwischen 2012 und 2017 verlor der Kontinent [...] der Beitrag zum Meeresspiegelanstieg auf 0,6 Millimeter pro Jahr verdreifachte. Damit trägt die Antarktis mit etwa einem Drittel zur gegenwärtigen Beschleunigung des Meeresspiegelanstiegs bei. Der Eisverlust [...] Antarktis
    Eisverluste in der Antarktis führten seit dem Jahr 1992 zu einem Meeresspiegelanstieg von 7,6 Millimetern. Zwei Fünftel davon (3,0 Millimeter) traten in den letzten fünf Jahren auf. Das berichten

  • Geophysik im Nebel und ein spektakulärer Sedimentkern

    Maximallänge einzusetzen, war für uns angesichts der nur mäßigen Eisbedeckung vertretbar und erwies sich im Nachhinein auch als richtig. Dank der guten Prognosen der Wetter- und Eisverhältnisse und der vora [...] chs liefern. Mit den so gewonnenen Daten wollen wir die über 11 km mächtige Abfolge von Sedimenten im Danmarkshavn Becken analysieren, die eine erdgeschichtliche Entwicklung in diesem küstenparallelen [...] Zielstellungen beitragen. Für die mitreisenden Kollegen des GEOMAR, die anhand von geschichteten Meeresbodensedimenten die Umwelt- und Klimaentwicklung über die letzten 150.000 Jahre rekonstruieren wollen, sind

  • „Elbe 2020“ – vom Binnenland bis ins Meer

    Föhr großflächig verfolgen. Im Fokus steht die Abschätzung des Eintrages von organischem Kohlenstoff und Algenbiomasse sowie des Treibhausgases Methan aus dem Fluss ins Meer.  Ziel ist es, so [...] hydro-meteorologischer Extremereignisse zu testen – von den Flusseinzugsgebieten der Müglitz im Erzgebirge und der Bode im Harz über deren Abflüsse in die Elbe, die Elbe entlang bis hin zu deren Mündung in die [...] Forschungsinitiative MOSES. Auch das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), beteiligt sich an den Messungen: Diese Woche wird das Forschungsschiff Mya II gemeinsam

  • Antarktische Meeresökosysteme brauchen lokalen und globalen Schutz

    erste Gutachten der Meeresökosysteme im Südlichen Ozean (Marine Ecosystem Assessment for the Southern Ocean - MEASO, 2021) hat gezeigt, dass sich die Ökosysteme in der Antarktis und im Südlichen Ozean aufgrund [...] 19 Ländern unter Beteiligung des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), die ihre Ergebnisse und deren Bedeutung jetzt auf der UN-Klimakonferenz COP26 in Glasgow [...] gehalten wird. Globale und lokale Strategien sind dringend erforderlich, damit die antarktischen Meeresökosysteme die besten Chancen haben, den Klimawandel zu überleben“, fasst Dr. Andrew Constable, Leiter

  • Umfassende Datensynthese trägt zur Identifikation schutzwürdiger Meeresgebiete bei

    Methodik auch z.B. auf Lebensgemeinschaften am Meeresboden ausgedehnt werden.“Meeresschutzgebiete (Marine Protected Areas, MPAs) sind ein entscheidendes Werkzeug im Instrumentarium des Erhaltungsmanagements [...] (Tracking) und Geolokation von Vögeln und Meeressäugern verwendet, waren auch Forschende des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz Zentrum für Polar und Meeresforschung (AWI) beteiligt.
    Die neuartige Lösung [...] für SCAR im Sinne internationaler Zusammenarbeit über alle Grenzen hinweg.“Doch selbst diese beeindruckende Datenbank repräsentiert noch nicht die vollständige Dynamik der Säuger und Vögel im Südlichen