Deep-sea taxonomy: this was the theme of a workshop in which 27 scientists from 12 countries discussed the future direction of their field of specialization, including Melissa Käß, scientist at the Alfred Wegener Institute, Helmholtz Centre for Polar and Marine Research (AWI). Among other things, researchers are calling for greater digitization, greatly improved financial resources for taxonomic projects and an increase in jobs in this area.
Laut des aktuellen Berichts des Weltbiodiversitätsrates IPBES sind ein Viertel aller beschriebenen Arten durch menschliche Einflüsse vom Aussterben bedroht. Die Tiefsee ist der größte Lebensraum der Erde und beherbergt eins der artenreichsten Ökosysteme – doch die meisten Tiefseearten sind der Wissenschaft noch gar nicht bekannt.
Daher haben sich die internationalen Forschenden im Senckenberg Forschungsinstitut in Frankfurt getroffen und über die zukünftige Ausrichtung der Tiefsee-Taxonomie diskutiert. Die Teilnehmenden des von der Datz-Stiftung finanzierten Workshops sind sich einig: Die Forschenden der Tiefsee-Taxonomie liefern mit ihren Entdeckungen und Beschreibungen unbekannter Arten das notwendige Basiswissen für den Erhalt der Artenvielfalt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fordern daher vermehrte Kollaboration und Standardisierung von frei zugänglichen Online-Datenbanken, sowie eine stark verbesserte finanzielle Ausstattung taxonomischer Projekte und Stellenzuwachse in der Taxonomie.