Dr Jenna Balaguer with her dissertation on the role of micronutrients for phytoplankton growth in the Antarctic and Dr Jonas Preine with his dissertation on the development of the marine volcanic field in the southern Aegean have been awarded the Annette Barthelt Prize 2024. The award is associated with a research grant of 6000 euros funded by the Federal Ministry of Education and Research and was presented on Friday at the GEOMAR Helmholtz Centre for Ocean Research Kiel.
Dr. Jenna Balaguer, geboren am 9. November 1993, fertigte ihre Dissertation mit dem Titel „Iron and Manganese Co-Limitation – A potential driver of Southern Ocean Phytoplankton ecology“ („Ko-Limitierung von Eisen und Mangan – ein potenzieller Einflussfaktor auf die Ökologie des Phytoplanktons im Südlichen Ozean“) am Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven und an der Universität Bremen an. In ihrer Doktorarbeit untersuchte Jenna Balaguer unter der Betreuung von Dr. Scarlett Trimborn (AWI) die Co-Limitation von Eisen und Mangan in Bezug auf das Phytoplanktonwachstum im Südlichen Ozean. Dazu führte sie während und nach der Expedition PS124 mit dem Forschungsschiff POLARSTERN im Jahr 2021 verschiedene Kulturexperimente mit dominanten Arten des Antarktischen Ozeans durch. Derartige Experimente mit Spurenmetallen wie Eisen und Mangan sind sehr anspruchsvoll. Sie konnte feststellen, dass die Verfügbarkeit von Mangan in Anwesenheit von Eisen bestimmte Mikroalgenarten begünstigen kann und dadurch die Zusammensetzung der Planktongemeinschaft und den Kohlenstoffexport beeinflusst. Dr. Jenna Balaguer arbeitet derzeit als Post-Doktorandin am GEOMAR in Kiel. Weitere Informationen gibt es in dieser Pressemitteilung des GEOMAR.