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Counting penguins in Antarctica

Research team develops reliable method for satellite surveillance of breeding pairs and chicks
Emperor penguins
Emperor penguins at Neumayer Station (Photo: Alfred-Wegener-Institut)

Emperor penguins are an endangered species. Scientists are protecting the largest of all penguins by monitoring their numbers precisely and investigating which factors affect their population. A research team led by Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) has now developed a new, reliable method at the Alfred Wegener Institute's Neumayer Station III, among others, that can accurately predict the number of breeding pairs and chicks and thus represents an early warning system for the progression of climate change in the Southern Ocean. The research team has published its findings in the journal Nature Communications.

Die Überwachung der weltweiten Population von Kaiserpinguinen ist eine große Herausforderung, denn sie bewohnen abgelegene Gebiete der Antarktis. In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben Forschende unter anderem Satellitenbilder eingesetzt, um die bedrohte Art zu verfolgen. Obwohl wertvolle Populationsdaten gewonnen wurden, sind die bisherigen Zählungen jedoch inkonsistent und unzuverlässig, denn Satellitenbilder können nur zwischen Oktober und April aufgenommen werden, da sonst – im Polarwinter – nicht genug Tageslicht vorhanden ist, um die Tiere an ihren Brutstätten zu erfassen. Außerdem kann die Anzahl der in einer Kolonie anwesenden Pinguine stark variieren, da die erwachsenen Tiere kommen und gehen und mit herkömmlichen Methoden nicht von Küken unterschieden werden können. Jetzt haben Forschende Satellitenbilder und Wissen über Pinguinverhalten kombiniert, um diese Datenlücke zu schließen. Dafür waren sie unter anderem an der antarktischen Neumayer-Station III des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung. Mehr zu der aktuellen Studie finden Sie in dieser Pressemitteilung der FAU.