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Statement on Call for Tenders for Polarstern’s Successor

MOSAiC Welcome Back
MOSAiC Welcome Back (Photo: Alfred Wegener Institute / Joachim Hofmann)

Prof Antje Boetius, Director of the Alfred Wegener Institute: “We were extremely pleased and relieved to pick up on the signals from the political community that the Budget Committee of the German Bundestag has opted to provide funding for the procurement of the Polarstern II. Thanks to this wonderful news from the Adjustment Session on the Federal Budget for 2022, we have come a major step closer to acquiring a modern, high-performance and sustainable successor to our research icebreaker Polarstern." 

"Wir haben in den vergangenen Monaten viel Unterstützung für unser Projekt aus der regionalen Politik und auch der Bundespolitik erfahren und danken allen Beteiligten sehr, dass sie sich in diesen schwierigen Zeiten damit weiterhin zur Relevanz der Klima-, Polar- und Ozeanforschung bekennen. Nicht zuletzt setzen sie damit auch ein deutliches Zeichen für die Transformation in der maritimen Infrastruktur, da der Mittelbedarf für den Bau der Polarstern II durch klimafreundliche Technologien und innovative Elemente erheblich gestiegen ist.

Wir warten nun die offizielle Freigabe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ab, um umgehend mit dem europaweiten Vergabeverfahren zu beginnen.

Wir können Polar- und Meeresforschung nur mit einem leistungsfähigen Eisbrecher auf höchstem Niveau betreiben. Deshalb hat das BMBF im Februar 2020 erklärt, das AWI in die Lage zu versetzen, als öffentlicher Auftraggeber das Vergabeverfahren für den Bau des multifunktionalen eisbrechenden Polarforschungs- und Versorgungsschiffs Polarstern II durchzuführen. Dieses Versprechen wird nun eingelöst.

Damit das AWI auch in den kommenden und für die Zukunft des Planeten entscheidenden Jahrzehnten seinen Forschungsauftrag erfüllen kann, brauchen wir ein Schiff, das unter allen Eisbedingungen in Arktis und Antarktis einsetzbar ist und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit gibt, Beobachtungen und Daten aus den am stärksten vom Klimawandel betroffenen Regionen zu liefern. Dies sind Erkenntnisse, die unsere Gesellschaft dringend benötigt, um die richtigen Entscheidungen zu Klima-, Umwelt- und Naturschutz zu treffen – für die Zukunft der Polarregionen, der Lebensvielfalt an Land und im Meer und für kommende Generationen.“

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Press Office

Roland Koch
0471 4831 2006, 0151 70 68 03 55

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