Weekly report

Week 9: Fish!

Working Deck (Photo: Alfred-Wegener-Institut)

As soon as we reached the more open marginal sea ice zone in the Barents Sea east of Svalbard, we could finally start fishing with the bottom trawl. Most parts of our area of investigation had a closed pack-ice cover reaching far south onto the Svalbard and Barents Sea shelves. This heavy sea ice situation had forced us to postpone most of the bottom trawl fishing to the end of the expedition. This postponement was a hard challenge for the fisheries biologists on board. During the ~ 1 ½ days of steaming from the last CTD transect to the Barents Sea, the crew prepared the ship for the large fishing gear. This meant that the other trawls (i.e. SUIT and RMT) were stowed away on deck or in the container.

Für die Fischerei blieben uns drei Arbeitstage, bis Polarstern das Untersuchungsgebiet verlassen sollte, um rechtzeitig unseren Zielhafen Tromsø zu erreichen. Wichtige Ziele der Expedition hingen nun von den Fängen des Grundschleppnetzes ab, denn unsere Ausbeute an Polardorschen aus den eisbedeckten Gebieten war leider weit hinter den Erwartungen zurück geblieben. Entsprechend stieg die Spannung an Bord, als das erste Netz nach 15 Minuten am Meeresgrund wieder eingeholt wurde (Bild 1). Dann die Erleichterung: Der Polardorsch war da! Insgesamt konnten wir in den drei verbliebenen Tagen sieben Mal das Netz auswerfen. Sieben Mal war es voll mit Polardorschen. Es waren überwiegend junge Tiere mit einer Länge zwischen 8 und 22 cm. Die Wissenschaftler konnten nun hunderte Fische für morphologische, biochemische und molekularbiologische Analysen beproben (Bild 2). Etwa 200 Fische wurden in die mitgeführten Aquarien gegeben und werden lebend nach Bremerhaven überführt. Die Grundschleppnetzfischerei wurde durch tägliche CTD-Profile, Multinetz- und LOKI-Einsätze ergänzt. Am Mittag des 17. Juli dann endete das Stationsprogramm von PS 106. Seitdem ist Polarstern auf direktem Kurs nach Tromsø. Bis wir die 12-Meilen-Zone des norwegischen Festlands erreichen, laufen unsere automatisierten Messungen weiter, wie z.B. die atmosphärenwissenschaftlichen Messungen, molekulare Beprobung von Algengemeinschaften mit AutoFIM und unser Zooplankton- und Fischereiecholot.

Inzwischen sind alle Kisten gepackt und in Container verstaut und die Labore gereinigt. Mannschaft und Wissenschaftler blicken auf eine arbeitsreiche, aber erfolgreiche Expedition zurück. Wir verabschieden uns mit den Worten des großartigen Douglas Adams:

Auf Wiedersehen, und danke für den Fisch!

Mit den besten Wünschen von Mannschaft und Wissenschaftlern

Hauke Flores, Fahrtleiter

Contact

Science

Hauke Flores
+49(471)4831-1444

Scientific Coordination

<link ueber-uns organisation mitarbeiter rainer-knust.html _self personal-page-link>Rainer Knust
+49(471)4831-1709
Rainer Knust

Assistant

Sanne Bochert
+49(471)4831-1859
Sanne Bochert

Downloads

The catch is being sorted on the working deck. (Photo: Alfred-Wegener-Institut)
Measuring fish in the fish lab of RV Polarstern. (Photo: Alfred-Wegener-Institut)

Links