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Working together to systematically improve our understanding of marine ecosystems

The AWI is involved in the new international research centre AIMEC, which celebrates its kick-off in Japan today

Marine ecosystems are an important part of our earth and climate system: they are home to a wide variety of animal and plant species, produce about half of the oxygen in our atmosphere and provide humans with food. However, their structures and functions are changing under the influence of human activities and climate change: overfishing and pollution, tourism or warming water and changes in ocean circulation are affecting marine ecosystems. In order to better understand how they react to the dynamics of the Earth-human system and how they adapt, the Advanced Institute for Marine Ecosystem Change (AIMEC) was founded, under the direction of Japan's Tohoku University and the Japan Agency for Marine Earth Science and Technology JAMSTEC. The Alfred Wegener Institute is part of the new institute.

Das AIMEC verbindet wissenschaftliche Expertise aus den Bereichen der Meeresphysik, Ökologie sowie Mathematik und Datenwissenschaft, zu dem neuen interdisziplinären Fachgebiet „Systematik des Ozean-Ökosystemwandels“ (Ocean-Ecosystem Change Systematics, OECS). Mit diesem wollen die Forschenden das Verständnis vertiefen, wie Ozeane und ihre Ökosysteme auf Umwelt- und Klimaveränderungen reagieren, wie stabil sie sind, wie sie sich anpassen. Dieses soll dann in numerische Modelle überführen, die positive und negative Rückkopplungen für marine Ökosystemleistungen abbilden. AIMEC leistet so einen wichtigen Beitrag, um systematisch die Maßnahmen zu bewerten, die wir als Menschen unternehmen können, um den Ozean und seine Ökosysteme zu schützen.

Das AWI bringt vor allem seine Expertise in den Bereichen (Bio)Geochemie der Wassersäule und der Sedimente, des Cyclings von Spurenstoffen/-metallen und der biogeochemischen Transport-Reaktions-Modellierung ein, sowie seine umfangreichen Erfahrungen im Bereich der Meeresökologie, Meeresphysik, Ozeanographie und Datenwissenschaft. „Mit AIMEC können wir gemeinsame Forschungsaktivitäten effizienter bündeln und verstärken und gemeinsame Ressourcen besser nutzen, um unser Verständnis der Reaktions- und Anpassungsmechanismen des Ozeansystems auf Veränderungen erheblich voranzubringen“, sagt Sabine Kasten, marine Geochemikerin, die das AWI als PI und eine der verantwortlichen internationalen Wissenschaftler:innen innerhalb von AIMEC vertritt.

Die japanische Tohoku Universität und die japanische ozeanische Forschungs- und Entwicklungsorganisation JAMSTEC betreiben AIMEC gemeinsam mit der Universität Hawaii und werden dabei von internationalen Partnereinrichtungen unterstützt. Neben dem AWI zählen dazu unter anderem auch das Massachusetts-Institut für Technologie (MIT), die University of California San Diego und die Nanyang Technological University.

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