Video

So simulieren Forscher mit dem AWI-Meereis-Ozeanmodell FESOM die Entstehung von Rinnen im Meereis

Wissenschaftlern des AWI und der Universität Hamburg ist es gelungen, die Entstehung von größeren Rinnen im Arktischen Meereis in einem Computermodell realistisch zu simulieren. Ausschlaggebend für diesen Erfolg waren zwei Herangehensweisen: Die Forscher hatten zum einen die räumliche Auflösung des AWI-Meereis-Ozeanmodells FESOM erhöht. Zum anderen konnten sie die numerische Lösung der Gleichungen so verbessern, dass die Simulation der Rinnenbildung dem Vergleich mit realen Meereis-Satellitendaten sehr gut standhielt. Wie genau das Modell die Eisrinnen darstellt, zeigt diese Modell-Simulation der arktischen Meereisdecke aus den Jahren 2005 bis 2014.

News

Klimaforscher wollen bessere Eis- und Wettervorhersagen für mehr Sicherheit in der Arktis und Antarktis

Projektstart

Klimaforscher wollen bessere Eis- und Wettervorhersagen für mehr Sicherheit in der Arktis und Antarktis

Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) und das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben heute in Genf den Start der internationalen Forschungsinitiative Year of Polar Prediction bekanntgegeben.

Eine unumkehrbare Ozeanerwärmung bedroht das Filchner-Ronne-Schelfeis

Antarktis

Eine unumkehrbare Ozeanerwärmung bedroht das Filchner-Ronne-Schelfeis

Der Anstieg der Lufttemperatur über dem antarktischen Weddellmeer könnte bereits in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts einen sich selbst verstärkenden Wärme- und Schmelzwasserkreislauf unter dem Filchner-Ronne-Schelfeis in Gang setzen und langfristig dazu führen, dass das zweitgrößte Schelfeis der Antarktis dramatisch schrumpft. Diese Vorhersage treffen Klimaforscher des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in einer neuen Studie, die heute im Fachmagazin Journal of Climate erscheint. Darin entschlüsseln die Wissenschaftler mithilfe des Bremerhavener Eis-Ozean-Modells

Forscher entschlüsseln die Antriebskräfte der Wanderung großer Eisberge

Antarktis

Forscher entschlüsseln die Antriebskräfte der Wanderung großer Eisberge

Wenn in absehbarer Zukunft am Larsen-C-Schelfeis in der Antarktis ein Tafeleisberg von der fast siebenfachen Größe Berlins abbricht, beginnt für ihn eine Wanderung, deren Route Klimawissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung schon jetzt ziemlich genau vorzeichnen können. Den Forschern ist es nämlich gelungen, die Drift antarktischer Eisberge durch das Südpolarmeer treffend zu modellieren und dabei die physikalischen Antriebe ihrer Wanderung und ihres Schmelzens zu identifizieren. Welche Kräfte dabei maßgeblich wirken, hängt nämlich von der Größe des Eisberges ab.