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So simulieren Forscher mit dem AWI-Meereis-Ozeanmodell FESOM die Entstehung von Rinnen im Meereis

Wissenschaftlern des AWI und der Universität Hamburg ist es gelungen, die Entstehung von größeren Rinnen im Arktischen Meereis in einem Computermodell realistisch zu simulieren. Ausschlaggebend für diesen Erfolg waren zwei Herangehensweisen: Die Forscher hatten zum einen die räumliche Auflösung des AWI-Meereis-Ozeanmodells FESOM erhöht. Zum anderen konnten sie die numerische Lösung der Gleichungen so verbessern, dass die Simulation der Rinnenbildung dem Vergleich mit realen Meereis-Satellitendaten sehr gut standhielt. Wie genau das Modell die Eisrinnen darstellt, zeigt diese Modell-Simulation der arktischen Meereisdecke aus den Jahren 2005 bis 2014.

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Multimediales Projekt "Das CO₂-Budget"

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Der aktuelle IPCC-Bericht spricht eine klare Sprache: Wir haben ein begrenztes CO₂-Budget und müssen jetzt schnell und wirksam handeln, wenn wir die Pariser Klimaziele noch erreichen wollen. Warum ist das so? Was bedeutet dieses „CO₂-Budget“ eigentlich? Welche Rolle spielt das CO₂ in der Atmosphäre? Und warum müssen wir auf Netto-Null-Emissionen reduzieren? Die Story des multimedialen Projekts „Das CO₂-Budget", welches in Zusammenarbeit von Ralf Röchert (AWI) und Doris Wolst (UFZ) für die Helmholtz-Klima-Initiative umgesetzt wurde, liefert Antworten.

Zirkumpolarstrom fließt in Warmphasen schneller

Marine Geologie

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Die weltweit größte Ozeanströmung um die Antarktis bestimmt den Transport von Wärme, Salz und Nährstoffen im Weltozean entscheidend mit. Ein internationales Studienteam unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts hat nun Sedimentproben aus der Drake-Passage ausgewertet.

Wie stark wird der Meeresspiegel ansteigen?

Wissenschaftliche Publikation

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Wissenschaftliche Ergebnisse: Anstieg des Meeresspiegels durch das Abschmelzen von Gletschern und Eisschilden in diesem Jahrhundert könnte halbiert werden, wenn es gelingt, die globale Erwärmung auf 1,5° C zu begrenzen.