Infografik: Wärmere Arktis

Wer das Klima der Arktis verstehen will, muss über eine lange Zeit ganz genau hinschauen. AWI-Wissenschaftler an der deutsch-französischen Forschungsstation AWIPEV in Ny-Ålesund, Spitzbergen, lassen deshalb einmal täglich einen Wetterballon steigen. Die am Ballon befestigte Radiosonde misst die Lufttemperatur, den Luftdruck, die Luftfeuchtigkeit und den Wind bis in eine Höhe von 30 Kilometern und funkt die Daten alle zwei Sekunden zur Bodenstation. Die wichtigste Erkenntnis dieser Langzeitbeobachtungen seit 1993: Die Winter in Spitzbergen werden wärmer - auch in der Luftsäule bis 10 Kilometer Höhe.

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Infografik zur Radiosonden-Langzeitreihe an der deutsch-französischen Arktis-Forschungsstation AWIPEV in Ny-Ålesund, Spitzbergen
Infografik zur Radiosonden-Langzeitreihe an der deutsch-französischen Arktis-Forschungsstation AWIPEV in Ny-Ålesund, Spitzbergen (Foto: Alfred-Wegener-Institut/Martin Künsting CC-BY 4.0)

Die Ursache der Erwärmung

Infografik zur Radiosonden-Langzeitreihe an der deutsch-französischen Arktis-Forschungsstation AWIPEV in Ny-Ålesund, Spitzbergen
Infografik zur Radiosonden-Langzeitreihe an der deutsch-französischen Arktis-Forschungsstation AWIPEV in Ny-Ålesund, Spitzbergen (Foto: Alfred-Wegener-Institut/Martin Künsting CC-BY 4.0)

Auch die Temperatur am Boden steigt

Infografik zur Radiosonden-Langzeitreihe an der deutsch-französischen Arktis-Forschungsstation AWIPEV in Ny-Ålesund, Spitzbergen
Infografik zur Radiosonden-Langzeitreihe an der deutsch-französischen Arktis-Forschungsstation AWIPEV in Ny-Ålesund, Spitzbergen (Foto: Alfred-Wegener-Institut/Martin Künsting CC-BY 4.0)