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Arktische Meeresökosysteme weiter unter Druck

Arktische Meeresökosysteme weiter unter Druck

In der Arktis vollzieht sich seit Jahren ein massiver ökologischer Wandel. Viele arktische Fischarten ziehen sich immer weiter nach Norden zurück und Arten aus gemäßigteren Breiten tauchen verstärkt vor Grönland oder Spitzbergen auf. Forschende der Universitäten Kiel und Tromsø sowie des AWI haben nun die wissenschaftlichen Veröffentlichungen der vergangenen zehn Jahre zu den ökologischen Folgen des Klimawandels in arktischen Meeren analysiert.

Fischerei-Abkommen für die Zentralarktis

Arktischer Ozean

Fischerei-Abkommen für die Zentralarktis

Es ist wenig über die Fischbestände im zentralen Arktischen Ozean bekannt, und das Wissen über das dortige Ökosystem ist unzureichend, um nachhaltiges Management zu gewährleisten. Daher trat im Juni 2021 das Abkommen zur Verhinderung unregulierter Hochseefischerei im zentralen Arktischen Ozean in Kraft – ein Moratorium für die dortige Fischerei. Ab heute findet die erste Konferenz der Vertragspartner in Seoul (Südkorea) statt.

Biologische Schatztruhe im Nordpolarmeer geöffnet

Biologische Schatztruhe im Nordpolarmeer geöffnet

Internationale Forschende haben während der MOSAiC-Expedition einen umfassenden Genomdatensatz des marinen polaren Ökosystems erhoben. In der Fachzeitschrift PLoS Biology stellen sie jetzt vor, wie dieser Datensatz dazu beitragen kann, die Artenvielfalt zu messen und zu verstehen, wie sich das Verschwinden des Meereises aufgrund des Klimawandels auf das arktische Ökosystem auswirkt.