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Eisberg bricht von Pine Island Gletscher ab

Antarktis

Eisberg bricht von Pine Island Gletscher ab

Aktuelle Satellitenaufnahmen aus der Antarktis zeigen, dass vom Pine Island Gletscher ein großer Eisberg von etwa 265 Quadratkilometern Größe abgebrochen ist. Anders als im Larsen-Schelfeisgebiet, wo im Juli 2017 ein riesiger Eisberg abgebrochen war, beobachten Wissenschaftler hier zusätzlich, dass der Gletscher schon seit einiger Zeit ausdünnt, sein Abfluss sich beschleunigt und die Aufsetzlinie sich zurückzieht. Somit verliert er mehr und mehr Masse und trägt zum Anstieg des Meeresspiegels bei.

Ein gigantischer Eisberg ist entstanden

Larsen C-Schelfeis

Ein gigantischer Eisberg ist entstanden

Es war nur noch eine Frage der Zeit: In der Antarktis hat sich ein riesiger Eisberg vom Larsen-C-Schelfeis abgelöst. Der Gigant ist fast sieben Mal so groß wie Berlin. Was bedeutet das für die Region? Eine Einschätzung von Daniela Jansen vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI). Die Glaziologin hat das Phänomen seit Monaten beobachtet.

Wind und warmes Wasser treiben Rückzug des Westantarktischen Eisschildes voran

Antarktis

Wind und warmes Wasser treiben Rückzug des Westantarktischen Eisschildes voran

Wandernde Westwinde und warmes Tiefenwasser sind die treibenden Kräfte hinter dem zunehmenden Eismassenverlust in der Westantarktis. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Geologenteam, dessen Studie heute im Fachmagazin Nature erschienen ist.



Blog

Unter dem Eis …

AWI-Eisblog

Unter dem Eis …

… ist es nicht nur dunkel, dort gibt es auch Leben! Nach erfolgreichen Heißwasserbohrungen war der nächste Schritt, unter dem Ekströmisen direkt Proben vom Meeresgrund bzw. den oberen Sedimentschichten zu nehmen. Nach der nötigen Vorbereitungszeit und spannenden Testphasen, wurden erste Proben 3.5 Kilometer nordwestlich von Neumayer III gewonnen. Um die wertvolle Zeit auszunutzen solange das […]

Autor: Glaziologe auf Expedition

Noch mehr Löcher im Eis – Zugang zur Kaverne

AWI-Eisblog

Noch mehr Löcher im Eis – Zugang zur Kaverne

Ein Teil der Vorerkundung im Rahmen von Sub-EIS-Obs zielt darauf ab, einen möglichst geeigneten Standort für eine tiefere geologische Bohrung zu bestimmen. Neben den seismischen Messungen ist dafür auch eine Probennahme vom Ozeanboden selbst nützlich. Aber wie bekommt man einen geologischen Bohrer an den Ozeanboden, unter einem 200 m mächtigen Eisschelf? Man könnte einen Eiskern […]

Autor: Olaf Eisen

Warum eigentlich Sprengseismik?

AWI-Eisblog

Warum eigentlich Sprengseismik?

Neben den vibroseismischen Messungen werden im Rahmen des Sub-EIS-Obs-Projektes auch sprengseismische Messungen durchgeführt. Diese sind denkbar einfach: Sprengstoff wird entweder in einem mehrere Meter tiefem Bohrloch versenkt oder in Form einer Sprengschnur direkt an der Oberfläche gezündet. Dabei wird gleichzeitig die Datenerfassung ausgelöst. Die durch die Sprengung erzeugten seismischen Wellen wandern durch den Untergrund, werden […]

Autor: Olaf Eisen