Soziale Dimensionen Mariner Aquakultur

Aquakultur als Technik und als rasant wachsender Wirtschaftszweig ist mittlerweile ein weltweites Phänomen und hat in vielen Ländern zu einer Sicherung der Proteinversorgung und der Armutsbekämpfung beigetragen. Mit der steigenden Verbreitung von Aquakultur in küstennahen Bereichen, stiegen allerdings auch die Zahl an Konflikten zwischen Nutzern sowie der lokale und globale Einfluss auf Ökosysteme.

Diese neuen Probleme zwischen verschiedenen Nutzern benötigen ein neuartiges Denken und neue Lösungsansätze. Die Arbeitsgruppe Marine Aquakultur setzt dabei auf einen trans-disziplinären Ansatz. Ein interdisziplinären Team aus Wissenschaftlern aus den Natur- und Sozialwissenschaften arbeiten daran neue gesellschaftsrelevante Forschungsfragen mit einem klaren Stakeholder Bezug aufzudecken und zu bearbeiten. Unsere Arbeitsgruppe kooperiert dazu regelmäßig mit einem Netzwerk aus lokalen und internationalen Stakeholdern aus Wirtschaft, Behörden und Wissenschaft. Themengebiete beinhalten zum Beispiel die Co-Nutzung von Offshore Bereichen (MUSES, Co-Use) oder die Einflüsse von Klimawandel und Biodiversitätsveränderungen auf die lokale Fischerei und Aquakultur Industrie (BioDiv, BlueChange).