Meldungen

Ansprechpartner Kommunikation + Medien
Pressemeldungen als RSS abonnieren

MOSAiC-Expedition

Finale einer Jahrhundertexpedition

Nach 389 Tagen endet die größte Arktisforschungsexpedition aller Zeiten erfolgreich in Bremerhaven

FS Polarstern bei der Ankunft in Bremerhaven.
RV Polarstern arriving in Bremerhaven.
[12. Oktober 2020] 

Nach über einem Jahr in der zentralen Arktis kehrte das Forschungsschiff Polarstern am heutigen Montag, den 12. Oktober, in seinen Heimathafen Bremerhaven zurück. Begleitet von einer Begrüßungsflotte entgegenkommender Schiffe lief es mit dem Morgenhochwasser gegen 9:00 Uhr über die Nordschleuse ein.


Klimawandel

Wasserwirbel verschieben die Tropen

Ursache ist die veränderte Erwärmung des Ozeans.

Die beobachtete Anomalie der Meeresoberflächentemperatur während der letzten 5 Jahre des Satellitenzeitalters (2015-2019) relativ zu den ersten 5 Jahren des Satellitenzeitalters (1982-1986).
[23. September 2020] 

Die bedenkliche Ausdehnung der Tropen wird nicht etwa durch Prozesse in der Atmosphäre verursacht, sondern ganz einfach durch Meeresströmungen. Das haben AWI-Wissenschaftler herausgefunden.


Arktischer Ozean

Arktisches Meereis schrumpft auf zweitkleinste Sommerfläche seit Beginn der Satellitenmessungen

Verbleibende Eisdecke auf dem Arktischen Ozean ist nur noch 3,8 Millionen Quadratkilometer groß – warme Luft und warmes Meerwasser haben das Eis großflächig schmelzen lassen

Polarstern in der Nähe des Nordpols
[17. September 2020] 

Die Meereisdecke des Arktischen Ozeans ist in diesem Sommer auf die zweitkleinste Fläche seit Beginn der Satellitenmessungen im Jahr 1979 geschrumpft. Mitte September betrug die verbleibende Eisfläche nur noch 3,8 Millionen Quadratkilometer. Damit liegt die aktuelle Meereisfläche etwa 0,5 Millionen km² über dem Negativrekord aus dem Jahr 2012. 


Internationales ISMIP6-Projekt

Modellvergleich: Forscher berechnen künftige Eisverluste und Meeresspiegelbeiträge Grönlands und der Antarktis

Internationales Großprojekt ISMIP6 liefert neue Schätzungen, in welchem zusätzlichen Maße die Eisschilde bis zum Jahr 2100 zum globalen Meeresspiegelanstieg beitragen werden

Gletscher in Ostgrönland
[17. September 2020] 

Eisschildmodelle sind ein unverzichtbares Werkzeug, um Vorhersagen zur Zukunft des grönländischen und antarktischen Eisschildes zu treffen. Gleichzeitig weisen die Modelle noch viele Schwächen auf. In einem internationalen Modellvergleich haben 14 Forschergruppen ihre Eisschildmodelle jetzt mit denselben Atmosphären- und Ozeandaten angetrieben und berechnet, in welchem zusätzlichen Maße Grönland und die Antarktis bis zum Jahr 2100 zum Meeresspiegelanstieg beitragen werden. 


Permafrost

Permafrostboden in Sibirien erodiert seit Jahren immer stärker

Flussufererosion im Lena-Delta trägt zum Treibhauseffekt bei

Seitlicher Blick auf das eisreiche Sobo-Sise Kliff
[16. September 2020] 

Flussufererosionen im Delta ist beängstigend: Dort bricht das Ufer jährlich um gut 15 Meter ab. Hinzu kommt, dass der im Permafrost gespeicherte Kohlenstoff den Treibhauseffekt weiter anheizen kann. 


Seite