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30. Juli 2010: NEEM-Eiskernbohrung in Grönland erreicht Felsbett – Forscher wollen Rückschlüsse auf Klimabedingungen und Höhe des Meeresspiegels in der letzten Warmzeit ziehen

Am Dienstag, den 27. Juli 2010 hat die Eiskerntiefbohrung NEEM (North Greenland Eemian Ice drilling) auf dem grönländischen Eisschild das Felsbett in einer Tiefe von 2537,36 Metern erreicht. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 14 Ländern sind am NEEM-Projekt beteiligt. Es ist das Eiskernbohrprojekt mit der bisher größten internationalen Beteiligung. Ein großes Ziel bestand darin, erstmals grönländisches Eis aus der kompletten letzten Warmzeit zu erbohren, dem Eem-Erdzeitalter, das von etwa 130.000 bis 115.000 Jahren vor heute dauerte. Dies ist dem internationalen Forscherteam jetzt nach fünf Jahren Projektlaufzeit gelungen.

NEEM-Eiskernbohrung in Grönland erreicht Felsbett

 

26. Juli 2010: Höhepunkt der Polarstern-Expedition: Autonomes Unterwasserfahrzeug des Alfred-Wegener-Instituts taucht erstmals unter das Eis der Arktis

Das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft hat sein autonomes Unterwasserfahrzeug (Autonomous Underwater Vehicle, AUV) bei etwa 79° nördlicher Breite auf die erste Untereis-Mission geschickt.

Höhepunkt der Polarstern-Expedition: Autonomes Unterwasserfahrzeug des Alfred-Wegener-Instituts taucht erstmals unter das Eis der Arktis

 

14. Juli 2010: 30 Jahre Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung – Eis, Meer und Klima – Forschung um unsere Erde zu verstehen

Am 15. Juli wird das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft dreißig Jahre alt. Mit seiner innovativen Wissenschaft und exzellenten Forschungsinfrastruktur hat sich das Alfred-Wegener-Institut (AWI) zu einem der weltweit führenden und international anerkannten Zentren für Klimaforschung in beiden Polarregionen und den Meeren entwickelt.

30 Jahre Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung

 

24. Juni 2010: Höhere Methan-Ausstöße durch Klimaerwärmung vor 40.000 Jahren

Vor 40.000 Jahren führte eine Klimaerwärmung zu einem Anstieg des Treibhausgases Methan. Verantwortlich für den Methananstieg waren vor allem Feuchtgebiete in hohen nördlichen Breiten. Dies hat ein Forscherteam der Universität Bern und des Alfred-Wegener-Instituts herausgefunden.

Zur Pressemitteilung: Höhere Methan-Ausstöße durch Klimaerwärmung vor 40.000 Jahren

 

23. Juni 2010: Eis der Arktis erholt sich nicht - Forscher von Alfred-Wegener-Institut und KlimaCampus legen Prognosen zum Septemberminimum vor

Auch für den Spätsommer 2010 ist wieder ein kritisches Minimum des arktischen Meereises zu erwarten. Ihre aktuellen Prognosen haben Wissenschaftler vom Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut und vom KlimaCampus der Universität Hamburg jetzt im jährlich erscheinenden "Seaice-Outlook" veröffentlicht.

Zur Pressemitteilung: Eis der Arktis erholt sich nicht - Forscher von Alfred-Wegener-Institut und KlimaCampus legen Prognosen zum Septemberminimum vor

 

23. Juni 2010: Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts auf Schlüsselpositionen für den neuen Weltklimabericht berufen

Der Weltklimarat (IPCC: Intergovernmental Panel on Climate Change – Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen) in Genf gab die Autoren und Gutachter für seinen fünften Sachstandsbericht bekannt. Mit dabei: Prof. Dr. Peter Lemke und Prof. Dr. Hans-Otto Pörtner vom Alfred-Wegener-Institut.

Zur Pressemitteilung: Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts auf Schlüsselpositionen für den neuen Weltklimabericht berufen

 

9. Juni 2010: Polarstern startet 25. Arktisexpedition – Forschung in Grönlandsee, Framstraße und Baffin Bay

Morgen bricht das Forschungsschiff Polarstern zu seiner 25. Arktisexpedition auf. Von Bremerhaven geht es zunächst in die Grönlandsee, wo überwiegend ozeanographische Arbeiten auf dem Programm stehen. Die Abschnitte zwei und drei der Expedition führen in die Framstraße und in die nördliche Baffin Bay (Kanada). Über 120 Wissenschaftler und Techniker von Instituten aus sechs Nationen nehmen an den drei Abschnitten der Expedition teil. Polarstern wird am 10. Oktober in Bremerhaven zurückerwartet.

Polarstern startet 25. Arktisexpedition

 

3. Juni 2010: Wie entstand höheres Leben?

Erstmals haben Wissenschaftler das komplette Erbgut einer Braunalge entschlüsselt und eine neue Tür zum Verständnis von Vielzelligkeit und Photosysnthese aufgestoßen.

Zur Pressemitteilung: Erste Sequenzierung eines Braunalgengenoms

 

2. Juni 2010: Robbenbullen im Dienst der Forschung

„Gustavo“ ist ein stattlicher Bulle und immer auf der Suche nach den besten Nahrungsplätzen. Der 3 Tonnen schwere und 4 Meter lange See-Elefant gehört zu einer Gruppe von 14 Tieren, die Forschern des Alfred-Wegener-Instituts seit kurzem als wissenschaftliche Hilfskräfte dienen.

Zur Pressemitteilung: Robbenbullen im Dienst der Forschung

 

12. Mai 2010: Forschungsschiff Polarstern kehrt zurück aus der Antarktis – Erste Expedition durch den gesamten polaren Südpazifik

Am kommenden Montag, den 17. Mai wird das Forschungsschiff Polarstern in Bremerhaven zurück erwartet. Hier endet die 26. Antarktisexpedition des Forschungseisbrechers nach über sieben Monaten und mehr als 68.000 zurückgelegten Kilometern (37.000 Seemeilen). Die Expedition war unterteilt in vier Fahrtabschnitte, an denen über 150 Wissenschaftler aus 15 Nationen teilnahmen.

Forschungsschiff Polarstern kehrt zurück aus der Antarktis

 

 
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