Ozean-Schelfeis Wechselwirkung

Abb. 1: Schematische Darstellung der Wechselwirkung zwischen dem polaren Ozean und einem großen antarktischen Schelfeis. (Foto: Alfred-Wegener-Institut)

Der Massenverlust der antarktischen und grönländischen Eisschilde und damit die Änderungen des globalen Meeresspiegels sind eng verknüpft mit der Erwärmung der Ozeane, die aus den Eisschilden Masse gen Ozean in die angrenzenden Schelfeise und Gletscher transportieren. 

Auf Grund der geringeren Dichte im Vergleich zu Ozeanwasser schwimmt dieses Eis auf und steht daher an der Basis in direktem Kontakt mit dem polaren Ozean.

Der Massenverlust der Eisschilde an den Ozean geschieht sowohl durch das Kalben von Eisbergen, wie auch durch vom Ozean verursachtes Schmelzen an der Schelfeisbasis.

Neueste Satellitendaten zeigen, dass das basale Schmelzen  für den Antarktischen Eisschild heute den größten Beitrag zum Verlust an Masse darstellt. Dieser Massenverlust wird durch den Transport von entweder kaltem, hoch-salinem Schelfwasser oder relativ warmem Wasser aus dem tiefen Ozean in die Schelfeiskaverne hinein verursacht.

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