Schwerpunkte

Flussraten

Sinkstofffalle (Foto: Gesine Mollenhauer)

Wir untersuchen Flussraten von gelösten Komponenten (Nährsalze, Spurenelemente usw.), Gasen und Partikeln durch die Wassersäule und durch Land-Ozean, Sediment-Wasser und Meereis-Wasser Grenzflächen. Ein Spektrum geochemischer Tracer wird eingesetzt für die Ermittlung diffusiver und advektiver Flussraten. Diese Herangehensweise erlaubt es uns, Bilanzen aufzustellen sowie Quellen und Senken in geochemischen Kreisläufen zu identifizieren.

Flussraten von Partikeln

Flussraten in gelöster Form

Klimarelevante Gase

Entwicklung von in-situ Verfahren

Prozessverständnis

Unser Ziel ist es, ein tieferes Verständnis der Bildung und des Zerfalls von Partikeln zu erlangen, sowie der gegenseitigen Beeinflussung von Wasser und Partikeln in der Wassersäule, der Bildung und Umwandlung/Verbrauch  von klimarelevanten Gasen (CH4, DMS, etc.) in Meereis, der Wassersäule und Sedimenten, diagenetischer Veränderungen von Primärsignalen sowie den (bio)geochemischen Verläufen im Sediment. Basierend auf diesen prozessorientierten Untersuchungen werden numerische Modelle von Flussraten und Umkehrprozessen sowie räumliche Analysen unterstützt.

biogeochemische Prozesse

Alter und Herkunft von Sedimentbestandteilen

Transport-Reaktionsmodellierung in Sedimenten

Proxies

Manganknollen in Kastengreifer (Foto: Carsten Rühlemann, BGR)

Elementare, isotopische, mineralogische und molekulare Sedimentsignale werden als Proxies für die Rekonstruktion  der Paläo-Umwelt genutzt. Wir untersuchen die Entstehung von Proxies (biotisch/abiotisch) im Meereis und in der Wassersäule, ihre Veränderung (biotisch/abiotisch) während des Transports (in der Wassersäule), und ihren Wert an physikalischen (Wasser-Sediment; Meereis-Wasser) sowie geochemischen Schnittstellen und Reaktionsfronten, um diese Werte mittels Vergleich zu geschätzten und beobachtenden Daten zu bestätigen.

Validierung und Anwendung von Paläoumweltparametern

diagenetische Überprägung von Proxysignalen