Schwerpunkte

Welchen Anteil am heutigen Klimawandel hat der Mensch? Dies ist eine der zentralen Fragen unserer Forschung. Zu ihrer Beantwortung müssen wir die Parameter der natürlichen Variabilität, beispielsweise der Temperaturen in den Weltmeeren, über den Kontinenten und in den Polargebieten kennen. Klimaveränderungen der Vergangenheit können wir aus historischen Messreihen oder durch Auswertung von dokumentierten Beobachtungen rekonstruieren.

Allerdings sind vorhandene Messreihen, die die Quantifizierung des Klimawandels auf globaler Ebene erlauben würden, zu kurz und unterliegen zudem bereits dem starken Einfluss des Menschen auf die natürlichen Bedingungen. Also müssen wir, um das Klimasystem vor Beeinflussung durch anthropogene Einflüsse zu verstehen, einen anderen Weg wählen. Proxies (Stellvertreterdaten) geben uns Aufschluss über Klima- und Umweltbedingungen der Vergangenheit. In Kombination mit komplexen numerischen Modellen des Klimasystems bieten uns diese Klimaarchive eine hervorragende Testumgebung für ein besseres Verständnis der Klimavariabilität der Vergangenheit.

Von besonderem Interesse bei der Untersuchung von Klimavariabilität und -wandel sind für uns die Zeitskalen:

Holozän und Gegenwart | Glazial-Interglazial | Känozoikum

Beispiele aus unserer Forschung:

Veröffentlichungen: Wir machen unsere Forschungsergebnisse durch Beiträge in Fachzeitschriften, durch Bücher, Konferenzen und Seminare für die Fachwelt zugänglich. Vorträge für die interessierte Öffentlichkeit gehören ebenso zu unserer Arbeit.

Jüngste Publikationen

Aktuelle Forschung: Welchen Einfluss die Meereiszone auf das Ökosystem des Antarktischen Ozeans in den letzten 30.000 Jahren hatte, ist Teil einer unserer aktuellen Studien.


Einblick

Buch: Eines unserer Projekte - die Graduiertenschule für Erdsystemwissenschaften ESSReS - fand seinen Abschluss in einem Buch, in dem durch Beiträge aller Beteiligten unser interdisziplinärer Ansatz in den Erdsystemwissenschaften behandelt wird.

Buch