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Geschichte der Deutschen Polarforschung

Mit der ersten deutschen Nordpolar-Expedition 1868 begann die Geschichte der deutschen Polarforschung: Kapitän Koldewey und seine Besatzung erreichten mit dem Segelschiff "Grönland" erstmals eine nördliche Breite von 81 Grad. Am 10. Oktober desselben Jahres kehrte die Expedition heil nach Bremerhaven zurück – für die deutsche Polarforschung war ein wichtiger Anfang gemacht.

Im Mittelpunkt der frühen Polarforschung war der Wunsch, geographische Gegebenheiten zu erkunden und eine erste Vorstellung von unbekannten Regionen der Erde zu bekommen. In späteren Jahren standen eher Fragen der Geomagnetik und Meteorologie im Vordergrund. Die riesigen unerforschten Polargebiete weckten auch die Neugier der Geologen und Naturforscher. Der wohl bedeutendste unter ihnen ist der deutsche Polarforscher und Geophysiker Alfred Wegener: Ab 1906 führte er zahlreiche Grönland-Expeditionen durch, bis er im November 1930 bei einer Expedition im grönländischen Inlandeis starb . Nach ihm wurde das 1980 neu gegründete Polarforschungsinstitut in Bremerhaven benannt.

Im Gedenken an weitere große deutsche Polarforscher hat das Alfred-Wegener-Institut seine Stationen in den Polargebieten benannt: Sie heißen Koldewey-, Neumayer-, Dallmann-, Filchner- und Kohnen-Station.

Die Namensgeber und ihre Geschichten




 
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