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Klimageschichte

Wie vor 10.000 Jahren das Schmelzwasser der Eisschilde das Klima durcheinanderbrachte

Forscher rekonstruieren Klimaveränderungen mithilfe von Tropfsteinen

Ein Schmelzwassersee auf dem Store-Gletscher in Westgrönland.
[18. Juli 2016] 

Wie wird das Abschmelzen des Grönlandeises unser Klima beeinflussen? Um eine Vorstellung davon zu erlangen, blicken Forscher weit zurück in die Vergangenheit. Im frühen Holozän - vor etwa 11.700 bis 8.000 Jahren - schmolz ein großer Eispanzer in Nordamerika ab. Anhand von Tropfsteinen in Höhlen und Computersimulationen rekonstruierte ein internationales Team die Folgen.


Arktis

Umweltministerin Hendricks besucht AWIPEV-Station

AWI-Direktorin Lochte und Wissenschaftler informieren über Forschung zum Klimawandel auf Spitzbergen

[14. Juli 2016] 

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks besucht Spitzbergen, um sich über den Klimawandel zu informieren. Gemeinsam mit Direktorin Karin Lochte und Wissenschaftlern des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) diskutiert sie über die globale Erwärmung, die in der Arktis besonders stark und rasch auftritt.


Meereis-Modellierung

Forscher simulieren die Entstehung von Rinnen im Meereis

Erfolg erlaubt nun genauere Modellierung der Wärmeflüsse zwischen Ozean, Eis und Atmosphäre

Der Wind hat ein Eisfeld auseinander getrieben und eine Fläche offenen Wassers geschaffen. Dessen Oberfläche gefriert sofort wieder, wie die weißen Schlieren verraten. Sie entstehen, wenn der Wind lose Eiskristalle verweht.
[14. Juli 2016] 

Wissenschaftlern des Alfred-Wegener-Institutes (AWI) und der Universität Hamburg ist es gelungen, die Entstehung von größeren Rinnen im Arktischen Meereis in einem Computermodell realistisch zu simulieren. Ausschlaggebend für diesen Erfolg waren zwei Herangehensweisen: Die Forscher hatten zum einen die räumliche Auflösung des AWI-Meereis-Ozeanmodells FESOM erhöht. Zum anderen konnten sie die numerische Lösung der Gleichungen so verbessern, dass die Simulation der Rinnenbildung dem Vergleich mit realen Meereis-Satellitendaten sehr gut...


Müll im Meer

Aus der Luft dem arktischen Meeresmüll auf der Spur

AWI-Wissenschaftler nutzen erstmals hochauflösende Fotos eines Multikopters für Erfassung treibenden Mülls

[12. Juli 2016] 

Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts setzen auf der aktuellen Polarstern-Expedition einen Multikopter mit hochauflösender Kamera ein, um an der Meeresoberfläche treibende Müllstücke standardisiert zu erfassen. Die Tiefseeforscher hatten am Meeresgrund der Arktis eine Zunahme von Müll über die letzten zehn Jahre nachgewiesen. Das war der Anlass dafür, jetzt das Programm zur quantitativen Untersuchung des Müll-Eintrages an der Meeresoberfläche zu starten.


Auszeichnung

Permafrost-Netzwerk-Entwickler Boris Biskaborn gewinnt Data Stewardship Award 2016

Wissenschaftsgremium WDS zeichnet AWI-Forscher für den Aufbau des internationalen Permafrost-Netzwerkes aus

Preisträger: AWI-Geowissenschaftler und GTN-P-Datenmanager Dr. Boris Biskaborn.
[08. Juli 2016] 

AWI-Wissenschaftler Dr. Boris Biskaborn ist vom World Data System (WDS) zum diesjährigen Preisträger des Data Stewardship Award ernannt worden. Damit zeichnet das WDS den Potsdamer Polarforscher für den Aufbau des weltweiten Permafrost-Netzwerkes GTN-P (Global Terrestrial Network for Permafrost) aus.


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