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Tsunami-Modellierung

AWI-Wissenschaftler unterstützen Ausbau der indonesischen Tsunami-Szenarien-Datenbank

Vorhersagesystem deckt jetzt auch die Molukken und den Nordenwesten Papuas ab

AWI-Wissenschaftler Sven Harig stellt seinen indonesischen Kollegen die neuen Tsunami-Modellrechnungen vor.
[05. August 2016] 

Die beiden AWI-Wissenschaftler Dr. Sven Harig und Antonia Immerz aus der Arbeitsgruppe Tsunami-Modellierung leiten derzeit einen zweiwöchigen Workshop im indonesischen Tsunami-Warnzentrum BMKG in Jakarta und unterstützen die indonesischen Wissenschaftler dabei, neue Tsunami-Modellrechnungen in die Datenbank des Zentrums einzuspeisen.


Mikroplastik im Meer

Krankheitserregende Bakterien per Anhalter durch Nord- und Ostsee?

AWI-Forscher weisen erstmalig lebende, potentiell krankheitserregende Vibrionen auf Mikroplastikpartikeln nach

[21. Juli 2016] 

Mit steigender Wassertemperatur nimmt die Wahrscheinlichkeit zu, dass in Nord- und Ostsee potentiell krankheitserregende Bakterien auftreten. AWI-Wissenschaftler haben jetzt nachgewiesen, dass eine Gruppe dieser Bakterien, sogenannte Vibrionen, auch auf Mikroplastikpartikeln leben können. Sie wollen zukünftig die Rolle der Partikel für die Anreicherung und mögliche Verbreitung dieser Bakterien genauer untersuchen.


Klimageschichte

Wie vor 10.000 Jahren das Schmelzwasser der Eisschilde das Klima durcheinanderbrachte

Forscher rekonstruieren Klimaveränderungen mithilfe von Tropfsteinen

Ein Schmelzwassersee auf dem Store-Gletscher in Westgrönland.
[18. Juli 2016] 

Wie wird das Abschmelzen des Grönlandeises unser Klima beeinflussen? Um eine Vorstellung davon zu erlangen, blicken Forscher weit zurück in die Vergangenheit. Im frühen Holozän - vor etwa 11.700 bis 8.000 Jahren - schmolz ein großer Eispanzer in Nordamerika ab. Anhand von Tropfsteinen in Höhlen und Computersimulationen rekonstruierte ein internationales Team die Folgen.


Klimaforschung

Langersehnter Durchbruch in der Rekonstruktion warmer Klimaphasen

AWI-Forscher entschlüsseln den Temperatur-Anzeiger TEX86 und schließen eine scheinbare Schwachstelle globaler Klimamodelle

Aufnahme der Meeresoberfläche in den "Brüllenden Vierzigern".
[18. Juli 2016] 

Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben eine vermeintliche Schwachstelle globaler Klimamodelle geschlossen. Diese waren bisher nicht in der Lage gewesen, die extreme Warmzeit des Eozäns richtig abzubilden. Dabei interessiert Klimaforscher diese Epoche ganz besonders: War sie doch die einzige Phase der jüngeren Erdgeschichte, in der die Treibhausgaskonzentration so hoch war, wie Forscher sie für die Zukunft vorhersagen.


Neue Technologie

Ein Jahr allein in der arktischen Tiefsee

Erster Langzeiteinsatz des AWI-Unterwasserroboters Tramper vom Forschungsschiff Polarstern gestartet

[18. Juli 2016] 

Fernab jeder Steuerung arbeitet ein Unterwasserroboter seit wenigen Tagen in 2.500 Metern Wassertiefe am Meeresgrund der Arktis, nachdem er einen erfolgreichen Testlauf absolviert hat. Forscher und Ingenieure des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben erstmals den Tiefsee-Crawler Tramper für eine ganzjährige vollständig autonome Mission ausgebracht. Der im Rahmen der Helmholtz-Allianz Robotische Exploration unter Extrembedingungen (ROBEX) entwickelte mobile Unterwasserroboter soll nun...


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