Meldungen

Ansprechpartner Kommunikation + Medien
Pressemeldungen als RSS abonnieren

Glaziologie

Wie die großen Falten in Grönlands Eisschild entstehen

Glaziologen untersuchen die Dynamik der tieferen Eisschichten im Einzugsbereich des Petermann-Gletschers

[29. April 2016] 

Der Grönländische Eisschild wirkt aus der Luft betrachtet wie eine große, zusammenhängende Eismasse. Mit einem modernen, flugzeuggestützten Eisradar jedoch lassen sich in der Tiefe des Eispanzers einzelne Schichten erkennen. Die Abfolge dieser Schichten erzählt von früheren Verformungen und zeigt Unregelmäßigkeiten des Eisflusses, die nicht mit der Form des Felsbettes zusammenhängen. Geowissenschaftler der Universität Tübingen und des Alfred-Wegener-Instituts haben jetzt ein neues Modell entwickelt, das beschreibt, durch welche Prozesse...


Klimawandel im Antarktischen Ozean

Neues Projekt erforscht Krillverteilung im Südpolarmeer

Ergebnisse sollen wissenschaftliche Entscheidungshilfen liefern für Regulierung der Krillfischerei

Antarktischer Krill, Euphausia superba
[27. April 2016] 

Krill ist die Hauptnahrung für alle größeren Bewohner des Südpolarmeeres. Doch seine Menge kann man bis heute nur schätzen, da er in Schwärmen durch den Ozean wandert. In seinem Hauptverbreitungsgebiet bekommt er die Folgen des Klimawandels deutlich zu spüren sind.


Deutsch-russische Kooperation

Neuer Wissenschaftlicher Beirat für das Otto-Schmidt-Labor berufen

AWI und AARI unterzeichnen in Sankt Petersburg eine neue Kooperationsvereinbarung

AWI-Direktorin Karin Lochte und AARI-Direktor Ivan Frolov besiegeln die neue Vereinbarung mit einem Handschlag. Foto: B. Diekmann
[22. April 2016] 

Das Alfred-Wegener-Institut und das russische Institut für Arktis- und Antarktisforschung (AARI) haben einen neuen Wissenschaftlichen Beirat für das gemeinsam betriebene Otto-Schmidt-Labor für Polar- und Meeresforschung in Sankt Petersburg berufen. Auf einem gemeinsamen Arbeitstreffen in Sankt Petersburg unterzeichneten AWI-Direktorin Karin Lochte und AARI-Vertreter Prof. Dr. Ivan Frolov (AARI) eine entsprechende Vereinbarung.


Arktisches Meereis

Der Arktis droht ein Meereisverlust wie im Negativrekordjahr 2012

Daten des Satelliten CryoSat-2 zeigen viel dünnes Eis, das den Sommer kaum überstehen wird

Aufnahme von arktischem Meereis aus dem Spätsommer 2015. Dieses Foto entstand im Zuge der Polarstern-Expedition PS94 in den zentralen Arktischen Ozean.
[21. April 2016] 

Meereisphysiker des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), erwarten für den Sommer 2016 ähnlich wenig Meereis im Arktischen Ozean wie im Negativrekordjahr 2012. Zu dieser Prognose kommen die Wissenschaftler, nachdem sie aktuelle Satellitendaten zur Dicke der Eisdecke ausgewertet haben. Diese zeigen zum einen, dass das arktische Meereis bereits im Sommer 2015 ausgesprochen dünn war. Zum anderen hat sich im zurückliegenden Winter besonders wenig neues Eis gebildet. Meereisexperte Dr. Marcel...


Jubiläum

40 Jahre deutsche Antarktisstationen

Einweihung der späteren Georg-Forster-Station am 21. April 1976

[21. April 2016] 

Heute vor 40 Jahren feierten sechs Forscher und Techniker gemeinsam mit internationalen Kollegen die Einweihung der ersten ganzjährig betriebenen deutschen Antarktisstation. Die Station war eine Einrichtung der Akademie der Wissenschaften der DDR, die Logistik wurde gemeinsam mit der Sowjetische Antarktis-Expedition (SAE) abgestimmt und organisiert.


Seite