Meldungen

Ansprechpartner Kommunikation + Medien
Pressemeldungen als RSS abonnieren

Arktischer Ozean

Großes Potential für umfassende Beobachtung der Wassermassen im Ozean

AWI-Wissenschaftler stellen optische Methode zur Unterscheidung von Schmelz- und Flusswassereinträgen vor

Bräunliche Färbung der Laptewsee durch einen starken Sediment-Eintrag
[07. Oktober 2016] 

Wie reagiert der Arktische Ozean, wenn mehr Schmelzwasser von Gletschern und größere Mengen Sedimente aus tauendem Permafrost in den Ozean gelangen? Für diese Frage haben AWI-Forscher eine neue optische Methode veröffentlicht, mit deren Hilfe sie einfacher Wassermassen bestimmen können.


Nachwuchswissenschaftler

Internationales Büro kommt an das Alfred-Wegener-Institut

Vereinigung junger Polarforscherinnen und Polarforscher in einer frühen Karrierestufe (APECS) ab Februar 2017 in Potsdam

[28. September 2016] 

Die Association of Polar Early Career Scientists (APECS) wird ab Februar 2017 ihr Büro für fünf Jahre am AWI in Potsdam haben. AWI und APECS unterzeichneten in dieser Woche dazu eine Vereinbarung (MoU), um die Rahmenbedingungen festzulegen


Internationale Zusammenarbeit

Deutsche Delegation mit AWI-Direktorin Karin Lochte beim Arktis-Gipfel in den USA

Alfred-Wegener-Institut übernimmt Leitung von zwei internationalen Forschungsvorhaben

Spitzbergen
[28. September 2016] 

In Washington sind am Mittwoch Vertreter der Forschungsministerien aus 22 Nationen zusammengekommen, um eine verstärkte Zusammenarbeit in der Arktisforschung zu verabreden


Meeresspiegelanstieg

Grönland verliert mehr Eis als gedacht

Aktuelle Science Advances-Studie stellt Auswertung neuer GPS- und Satellitenmessungen vor

[22. September 2016] 

Der Eismassenverlust Grönlands ist größer als angenommen. Das zeigt eine Studie eines Teams von Forscherinnen und Forschern, an der auch Ingo Sasgen vom Alfred-Wegner-Institut und Kevin Fleming vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ beteiligt waren. Die Veröffentlichung in Science Advances belegt, dass bei der Bestimmung der Eismassenbilanz Grönlands mit der Satellitenmission GRACE die so genannte viskoelastische Hebung der Erdkruste nicht korrekt modelliert und abgezogen wurde.


Klimawandel

Tropische Korallenriffe verlieren durch Ozeanversauerung zwei Drittel ihres Zooplanktons

Dramatischer Rückgang hat schwerwiegende Folgen für Korallenriffe

Ein gesundes tropische Korallenriff mit normalem pH-Wert des Wassers. Milne Bay Provinz, Papua Neuguinea. Hier wachsen viele Geweihkorallen, die mit ihren Ästen ausreichend Versteckmöglichkeiten für Kleinkrebse bieten.
[19. September 2016] 

Tropische Korallenriffe verlieren durch Ozeanversauerung bis zu zwei Drittel ihres Zooplanktons. Zu diesem Ergebnis kommt ein deutsch-australisches Forscherteam, welches die Riffe um Kohlendioxid-Austrittsstellen vor der Küste Papua Neuguineas untersucht hat. An diesen vulkanischen Quellen entweicht so viel Kohlendioxid aus dem Meeresboden, dass das Wasser jenen Säuregrad besitzt, den Wissenschaftler für die Zukunft der Weltmeere vorhersagen. Den Rückgang des Zooplanktons erklären die Forscher mit dem Verlust geeigneter Versteckplätze....


Seite