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Tiefseeforschung

Manganknollen als Brutstätte für Tiefseekraken

Biologen entdecken in mehr als 4000 Metern Tiefe neue Krakenarten, die viele Jahre lang ihr Gelege bewachen und ohne Hartsubstrat wie Manganknollen kaum überleben

Der Tiefseekrake "Casper", entdeckt an der Necker Ridge, Hawaii, in 4290 Metern Tiefe. Sein Mantel ist etwa 6,4 Zentimeter lang. Diese Aufnahme entstand mit dem US-amerikanischen Tauchroboter Deep Discovery.
[19. Dezember 2016] 

Manganknollen am Meeresboden des Pazifischen Ozeans sind eine wichtige Brutstätte für Tiefseekraken. Wie ein deutsch-amerikanisches Biologen-Team in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Current Biology berichtet, heften die Kraken ihre Eigelege an Schwämme, welche nur auf den Manganknollen wachsen. Die Forscher hatten die bisher unbekannten Krakenarten auf Tauchexpeditionen im Pazifik in einer Tiefe von mehr als 4000 Metern beobachtet - ein neuer Tiefenrekord für diese Kraken. Ihre spezielle Abhängigkeit von Manganknollen als...


Wissenschaftsjahr 2016*17 Meere und Ozeane

Forschungsschiffe Polarstern und Meteor in Kapstadt

Staatssekretär Müller bei "German-Ship-Day" und wissenschaftlichem Kolloquium über die deutsch-afrikanische Zusammenarbeit

[15. Dezember 2016] 

Die Hafenliegezeit der beiden großen deutschen Forschungsschiffe Polarstern und Meteor in Kapstadt ist Anlass für einen "German-Ship-Day" und ein wissenschaftliches Kolloquium über die deutsch-afrikanische Zusammenarbeit.


Studie

Große Mengen an Schmelzwasser auf ostantarktischem Eisschelf

Entdeckung einer Ringstruktur vor zwei Jahren führt zu neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen

[12. Dezember 2016] 

Die ostantarktischen Eisschelfe könnten anfälliger für Klimaveränderungen sein als bislang angenommen. Ein Forscherteam unter Beteiligung des Alfred-Wegener-Instituts hat große Mengen an Schmelzwasser im Roi Baudouin-Schelfeis nachgewiesen. Verantwortlich dafür sind starke Winde. Das ist das Ergebnis einer Studie, die jetzt in der Online-Ausgabe des Fachmagazins Nature Climate Change veröffentlicht worden ist.


Arktis

Wie der Klimawandel das Leben im Kongsfjord verändert

Internationales Wissenschaftler-Team präsentiert aktuelle Forschungsergebnisse in zwei Sonderausgaben der Fachzeitschrift Polar Biology

Unterwasseraufnahme aus dem Kongsfjord.
[09. Dezember 2016] 

Der Kongsfjord auf Spitzbergen ist ein Mekka für Meeresbiologen und Klimaforscher, denn die Folgen globaler Veränderungen zeigen sich hier schnell und deutlich im Kleinen.


Küstenforschung

Mya II operiert jetzt auch im internationalen Fahrwasser

Das AWI-Wattenmeerforschungsschiff erhält Zulassung für Arbeiten in dänischen Gewässern

Das AWI-Wattenmeerforschungsschiff Mya II bei Forschungsarbeiten in der Sylt-Rømø Bucht.
[08. Dezember 2016] 

Es ist nicht mehr als der sprichwörtliche Katzensprung vom Lister Hafen in internationales Fahrwasser, in dem jetzt auch das AWI-Wattenmeerforschungschiff MYA II operieren darf. In diesem Jahr erhielt das Schiff die Zulassung des dänischen Außenministeriums in Kopenhagen für Messkampagnen in dänischen Gewässern. Die ersten deutsch-dänischen Forschungsarbeiten an Bord der MYA II haben in den zurückliegenden zwei Wochen stattgefunden.


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