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Nahrungsnetz

Eisalgen: Der Motor des Lebens im zentralen Arktischen Ozean

Im und unter dem Meereis lebende Algen dienen auch Tieren aus größerer Tiefe als Energiequelle

Die Arktische Flügelschnecke Clione limacina.
[12. Juli 2016] 

Algen, die im und unter dem Meereis leben, spielen eine viel größere Rolle für das arktische Nahrungsnetz als bislang angenommen. In einer neuen Studie konnten Biologen des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung erstmals nachweisen, dass sich nicht nur direkt unter dem Eis lebende Tiere von den sogenannten Eisalgen ernähren. Auch Arten, die vorwiegend in größeren Wassertiefen vorkommen, beziehen einen Großteil ihres Energiebedarfs ursprünglich aus diesen Algen. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass der Rückgang des...


Auszeichnung

Permafrost-Netzwerk-Entwickler Boris Biskaborn gewinnt Data Stewardship Award 2016

Wissenschaftsgremium WDS zeichnet AWI-Forscher für den Aufbau des internationalen Permafrost-Netzwerkes aus

Preisträger: AWI-Geowissenschaftler und GTN-P-Datenmanager Dr. Boris Biskaborn.
[08. Juli 2016] 

AWI-Wissenschaftler Dr. Boris Biskaborn ist vom World Data System (WDS) zum diesjährigen Preisträger des Data Stewardship Award ernannt worden. Damit zeichnet das WDS den Potsdamer Polarforscher für den Aufbau des weltweiten Permafrost-Netzwerkes GTN-P (Global Terrestrial Network for Permafrost) aus.


Wettbewerb Soziale Stadt

Projekt „Maritimes Zentrum Elbinseln“ erhält den Sonderpreis des Bundesbauministeriums

Vom AWI unterstützte Initiative wird für seine nachhaltige Bildungsarbeit im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg geehrt

Der Glaspokal für die Sieger im Wettbewerb "Preis Soziale Stadt 2016"
[01. Juli 2016] 

Das vom AWI unterstützte Schulprojekt Maritimes Zentrum Elbinseln (MZE) ist in Berlin beim neunten Wettbewerb zum Preis Soziale Stadt mit dem Sonderpreis des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorschutz (BMUB) ausgezeichnet worden.


Mikrobiologie

In größter Hungersnot verdauen sich Mikroalgen selbst

AWI-Forscher entschlüsseln die Kopplung von Nährstoffverfügbarkeit und Algenwachstum

Die Kalkalge Emiliania huxleyi ist eine der erfolgreichsten Mikroalgen. Sie kommt in nahezu allen Meeresregionen vor - von den Tropen bis in die Polarregionen - und vermehrt sich regelmäßig so rasant, dass sie großflächige Algenblüten bildet.
[30. Juni 2016] 

Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben in einer aktuellen Studie herausgefunden, welche molekularen Mechanismen Mikroalgen einsetzen, um in Zeiten akuten Nährstoffmangels von schnellem Wachstum auf Stillstand umzuschalten. In Laborversuchen konnten sie beobachten, dass kalkbildende Mikroalgen bei Nährstoffmangel zunächst ihren Stoffwechsel auf Sparsamkeit und Effizienz trimmen, bevor sie sich notgedrungen sogar teilweise selbst verdauen.


Nature-Studie zur Ozeanbodenbildung

Plattentektonik ohne Ruckeln

AWI-Forscher zeichnen erstmals detailliert Erdbeben an ultralangsamen mittelozeanischen Rücken auf

[29. Juni 2016] 

Die Erdbebenverteilung an ultralangsamen mittelozeanischen Rücken unterscheidet sich grundlegend von der anderer Spreizungszonen. Bis in 15 Kilometer Tiefe zirkulierendes Wasser führt hier zur Bildung eines Gesteins, welches wie Schmierseife wirkt. So driften die Kontinentalplatten an ultralangsamen mittelozeanischen Rücken ohne zu ruckeln, während dieser Vorgang in anderen Regionen zu vielen kleinen Erdbeben führt. Das berichten Geophysiker vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) am Mittwoch, 29. Juni 2016...


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