Unser Ziel ist es,
die Funktion organischer Substanzen und deren biologisch-chemische Interaktionen in sich verändernden marinen Ökosystemen zu definieren.

Forschungsthemen:
Die Ozeane und Küstengewässer stellen ein begrenztes Medium dar, das ein großes Spektrum an partikulären, kolloidalen und gelösten Stoffen enthält. Unser Ansatz untersucht die strukturelle und funtionale Komplexität nicht nur durch die klassische Meereschemie sondern auch aus der funktionalen Perspektive der biologisch-chemischen Interaktionen (Chemische Ökologie). Wir postulieren, daß chemische Signale und Effekte eine grundlegende Rolle bei der Integrität, Diversität und Stabilität mariner Gemeinschaften spielen. Deswegen konzentrieren wir uns auf Struktur-Funktionsbeziehungen von wichtigen Primärmetaboliten (z.B. Fette), bioaktiven Naturstoffen, natürlichen und anthropogenen Toxinen und komplexen gelösten organischen Stoffen.

Forschungsschwerpunkte:

  • Ökologische Bedeutung chemischer Interaktionen und Adaption: Isolierung, Strukturaufklärung, Wirkungsmechanismus und Biosynthese von wichtigen Sekundärmetaboliten
  • Ursprung, Zusammensetzung und Verbleib von natürlichen organischen Verbindungen in Organismen und im marinen Ökosystem mit Fokus auf polare und Küstengewässer
  • Bioaktive und toxische Effekte natürlicher und anthropogener Substanzen auf Zellprozesse und Gesundheit der Organismen

Die Sektion kombiniert hochentwickelte Methoden und Konzepte der Ökotoxikologie, Zellbiologie, Physiologie, funktionaler Genomik und Genexpression mit bioorganischer Chemie unterstützt durch NMR, Gas- und Flüssigkeitschromatographie-Massenspektrometrie, optischer und Elektronenmikroskopie und Elektrophysiologie.

Sektionsleitung
Prof. Dr. Allan Cembella

Stellvertreter
Prof. Dr. Boris Koch

Sekretariat
Christel Hoffmann