Das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven
Am 15. Juni 1980 wurde das Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven als Stiftung des öffentlichen Rechts gegründet. Es erhielt seinen Namen von dem Geophysiker Alfred Wegener (1880-1930), der als einer der bedeutendsten deutschen Polarforscher in die Geschichte einging. Vor allem die Theorie der Kontinentalverschiebung, die er mitbegündete und bekannt machte, führte ihn zum Ruhm.
Die Tradition Alfred Wegeners - und nicht zuletzt seine Vielseitigkeit - setzt des Alfred-Wegener-Institut bereits seit über 30 Jahren fort.
Wissenschaftliche Ausrichtung
Zentraler Schwerpunkt des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven ist die Polar- und Meeresforschung. Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen arbeiten am AWI in Bremerhaven gemeinsam und übergreifend an der Erforschung von Klima-, Bio- und Geosystemen, um das Gesamtsystem Erde besser zu verstehen.
Präsent in der Seestadt Bremerhaven
Das Alfred-Wegener-Institut ist an vielen Orten in der Seestadt Bremerhaven präsent: Mehr als 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten beispielsweise im Columbus-Center, im Alten Zollhaus, im Handelshafen, in der Nordsee-Villa sowie im Fischerei- und Kaiserhafen. Insgesamt besteht das Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven aus sechs Gebäudekomplexen A, B, C, D, E und F sowie aus vereinzelten Standorten, verstreut über die ganze Stadt.
Architektur
Beeindruckend ist das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung auch in der Architektur: Vor allem der Ungers-Bau gegenüber dem Alten Hafen und der Steidle-Bau in der Straße "Am Handelshafen" fallen markant ins Auge.






