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Pressemitteilungen

Sie finden hier alle Pressemitteilungen des Alfred-Wegener-Instituts seit 2006. Ältere Pressemitteilungen werden in den kommenden Wochen nachgetragen. Die Bilder innerhalb der Pressemitteilungen nur sind zur Verwendung in Zusammenhang mit Berichterstattung über das genannte Thema freigegeben. Wenn Sie die Bilder für einen anderen Zweck verwenden möchten, kontaktieren Sie bitte die Abteilung für Kommunikation & Medien.
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18. Dezember 2014: Mikroplastik im Meer: Biologen untersuchen Effekte auf Meerestiere

Meeresasseln scheiden gefressene Mikroplastik-Partikel unverdaut wieder aus. Das ergab eine Studie von Biologen des Nordseebüros am Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), die kürzlich in der Fachzeitschrift „Environmental Science and Technology“ erschienen ist. Die Studie bildet den Auftakt einer Reihe von Untersuchungen, um eine Gefährdungsmatrix zur Sensibilität verschiedenartiger Meereslebewesen gegenüber Mikroplastik-Verschmutzung zu erstellen.

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16. Dezember 2014: Aquarium Helgoland schließt zum Jahresbeginn 2015

Das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) wird das Aquarium Helgoland zum 01.01.2015 für den Besucherverkehr schließen. Grund sind erhebliche Schäden an der Bausubstanz des Gebäudes, die eine Totalsanierung erfordern. Unter Federführung der Gemeinde Helgoland soll gemeinsam mit dem AWI ein neues Nutzungskonzept für den denkmalgeschützten Bau an der Helgoländer Promenade entwickelt werden.

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20. November 2014: Permafrostböden sind mögliche Quelle für abrupten Anstieg von Treibhausgasen am Ende der letzten Eiszeit

Wissenschaftler vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben eine mögliche Quelle identifiziert, aus der vor etwa 14.600 Jahren Kohlendioxid (CO2) und andere Treibhausgase abrupt und in großen Mengen in die Atmosphäre gelangten. Das CO2 - freigesetzt in der Bølling/Allerød Warmphase - stammte dieser neuen Interpretation zufolge vermutlich aus auftauenden arktischen Permafrostböden und verstärkte durch positive Rückkopplung die initiale Erwärmung. Die Studie erscheint jetzt online im Fachmagazin Nature Communications.

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10. November 2014: Wie stark schwanken die Temperaturen im Meer?

Das Klima der Erde scheint in den letzten 7000 Jahren sehr viel unbeständiger gewesen zu sein als bisher gedacht. Diese Schlussfolgerung legt eine neue Studie nahe, die im Lauf dieser Woche im US-amerikanischen Wissenschaftsmagazin „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS) veröffentlicht wird. Sie zeigt erhebliche Differenzen zwischen Klimaarchiven und Klimamodellen.

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10. November 2014: Neue Studie zeigt: Durch Eisendüngung im Südpolarmeer könnte weniger Kohlendioxid in der Tiefsee gespeichert werden als bisher angenommen

Eine neue Studie zur natürlichen Eisendüngung im Südpolarmeer zeigt, dass zusätzliches Eisen die Wirksamkeit der sogenannten biologischen Pumpe, die Kohlendioxid aus den oberen Wasserschichten in die Tiefsee transportiert, reduziert. Wie ein internationales Forscherteam um Dr. Ian Salter vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) herausfand, bedingt die Eisendüngung, dass sich neben Phytoplankton auch Kalkschalen bildende Meeresbewohner vermehren, welche sich von den Algen ernähren. Diese Tiere setzen Kohlendioxid frei, wenn sie ihre Kalkschalen bauen. Wachsen und sterben diese Lebewesen in einem Meeresgebiet mit einem hohen natürlichen Eiseneintrag, werden dort bis zu 30 Prozent weniger Kohlendioxid in die Tiefsee verfrachtet als bisher angenommen.

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30. Oktober 2014: Pilotstudie bringt neue Erkenntnisse über Mikroplastik im Abwasser

Kläranlagen können auf herkömmlichem Weg Mikroplastik nicht vollständig aus Abwässern zurückhalten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Pilotstudie, die der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) und der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Auftrag gegeben haben. Die Erkenntnisse sollen dazu dienen, die Tier- und Pflanzenwelt in Flüssen und Meeren besser zu schützen.

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24. Oktober 2014: Schwimmende Uni – Graduiertenkolleg nutzt Polarstern-Überfahrt Richtung Antarktis für Ausbildung

Die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses steht im Fokus der am Samstag, den 25. Oktober 2014, startenden Expedition des Forschungsschiffes Polarstern. 22 Doktoranden und Masterstudenten lernen an Bord hydroakustische Messverfahren unter realen Bedingungen einzusetzen. Die Expeditionsteilnehmer kommen aus den internationalen Studiengängen der Universität Bremen und dem Graduiertenkolleg POLMAR am Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI).

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13. Oktober 2014: Der große Umbau beginnt: Das AWI baut ein neues Langzeit-Observatorium für Ozean-Beobachtungen in der Arktis

Wissenschaftler und Ingenieure des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) beginnen in diesen Tagen mit den Arbeiten für ein Langzeit-Observatorium mit Beobachtungsstationen vom Europäischen Nordmeer bis zum Arktischen Ozean. An dieser klimawissenschaftlich wichtigen Schnittstelle wollen die AWI-Forscher in den kommenden Jahren ihre bereits existierenden Langzeit-Observatorien zu einer umfassenden Forschungsinfrastruktur ausbauen und dabei eine breite Palette moderner Meerestechnologien einsetzen. Das große Ziel lautet, mithilfe des neuen FRAM-Observatoriums die Veränderungen des Meeres und seiner Ökosysteme von der Oberfläche bis in die Tiefsee ganzjährig beobachten zu können. Die Helmholtz-Gemeinschaft hat diese strategische Ausbauinvestition befürwortet, der Bund und das Land Bremen finanzieren den Aufbau dieser neuen Plattform in den ersten fünf Jahren mit 25 Millionen Euro.

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8. Oktober 2014: Enorme Fortschritte in der Ozeanversauerungsforschung: Neuer Bericht fasst aktuellen Stand des Wissens zusammen

Noch nie zuvor erforschten so viele Wissenschaftler wie sich der sinkende pH-Wert des Meerwassers auf Tiere und Pflanzen im Ozean auswirkt. Ihre Ergebnisse haben die Experten jetzt für den zweiten Ozeanversauerungsbericht der Biodiversitäts-Konvention (CBD – Convention on Biological Diversity) zusammengetragen, der heute auf der zwölften CBD-Konferenz der Vertragsstaaten vorgestellt wird. Ein wichtiger Fokus liegt dabei auf jenen Folgen, die sich auch auf uns Menschen auswirken. Mit dieser Zusammenfassung will die CBD die Problematik saurer werdender Meere auf die Tagesordnung der internationalen Politik bringen.

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7. Oktober 2014: Fenster in die Vergangenheit: Forscher an Bord der Polarstern finden uralte Sedimente am Meeresgrund der Arktis

Ein internationales Team von Wissenschatlern unter Leitung des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), hat auf der jetzt endenden Sommerexpedition des Forschungsschiffes Polarstern ein neues Fenster in die Vergangenheit des Arktischen Ozeans aufgestoßen. Die Wissenschaftler entdeckten entlang steiler Abrisskanten am Lomonossow-Rücken stark verfestigte Sedimente, die vermutlich zehn, vielleicht sogar 30 bis 40 Millionen Jahre alt sind und den Forschern neue Einblicke in die Klimageschichte des Arktischen Ozeans ermöglichen werden

Fenster in die Vergangenheit

 

 
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