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Pressemitteilungen

Sie finden hier alle Pressemitteilungen des Alfred-Wegener-Instituts seit 2006. Ältere Pressemitteilungen werden in den kommenden Wochen nachgetragen. Die Bilder innerhalb der Pressemitteilungen nur sind zur Verwendung in Zusammenhang mit Berichterstattung über das genannte Thema freigegeben. Wenn Sie die Bilder für einen anderen Zweck verwenden möchten, kontaktieren Sie bitte die Abteilung für Kommunikation & Medien.
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24. Februar 2015: Eine Frage des Lichts: Ozeanversauerung bremst das Algenwachstum im Südpolarmeer

Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben in einer aktuellen Studie erstmals gezeigt, dass sich die Ozeanversauerung negativ auf die Kieselalgen im Südpolarmeer auswirken könnte. Bei Laborversuchen konnten sie beobachten, dass die Kieselalgen bei wechselnden Lichtbedingungen im saureren Wasser deutlich schlechter wachsen. Damit widerlegt das Team um Dr. Clara Hoppe die bisher vorherrschende Annahme, der sinkende pH-Wert würde das Wachstum dieser einzelligen Algen ankurbeln.

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9. Februar 2015: Neuer Antrieb für Forschungsschiff Heincke – Umweltfreundliche Nachbehandlung reduziert Abgase

Das Forschungsschiff Heincke des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), hat drei neue Hauptmaschinen bekommen. Ausgestattet mit Rußfiltern und nachgeschalteten Abgasreinigungsanlagen fährt das Schiff zukünftig wirtschaftlicher und umweltfreundlicher.

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2. Februar 2015: Stichlingsweibchen stimmen Nachwuchs auf Klimawandel ein

Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben erstmals nachgewiesen, dass Dreistachlige Stichlinge aus der Nordsee Informationen über ihre Lebensbedingungen und Umwelt auch ohne Genveränderungen an ihren Nachwuchs weitergeben. Diese Fähigkeit könnte ein wichtiger Baustein für die Anpassung der Art an die Folgen des Klimawandels sein, berichten die AWI-Forscher in einer kürzlich erschienenen Studie im Fachmagazin Functional Ecology. Interessanter Weise obliegt die Informationsweitergabe jedoch hauptsächlich den Stichlingsweibchen. Die Temperaturerfahrungen der Männchen spielen bei dieser Art nur eine kleine Rolle.

Zur Pressemeldungen: Stichlingsweibchen stimmen Nachwuchs auf Klimawandel ein

 

2. Februar 2015: Dr. Karsten Wurr tritt Amt des AWI-Verwaltungsdirektors an

Das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) begrüßt seinen neuen Verwaltungsdirektor. In Bremerhaven tritt heute Dr. Karsten Wurr die offizielle Nachfolge von Dr. Heike Wolke an, die im März 2014 an das Berliner Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin gewechselt war.

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26. Januar 2015: Prof. Dr. Karen Wiltshire neue Vorsitzende der internationalen Meeresforschungsorganisation POGO

Am kommenden Dienstag, den 27. Januar 2015, übernimmt Prof. Dr. Karen Wiltshire den Vorsitz der Meeresforschungsorganisation POGO. Die stellvertretende Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), will in ihrer einjährigen Amtszeit die Bildung von Forschungsschiff-Kooperationen im Atlantik vorantreiben und Langzeitdaten besser vernetzen. Als weiteren inhaltlichen Schwerpunkt nennt sie das vermehrte Engagement der Wissenschaft bei der Einrichtung von Meeresschutzgebieten.

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26. Januar 2015: Winter in sibirischen Permafrostregionen werden seit Jahrtausenden wärmer

Wissenschaftlern des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) ist es erstmals gelungen, mit einer geochemischen Methode aus der Gletscherforschung Klimadaten aus Jahrtausende altem Permafrost-Grundeis zu entschlüsseln und die Wintertemperatur-Entwicklung im russischen Lena-Delta zu rekonstruieren. Ihr Fazit: In den zurückliegenden 7000 Jahren ist die Wintertemperatur in den sibirischen Permafrostregionen langfristig gestiegen. Als Grund für diese Erwärmung nennen die Forscher eine sich ändernde Stellung der Erde zur Sonne, verstärkt durch den steigenden Ausstoß von Treibhausgasen seit Beginn der Industrialisierung. Die Studie erscheint als Titelgeschichte der Februar-Ausgabe des Fachmagazins Nature Geoscience und heute vorab schon einmal online.

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17. Januar 2015: Antarktis: Zehn Jahre „Bibliothek im Eis“ - Jubiläum eines Kunstprojekts mit einer der außergewöhnlichsten Büchersammlungen der Welt

Die südlichste Bibliothek Deutschlands liegt auf 70°40´S, 08°16´W und steht seit nunmehr zehn Jahren in einer der unwirtlichsten Regionen der Erde. Im Südsommer 2004/2005 schuf der Kölner Künstler Lutz Fritsch auf dem antarktischen Ekström-Schelfeis die „Bibliothek im Eis“ – um dort in der Weite des „weißen Kontinents“ einen Raum für den Austausch zwischen Wissenschaft und Kultur zu schaffen. Seitdem ist der Bibliothekscontainer samt seiner Büchersammlung ein fester Bestandteil der Neumayer-Station des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI). Welche Bücher dort stehen, wissen allerdings nur der Künstler und die Bewohner der Neumayer-Station – und das soll so bleiben.

Zur Pressemitteilung: Zehn Jahre „Bibliothek im Eis“

 

6. Januar 2015: Forschungseisbrecher Polarstern kehrt vorzeitig aus der Antarktis zurück

Der deutsche Forschungseisbrecher Polarstern wird seine aktuelle Antarktis-Expedition früher als geplant beenden. Wegen hydraulischer Probleme beim Backbordantrieb kehrt das Schiff bereits Mitte März für Reparaturarbeiten nach Bremerhaven zurück.

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19. Dezember 2014: Kühles Tiefenwasser schützt Korallenriffe vor Hitzestress

Kühlende Strömungen aus der Tiefe könnten tropische Korallen vor tödlichem Hitzestress bewahren. Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und des Phuket Marine Biological Center beobachteten in der Andamanensee, wie Interne Wellen Korallen schützen. Weil diese lokalen Phänomene nicht von Satelliten erfasst werden, weisen die Forscher in ihrer Veröffentlichung in der Januar-Ausgabe der „Proceedings of the Royal Society B“ auf die Bedeutung lokaler Messungen für ein Monitoring und die Festlegung von Schutzzonen hin.

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18. Dezember 2014: Mikroplastik im Meer: Biologen untersuchen Effekte auf Meerestiere

Meeresasseln scheiden gefressene Mikroplastik-Partikel unverdaut wieder aus. Das ergab eine Studie von Biologen des Nordseebüros am Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), die kürzlich in der Fachzeitschrift „Environmental Science and Technology“ erschienen ist. Die Studie bildet den Auftakt einer Reihe von Untersuchungen, um eine Gefährdungsmatrix zur Sensibilität verschiedenartiger Meereslebewesen gegenüber Mikroplastik-Verschmutzung zu erstellen.

Zur Pressemitteilung: Mikroplastik im Meer: Biologen untersuchen Effekte auf Meerestiere

 

 
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