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Pressemitteilungen

Sie finden hier alle Pressemitteilungen des Alfred-Wegener-Instituts seit 2006. Ältere Pressemitteilungen werden in den kommenden Wochen nachgetragen. Die Bilder innerhalb der Pressemitteilungen nur sind zur Verwendung in Zusammenhang mit Berichterstattung über das genannte Thema freigegeben. Wenn Sie die Bilder für einen anderen Zweck verwenden möchten, kontaktieren Sie bitte die Abteilung für Kommunikation & Medien.
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24. September 2014: Premiere im Watt: Erste Stipendiaten feiern ihren Abschluss am Centre of Excellence in Observational Oceanography am Alfred-Wegener-Institut

Zum ersten Mal feiern morgen am Alfred-Wegener-Institut (AWI) zehn junge Meereswissenschaftler ihren Abschluss am Centre of Excellence in Observational Oceanography, einem Stipendienprogramm der japanischen Nippon Foundation und dem Konsortium der großen ozeanographischen Forschungsinstitutionen (POGO - Partnership for Observation of the Global Oceans). Zehn Monate waren die Stipendiaten aus Afrika, Asien, Südamerika und der Karibik zu Gast an den AWI-Inselstandorten auf Helgoland und Sylt, um sich in verschiedenen Bereichen der Meereswissenschaften weiterzubilden. Drei von ihnen werden anschließend in Europa promovieren. Für sieben geht es zurück in die Heimat, um ihr neuerworbenes Wissen dort einzusetzen und weiterzugeben.

Zur Pressemitteilung: Premiere im Watt

 

16. September 2014: Aktuelle Meereis-Situation: Anhaltender Rückgang in der Arktis, neues Maximum in der Antarktis

Die Meereisfläche in der Arktis ist in diesem Jahr auf ein Sommerminimum von etwa 5,0 Millionen Quadratkilometern zurückgegangen. Dieser Wert liegt rund 1,6 Millionen Quadratkilometer über dem Negativrekord aus dem Jahr 2012, bestätigt aber nach Einschätzung der Meereisphysiker Marcel Nicolaus vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) und Lars Kaleschke vom Hamburger Exzellenzcluster für Klimaforschung (CliSAP) den langfristigen Abwärtstrend in der Arktis. Die Winter-Eisdecke des Südpolarmeeres dagegen ist auf eine Fläche von 20,0 Millionen Quadratkilometern angewachsen, berichten die Wissenschaftler. Sie übertrifft damit das 30-Jahre-Maximum aus dem vergangenen Jahr.

Zur Pressemitteilung: Anhaltender Rückgang in der Arktis, neues Maximum in der Antarktis

 

26. August 2014: Treibhausgase im Südpolarmeer: Erstmals aktive Methanaustritte am antarktischen Meeresboden entdeckt

Auf einer Expedition mit dem Forschungsschiff Polarstern vor der subantarktischen Insel Süd-Georgien hat ein internationales Forscherteam unter der Leitung von MARUM-Professor Gerhard Bohrmann mehr als 130 aktive Methanquellen am Meeresboden entdeckt. Es ist der erste Nachweis, dass das Treibhausgas Methan auch im Südpolarmeer aus dem Meeresgrund sprudelt. Die Wissenschaftlerinnen haben ihre Befunde kürzlich in den Earth and Planetary Science Letters publiziert.

Zur Pressemitteilung: Treibhausgase im Südpolarmeer

 

25. August 2014: Die Meeresbewohner des Südozeans: Neuer biogeographischer Atlas

Ein neuer Atlas über die Meereslebewesen im Südozean wird diese Woche vom Wissenschaftskomitee für Antarktisforschung im neuseeländischen Auckland vorgestellt. Führende Meeresbiologen und Ozeangraphen aus aller Welt haben all ihr Wissen über das Vorkommen von Meeresbewohnern von Mikroben bis zum Wal zusammengetragen, darunter Forscher vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung.

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20. August 2014: Rekordrückgang der Eisschilde: Wissenschaftler kartieren erstmals die Höhenveränderungen der Gletscher auf Grönland und in der Antarktis

Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), haben mit Hilfe des ESA-Satelliten CryoSat-2 erstmals flächendeckende Karten der Eisschilde auf Grönland und in der Antarktis erstellt und dabei nachweisen können, dass die Eispanzer beider Regionen derzeit in einem Rekordtempo schrumpfen. Insgesamt verlieren die Eisschilde pro Jahr rund 500 Kubikkilometer Eis. Diese Menge entspricht einer Eisschicht, die rund 600 Meter dick ist und sich über das gesamte Stadtgebiet Hamburgs erstreckt.

Zur Pressemitteilung: Rekordrückgang der Eisschilde

 

19. August 2014: Rätsel um schnelle Klimawechsel während der letzten Eiszeit gelöst?

Eine Forschergruppe des Alfred-Wegener-Instituts konnte die aus Klimaarchiven bekannten, schnellen Klimawechsel während der letzten Eiszeit erstmals in mehreren Modellläufen nachvollziehen. Überraschendes Ergebnis der neuen Nature-Veröffentlichung: Vermutlich reichten nur geringe Änderungen im Klimasystem, um abrupte Temperatursprünge auszulösen.

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15. August 2014: Neue Studie zur Klimageschichte: Arktisches Meereis beeinflusste Stärke des Golfstromes

Die Stärke des Golfstromes wurde in den zurückliegenden 30 000 Jahren maßgeblich von der Meereis-Situation in der Framstraße beeinflusst. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in einer neuen Studie, die heute im Fachmagazin Earth and Planetary Science Letters erscheint. Den Geologen ist es darin zum ersten Mal gelungen, anhand von Biomarkern in Ablagerungen am Meeresboden zu rekonstruieren, wann und wie lange das Meeresgebiet zwischen Grönland und Spitzbergen in der Vergangenheit von Eis bedeckt war und auf welche Weise der Golfstrom reagierte, als die Meereisdecke plötzlich zerbrach. Ihr Fazit: Trieben große Mengen arktischen Eises durch die Framstraße in den Nordatlantik, verringerte sich der Wärmetransport des Golfstromes spürbar.

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6. August 2014: „80 Fragen an das südliche Ende der Welt“ – Internationale Gemeinschaft der Antarktis-Wissenschaftler formuliert die zukünftigen Herausforderungen für die Forschung

Heute erscheint vorab online in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Nature ein zukunftsweisender Beitrag von 75 führenden Antarktisforschern und Wissenschaftsmanagern aus 22 Ländern. Im so genannten „SCAR Horizon Scan" haben sie die 80 drängenden Fragen für die folgenden 20 Jahre Forschung in Antarktis und Südlichem Ozean formuliert. Drei Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, trugen im disziplinübergreifenden Austausch dazu bei, die richtungsweisenden Themen herauszuarbeiten.

Zur Pressemitteilung: 80 Fragen an das südliche Ende der Welt

 

5. August 2014: Riesen-Eisberge auf Grund gelaufen: Fund der bisher tiefsten Eisbergkratzer liefert neue Erkenntnisse über die eiszeitliche Vergangenheit der Arktis

Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), haben auf dem Meeresboden zwischen Grönland und Spitzbergen Kratzspuren gigantischer Eisberge entdeckt. Die fünf Furchen in einer Tiefe von 1200 Metern sind die tiefsten Eisbergkratzer, die bisher auf dem arktischen Meeresboden gefunden wurden. Der Fund liefert neue Hinweise zur eiszeitlichen Dynamik und Ausprägung des arktischen Eisschildes vor Tausenden Jahren. Außerdem konnten die Forscher Rückschlüsse auf den Süßwasserexport aus der Arktis in den Nordatlantik ziehen. Ihre Ergebnisse haben die AWI-Wissenschaftler im Online-Portal des Fachmagazins Geophysical Research Letters veröffentlicht.

Zur Pressemitteilung: Riesen-Eisberge auf Grund gelaufen

 

22. Juli 2014: Meilenstein auf dem Weg zum Neubau eines Nachfolgeschiffes des Forschungseisbrechers Polarstern: Reederei F. Laeisz als Partner

Die Reederei F. Laeisz G.m.b.H. erhielt in diesem Frühjahr den Zuschlag für die Beratungsleistung zum Entwurf und Bau eines zukünftigen deutschen Forschungseisbrechers. Am heutigen Dienstag, dem 22. Juli 2014, unterzeichneten Vertreter der Reederei und des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven zusätzlich einen Vertrag für die Bereederung des Schiffes.

Zur Pressemitteilung: Meilenstein auf dem Weg zum Neubau

 

 
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Wissenschaftliche Grundlagen zu den IPCC-Themen, an denen das AWI mitarbeitet, vermitteln unsere Faktenblätter zu Meereis, Klima und Eisschild:

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