Wochenberichte Polarstern

Die Expedition PS105 von Punta Arenas nach Bremerhaven

Abb.1.1: Fahrtroute Polarstern während der Expedition PS105 von Punta Arenas über las Palmas und Le Havre nach Bremerhaven (Grafik: Rainer Knust)

Die Rückfahrt nach Bremerhaven beginnt am 21.03.2017 in Punta Arenas, Chile, mit Zwischenstopps in Las Palmas, Spanien, am 11.04.2017 und Le Havre, Frankreich, am 18.04.2017. Am 20.04.2017 wird Polarstern in Bremerhaven einlaufen.

Von Punta Arenas bis Bremerhaven werden luftchemische und physikalische Untersuchungen stattfinden, die durch die Universitäten Göttingen und Frankfurt en Route durchgeführt werden. Ebenfalls en Route werden Aerosole in der Atmosphäre in den unterschiedlichen Klimaregionen gemessen. Diese Untersuchungen werden durch das Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg, durchgeführt. Weiter wird der Deutsche Wetterdienst (DWD) an Bord ein Trainingsprogramm durchführen. Zur Vorbereitung der Erneuerung der beiden Wellengeneratoren, die  im Herbst 2017 stattfinden soll, werden von Punta Arenas bis Le Havre erste vorbereitende Arbeiten durch eine Fremdfirma durchgeführt.

Ab Las Palmas bis Bremerhaven wird ein Training-Programm zu hydroakustischen Messungen stattfinden, an dem insgesamt 16 Studentinnen und Studenten aus Deutschland, Italien, Irland und der Volksrepublik China teilnehmen werden.

Ab Le Havre bis Bremerhaven werden 9 Gäste des Wissenschaftsausschuss des Deutschen Bundestages, sowie Vertreter des BMBF an Bord sein, um sich über die wissenschaftlichen Arbeiten auf und mit dem Schiff und der studentischen Ausbildung vor Ort zu informieren.

PS105 - Wochenbericht Nr. 1 | 20. März - 11. April 2017

Transitfahrt von Punta Arenas bis Las Palmas

[06. April 2017] 

Die Rückkehr von der diesjährigen Antarktissaison begann für Polarstern mit dem Auslaufen in Punta Arenas am Abend des 20. März 2017. Etwas früher als geplant ging es mit einem kleinen Team aus Wissenschaftlern und einem Team von Technikern an Bord durch die Magellanstraße in Richtung Atlantik.


PS104 - Wochenbericht Nr. 6 | 13. - 18. März 2017

Resümee PS104

[21. März 2017] 

In diesem letzten Wochenbericht möchte ich ein kurzes Resümee von unserer spannenden Expedition ziehen. Mit dem Meeresboden-Bohrgerät MeBo und vielen weiteren geowissenschaftlichen Geräten sind wir vor 6 Wochen voller Erwartungen und Hoffungen in das Amundsenmeer der Westantarktis aufgebrochen, um Proben und Daten zu gewinnen, die uns helfen, die Geschichte des westantarktischen Eisschildes zu entschlüsseln.


PS104 - Wochenbericht Nr. 5 | 6. - 12. März 2017

Das Ende einer erfolgreichen Expedition

[13. März 2017] 

Durch eine Welt gigantischer Eisberge fuhr die Polarstern auf dem Weg von der Pine-Island-Bucht zur westlichen Amundsenmeerbucht. Die Eisberge sind hier so zahlreich, weil sich zwischen dem Westen und Osten des Kontinentalschelfs eine bathymetrische (unterseeische) Schwelle als nördliche Fortsetzung der Bear-Halbinsel erhebt, auf der die Eisberge aufliegen und sich nur kurz bei Hochwasser bewegen.


PS104 - Wochenbericht Nr. 4 | 27. Februar - 5. März 2017

Spannende Entdeckungen

[06. März 2017] 

Als ein Wechselbad der Forschergefühle lässt sich die vergangene Woche beschreiben. Auf der Suche nach alternativen Einsatzgebieten, die bessere Eis- und Windbedingungen versprachen, haben wir uns in den östlichsten Teil der Amundsenmeer-Bucht zwischen der Burke-Insel und der King-Halbinsel begeben.


PS104 - Wochenbericht Nr. 3 | 20. - 26. Februar 2017

Das MeBo-Bohrprogramm und Landstationen

[27. Februar 2017] 

Eine aufregende Woche liegt hinter uns. Eine Änderung der Planung folgt der nächsten. Warum ist es unmöglich, auf Tage hinaus einem Arbeitsprogramm in dieser Region verlässlich zu folgen? Unsere Arbeiten mit dem Schiff sind vor allem durch das Bohrprogramm mit dem MeBo-Gerät bestimmt.


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