FS Polarstern – ein schwimmendes Großlabor
Das wichtigste Werkzeug der deutschen Polarforschung: Das Forschungs- und Versorgungsschiff Polarstern.
Aufruf zur Antragstellung
Der gegenwärtige Fahrtplan für Polarstern-Reisen endet nach der Antarktis-Saison 2010/2011 ANT-XXVII. Um den Plan bis zur Antarktis-Saison 2013/2014 fortzuschreiben, erfolgt ein Aufruf zur Antragstellung.
Auswertung der Voranträge
Auf den Aufruf zur Abgabe von Voranträgen zur Nutzung der Polarstern im Zeitraum Sommer 2011 bis Frühjahr 2014 sind 38 Anträge für die Arktis mit etwa 1400 Tagen Schiffszeit und 41 Anträge für die Antarktis mit etwa 1500 Tagen Schiffszeit eingegangen. Das AWI-Direktorium hat nach der Auswertung der Voranträge das weitere Vorgehen beschlossen.
Polarstern entdecken
Wo ist Polarstern?
Arktis oder Antarktis? Tromsö oder Kapstadt? Der Fahrtverlauf von Polarstern kann nahezu in Echtzeit mitverfolgt werden.
Was macht Polarstern?
Die Fahrtleiter der Expeditionen berichten in regelmässigen Abständen über die laufenden Arbeiten an Bord von Polarstern.
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Wie klingt Polarstern?
Ein Stück Polarforschung für zu Hause: das Signalhorn
Wer zeigt mir das Schiff?
Der virtuelle Rundgang: Als erstes deutsches Forschungsschiff kann Polarstern virtuell im Internet besichtigt werden. Das Projekt entstand in Kooperation mit der Hochschule Bremerhaven und ist einzigartig in Deutschland.
Im Jahr 320 Tage im Dienst der Wissenschaft
Seit ihrer Indienststellung, 1982, hat die Polarstern weit über dreißig Expeditionen in Arktis und Antarktis abgeschlossen. Sie wurde eigens für die Arbeit in den Polarmeeren konzipiert und ist gegenwärtig das leistungsfähigste Polarforschungsschiff der Welt.
An nahezu 320 Tagen im Jahr ist die Polarstern auf See. Gewöhnlich bereist sie zwischen November und März die Antarktis und im Nordsommer die arktischen Gewässer.
Das Schiff ist für biologische, geologische, geophysikalische, glaziologische, chemische, ozeanographische und meteorologische Forschungsarbeiten ausgerüstet und verfügt über neun wissenschaftliche Labors. Zusätzliche Laborcontainer können auf und unter Deck gestaut werden.
Forschungsgeräte und Messinstrumente werden mit Hilfe von Kränen und Winden ausgebracht und bis in große Tiefen herabgelassen. Das Bordrechnersystem erfasst und speichert laufend meteorologische, ozeanographische und weitere Daten nach Bedarf.
Das Schiff hat eine Besatzung von max. 44 Personen und bietet zusätzlich Arbeitsmöglichkeiten für 50 Wissenschaftler und Techniker.




