Druckversion dieser Seite
PDF-Version dieser Seite

 

 

Ökologische Langzeituntersuchungen

Jährlichen Stickstoffeinträge in die Nordsee durch Weser und Elbe zeigen eine deutliche Abnahme von 1980 bis 2006. Niederschlagsreiche Jahre können zwischenzeitlich zu einer Zunahme der Frachten führen. Daten: Lenhart und Pätsch, Universität Hamburg

Ökologische Langzeituntersuchungen in der Nordsee und im Wattenmeer geben entscheidende Hinweise über deren Belastung und decken schädliche Einflüsse auf. Darüber hinaus ermöglichen sie eine Bewertung des ökologischen Zustandes des Meeres und sind damit ein wichtiges Werkzeug für umweltpolitische Entscheidungen.

Mit der EU-Wasserrahmenrichtlinie ist eine gesetzliche Vorgabe geschaffen worden, für alle europäischen Küstengewässer einen guten ökologischen Zustand zu erreichen. Die umfassenden ökologischen Langzeit-Datenserien des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung und die dafür verantwortlichen Wissenschaftler sind maßgeblich an der Bewertung des ökologischen Zustandes der Nordsee beteiligt. Mit andauernden Untersuchungen und der intensiven Beratung von Behörden helfen sie, die Wasser- und Lebensraumqualität der Nordsee zu überwachen und zu verbessern.

Erfolge konnten bereits bei der Nährstoffbelastung der Nordsee erzielt werden. Zwar sind die Nährstofffrachten der großen Flüsse Elbe, Weser, Ems und Rhein noch immer erhöht, politische Maßnahmen haben jedoch bereits zu einer Abnahme und zu einer Verbesserung der Wasserqualität geführt, was durch AWI-Messungen dokumentiert wird.


 
Druckversion dieser Seite
PDF-Version dieser Seite