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Studie

Große Mengen an Schmelzwasser auf ostantarktischem Eisschelf

Entdeckung einer Ringstruktur vor zwei Jahren führt zu neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen

[12. Dezember 2016] 

Die ostantarktischen Eisschelfe könnten anfälliger für Klimaveränderungen sein als bislang angenommen. Ein Forscherteam unter Beteiligung des Alfred-Wegener-Instituts hat große Mengen an Schmelzwasser im Roi Baudouin-Schelfeis nachgewiesen. Verantwortlich dafür sind starke Winde. Das ist das Ergebnis einer Studie, die jetzt in der Online-Ausgabe des Fachmagazins Nature Climate Change veröffentlicht worden ist.


Arktis

Wie der Klimawandel das Leben im Kongsfjord verändert

Internationales Wissenschaftler-Team präsentiert aktuelle Forschungsergebnisse in zwei Sonderausgaben der Fachzeitschrift Polar Biology

Unterwasseraufnahme aus dem Kongsfjord.
[09. Dezember 2016] 

Der Kongsfjord auf Spitzbergen ist ein Mekka für Meeresbiologen und Klimaforscher, denn die Folgen globaler Veränderungen zeigen sich hier schnell und deutlich im Kleinen.


Küstenforschung

Mya II operiert jetzt auch im internationalen Fahrwasser

Das AWI-Wattenmeerforschungsschiff erhält Zulassung für Arbeiten in dänischen Gewässern

Das AWI-Wattenmeerforschungsschiff Mya II bei Forschungsarbeiten in der Sylt-Rømø Bucht.
[08. Dezember 2016] 

Es ist nicht mehr als der sprichwörtliche Katzensprung vom Lister Hafen in internationales Fahrwasser, in dem jetzt auch das AWI-Wattenmeerforschungschiff MYA II operieren darf. In diesem Jahr erhielt das Schiff die Zulassung des dänischen Außenministeriums in Kopenhagen für Messkampagnen in dänischen Gewässern. Die ersten deutsch-dänischen Forschungsarbeiten an Bord der MYA II haben in den zurückliegenden zwei Wochen stattgefunden.


Küstenforschung

Forscher entwickeln Unterwasser-Observatorium

Neues Gerät soll vor Helgoland automatisch die Plankton-Lebensgemeinschaft erfassen

[07. Dezember 2016] 

Die Weiten des Meeres und dessen zeitweise harschen Bedingungen stellen Meeresforscher häufig vor schwierige Situationen. In der Nordsee nahe Helgoland haben Wissenschaftler jetzt ein außergewöhnliches Gerät ausgebracht: ein optisch-akustisches Unterwasser-Observatorium. Es ist in der Lage, kleinste Meereslebewesen unter Wasser zu erfassen und  automatisch zu identifizieren – rund um die Uhr und selbst unter Bedingungen, unter denen kein Forschungsschiff den Hafen verlassen kann.


Geowissenschaftliche Altersbestimmung

So lassen sich emissionsverfälschte Altersmessungen identifizieren

Radiokarbonmethode bleibt verlässliches Werkzeug, wenn sie durch 13-C-Messungen ergänzt wird

Mammutknochen im Küstensediment der Insel Muostakh, Sibirien.
[07. Dezember 2016] 

Gute Nachrichten für Archäologen und Naturwissenschaftler! Sie werden auch künftig die Radiokarbonmethode als verlässliches Werkzeug für die Altersbestimmung von Artefakten und Probenmaterial verwenden können. Die durch den Kohlendioxidausstoß des Menschen vorangetriebene Abnahme des Kohlenstoffisotopes 14-C in der Atmosphäre und die damit verbundene Verfälschung des Radiokarbonalters der Materialien lässt sich genau identifizieren - mit Hilfe einer Messung des Kohlenstoffisotopes 13-C. Zu diesem Ergebnis kommt AWI-Geowissenschaftler...


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