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Meereis-Modellierung

Forscher simulieren die Entstehung von Rinnen im Meereis

Erfolg erlaubt nun genauere Modellierung der Wärmeflüsse zwischen Ozean, Eis und Atmosphäre

Der Wind hat ein Eisfeld auseinander getrieben und eine Fläche offenen Wassers geschaffen. Dessen Oberfläche gefriert sofort wieder, wie die weißen Schlieren verraten. Sie entstehen, wenn der Wind lose Eiskristalle verweht.
[14. Juli 2016] 

Wissenschaftlern des Alfred-Wegener-Institutes (AWI) und der Universität Hamburg ist es gelungen, die Entstehung von größeren Rinnen im Arktischen Meereis in einem Computermodell realistisch zu simulieren. Ausschlaggebend für diesen Erfolg waren zwei Herangehensweisen: Die Forscher hatten zum einen die räumliche Auflösung des AWI-Meereis-Ozeanmodells FESOM erhöht. Zum anderen konnten sie die numerische Lösung der Gleichungen so verbessern, dass die Simulation der Rinnenbildung dem Vergleich mit realen Meereis-Satellitendaten sehr gut...


Müll im Meer

Aus der Luft dem arktischen Meeresmüll auf der Spur

AWI-Wissenschaftler nutzen erstmals hochauflösende Fotos eines Multikopters für Erfassung treibenden Mülls

[12. Juli 2016] 

Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts setzen auf der aktuellen Polarstern-Expedition einen Multikopter mit hochauflösender Kamera ein, um an der Meeresoberfläche treibende Müllstücke standardisiert zu erfassen. Die Tiefseeforscher hatten am Meeresgrund der Arktis eine Zunahme von Müll über die letzten zehn Jahre nachgewiesen. Das war der Anlass dafür, jetzt das Programm zur quantitativen Untersuchung des Müll-Eintrages an der Meeresoberfläche zu starten.


Nahrungsnetz

Eisalgen: Der Motor des Lebens im zentralen Arktischen Ozean

Im und unter dem Meereis lebende Algen dienen auch Tieren aus größerer Tiefe als Energiequelle

Die Arktische Flügelschnecke Clione limacina.
[12. Juli 2016] 

Algen, die im und unter dem Meereis leben, spielen eine viel größere Rolle für das arktische Nahrungsnetz als bislang angenommen. In einer neuen Studie konnten Biologen des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung erstmals nachweisen, dass sich nicht nur direkt unter dem Eis lebende Tiere von den sogenannten Eisalgen ernähren. Auch Arten, die vorwiegend in größeren Wassertiefen vorkommen, beziehen einen Großteil ihres Energiebedarfs ursprünglich aus diesen Algen. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass der...


Auszeichnung

Permafrost-Netzwerk-Entwickler Boris Biskaborn gewinnt Data Stewardship Award 2016

Wissenschaftsgremium WDS zeichnet AWI-Forscher für den Aufbau des internationalen Permafrost-Netzwerkes aus

Preisträger: AWI-Geowissenschaftler und GTN-P-Datenmanager Dr. Boris Biskaborn.
[08. Juli 2016] 

AWI-Wissenschaftler Dr. Boris Biskaborn ist vom World Data System (WDS) zum diesjährigen Preisträger des Data Stewardship Award ernannt worden. Damit zeichnet das WDS den Potsdamer Polarforscher für den Aufbau des weltweiten Permafrost-Netzwerkes GTN-P (Global Terrestrial Network for Permafrost) aus.


Wettbewerb Soziale Stadt

Projekt „Maritimes Zentrum Elbinseln“ erhält den Sonderpreis des Bundesbauministeriums

Vom AWI unterstützte Initiative wird für seine nachhaltige Bildungsarbeit im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg geehrt

Der Glaspokal für die Sieger im Wettbewerb "Preis Soziale Stadt 2016"
[01. Juli 2016] 

Das vom AWI unterstützte Schulprojekt Maritimes Zentrum Elbinseln (MZE) ist in Berlin beim neunten Wettbewerb zum Preis Soziale Stadt mit dem Sonderpreis des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorschutz (BMUB) ausgezeichnet worden.


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