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Pressemitteilungen in 2007

19. Dezember 2007: Generalplanung für das europäische Projekt Aurora Borealis vergeben

Nach europaweitem Ausschreibungsverfahren wurde die Generalplanung für den Neubau der Aurora Borealis an das Hamburger Ingenieurbüro SCHIFFKO vergeben. Der Forschungseisbrecher soll für die nächsten 40 Jahre Tiefseebohrtechnik mit multinationaler Umwelt- und Klimaforschung vereinen. Hierfür müssen die Ingenieure unter anderem ein völlig neues Antriebskonzept entwickeln.

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26. November 2007: Der Klimawandel und das Leben im Südlichen Ozean - Forschungsschiff Polarstern startet antarktische Forschungssaison

Mit einer zehnwöchigen Expedition in die Lazarewsee und an den östlichen Rand des Weddellmeeres beginnt am 28. November die diesjährige antarktische Forschungssaison der Polarstern. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus acht Nationen widmen ihre Forschungsprojekte vor allem der Klimaforschung im Rahmen des Internationalen Polarjahres.

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22. November 2007: 25 Jahre Forschung in den Eismeeren mit dem Forschungsschiff Polarstern

Das Eis brechende Forschungsschiff Polarstern feiert am 9. Dezember 2007 sein 25-jähriges Dienstjubiläum. Das leistungsfähigste Polarforschungsschiff der Welt ist seit 1982 für das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft in der Arktis und Antarktis unterwegs. 7600 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 36 Nationen haben an Bord von Polarstern Erkenntnisse über die Polarmeere gewonnen, ohne die das heutige Verständnis des Systems Erde nicht möglich wäre. Geburtstagsfeier wird am 28. November im Museum für Naturkunde in Berlin mit einer Festrede von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel stattfinden.

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15. November 2007: Tsunami-Messung in der Tiefsee

Datenübertragung für Tsunami-Frühwarnsystem erfolgreich getestet. Ein neu entwickeltes Bodendruck-Messsystem soll Tsunamis schon kurz nach ihrer Entstehung auf der hohen See erkennen, um Vorwarnzeiten zu optimieren und Fehlalarme zu vermeiden. Wissenschaftler der Arbeitsgruppe „Marine Messsysteme“ des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft leiten das Teilprojekt und haben das Messsystem im November 2007 in der Tiefsee vor den Kanarischen Inseln erfolgreich getestet.

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8. November 2007: Licht im Dunkel des Ozeans

Wissenschaftler am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft haben zusammen mit der Firma iSiTEC GmbH ein Gerät zur optischen Erfassung von Kleinstlebewesen im Meer entwickelt. Mit Hilfe von LOKI (Lightframe Onsight Keyspecies Investigation) können bis zu 0,2 Millimeter kleine Planktonorganismen im Wasser erkannt und gezählt werden.

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7. November 2007: Neumayer-Station III verlässt Bremerhaven

Die neue deutsche Antarktisstation Neumayer III des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft wird am 16. November in die Antarktis verschifft. Die von der Firmengemeinschaft J.H. Kramer Stahlbau und Kaefer Isoliertechnik gefertigte Station wird derzeit in Bremerhaven für die vierwöchige Überfahrt vorbereitet. Den Transport der Station übernimmt das dänische Frachtschiff Naja Arctica, das am Mittwoch, den 7. November in Bremerhaven einläuft.

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24. Oktober 2007: Wechsel an der Spitze des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven

Am 31. Oktober 2007 gibt Prof. Dr. Jörn Thiede sein Amt als Direktor des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft an Prof. Dr. Karin Lochte ab. Die Biologin Lochte kommt vom Leibniz Institut für Meereswissenschaften an der Universität Kiel. Thiede wird auch in Zukunft dem Alfred-Wegener-Institut verbunden bleiben und die Planung für den europäischen Forschungseisbrecher Aurora Borealis vorantreiben.

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18. Oktober 2007: Tsunami-Frühwarnsystem einen Schritt weiter

Modellierung von möglichen Tsunami-Szenarien am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung. Die Tsunami-Gruppe des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft übergibt heute offiziell die erste Version der Simulationskomponente für das Deutsch-Indonesische Tsunami-Frühwarnsystem. Es soll im Dezember in Jakarta in den Testbetrieb gehen. Die Verabschiedung des Schnittstellendokuments ist ein Meilenstein in der Entwicklung des Frühwarnsystems.

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16. Oktober 2007: Wissenschaftler wollen erstmals 20 Millionen Jahre alte Sedimente aus der Antarktis erbohren - Lehrer begleiten die Forscher ins Eis

Das Klima der Antarktis während der letzten 20 Millionen Jahre zu rekonstruieren ist das Ziel des internationalen Forschungsprojekts ANDRILL (Antarctic Geological Drilling, Geologisches Bohren in der Antarktis). Aus Deutschland ist das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft federführend am Projekt beteiligt. Um die Faszination für Polar- und Klimaforschung in die Klassenzimmer zu tragen, sind auch Lehrer mit in die Antarktis gefahren.

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20. September 2007: Forschungsflugzeug Polar 5 kurz vor dem ersten Antarktiseinsatz

Am 30. September können sich Interessierte auf dem Regionalflughafen Luneort in Bremerhaven von 11 bis 15 Uhr rund um den Einsatz von Polarflugzeugen am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren, informieren. An diesem Tag wird das neue Forschungsflugzeug Polar 5 erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert. Dieser Termin wird auch vorerst die letzte Möglichkeit einer Besichtigung von Polar 5 sein, da das Flugzeug direkt nach Indienststellung am 1. Oktober zu seiner ersten Antarktismission aufbricht. Neben Polar 5 wird auch das Forschungsflugzeug Polar 2 in Bremerhaven zu sehen sein.

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