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Pressemitteilungen in 2004

9. Dezember 2004: Forschungseisbrecher Polarstern driftet im antarktischen Eis

Seit dem 27. November ist eine Eisscholle in der Antarktis für 55 Wissenschaftler aus elf Nationen Arbeitsplatz und Heimat zugleich. Der Forschungseisbrecher Polarstern des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven ist fest mit einer driftenden Scholle im westlichen Weddelmeer verankert. Im Rahmen der vom Alfred-Wegener-Institut organisierten Expedition Ispol (Ice Station POLarstern), ist die Scholle Gegenstand einer mehrwöchigen Untersuchung durch Glaziologen, Biologen, Ozeanografen und Meteorologen. Das Untersuchungsgebiet ist ein einzigartiges Meeresgebiet, da es den größten Anteil an mehrjährigem Meereis im südlichen Ozean besitzt. Die dortigen ozeanografischen, meteorologischen und biologischen Prozesse sind von globaler Bedeutung.

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17. November 2004: Eine Skulptur in der Antarktis

Nach zehnjähriger Vorbereitungszeit ist es nun soweit: Am 24. November 2004 wird der Kölner Künstler Lutz Fritsch aufbrechen, um sein Kunstwerk, die Bibliothek im Eis an der Neumayer-Station des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Antarktis einzurichten.

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10. November 2004: Klimaerwärmung trifft besonders die Arktis

„Der Nordpol schmilzt“, „Unsere Erde ertrinkt“, so lauten derzeit die Schlagzeilen der Medien Am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) rekonstruieren Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen das Klima der Vergangenheit, beobachten das derzeitige Geschehen und leiten Trends für die Zukunft ab. Prof. Dr. Peter Lemke ist Leiter der Sektion Regionale Zirkulation am AWI, Vorsitzender des „World Climate Research Program“ und koordinierender Autor des 2007 erscheinenden vierten Sachstandsberichtes des IPCC . Nachfolgend fasst Peter Lemke wichtige Fakten der Klimadiskussion um die Arktis für Sie zusammen:

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3. November 2004: Bessere Vorhersagen für katastrophale Auswirkungen von Klimaschwankungen vor Südamerika

Deutsche Meeresbiologen leiten internationales Projekt Unter Federführung des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven haben Wissenschaftler von 14 Instituten aus sechs Nationen in Paracas, Peru, auf einer Tagung vom 18. bis zum 24. Oktober das EU-Projekt Censor implementiert. Ziel des Projekts ist es die Auswirkungen von Klimaschwankungen auf das küstennahe Ökosystem und die Fischerei im Humboldtstrom vor Südamerika zu analysieren. In dem interdisziplinären Projekt sind Institute aus Deutschland (neben dem Alfred-Wegener-Institut das Zentrum für Marine Tropenökologie in Bremen und das GeoForschungszentrum in Potsdam), Frankreich und Spanien sowie Partner aus Chile, Peru und Argentinien beteiligt.

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3. November 2004: POMOR Masterprogramm für angewandte Polar- und Meereswissenschaften

Erfolg für POMOR Deutsch-russischer Studiengang POMOR: Erstmals erhalten russische Studierende einen Master-Abschluss der Universitäten Bremen und St Petersburg in den angewandten Polar- und Meereswissenschaften.

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21. Oktober 2004: Die Antarktis und der Klimawandel

Vertreter von 32 Nationen beschließen Schwerpunktprogramme für die Erforschung der Antarktis Die Erforschung der Antarktis ist vor dem Hintergrund der Diskussion um den globalen Klimawandel von großer Bedeutung. Die internationale antarktische Forschergemeinde hat daher jüngst im Rahmen des für die Koordination zuständigen internationalen Gremiums SCAR (- Scientific Committee on Antarctic Research) ihre wissenschaftlichen Programme neu definiert und aufeinander abgestimmt. Die Projekte werden zukünftig in fünf Schwerpunkten gebündelt, die sich alle mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die Antarktis und mit der Untersuchung der Rolle der Antarktis im globalen Klimasystem beschäftigen.

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8. Oktober 2004: Forschungseisbrecher „Polarstern“ läuft in die Antarktis aus

Driftende Station auf dem Meereis geplant Nach einem kurzen Werftaufenthalt in Bremerhaven sticht „Polarstern“, das Forschungsschiff des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven, am 12. Oktober 2004 wieder in See. Die acht Monate dauernde 22. Antarktisexpedition führt Wissenschaftler und Besatzungsmitglieder ins Weddellmeer und in die Scotia See.

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1. Oktober 2004: Zwanzigste Polarstern-Expedition in die Arktis geht zu Ende

Am 3. Oktober wird das deutsche Forschungsschiff „Polarstern“ des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung von seiner 20. Arktisexpedition nach Bremerhaven zurückkehren. Während des letzten Fahrtabschnittes haben 44 Wissenschaftler aus Deutschland, Russland und Südkorea, unterstützt von Besatzungsmitgliedern, Hubschrauberpiloten und Technikern, das Gebiet nördlich und westlich von Spitzbergen erforscht. Schwerpunkte waren geophysikalische und geologische Untersuchungen der Framstraße und des Yermak-Plateaus. Dabei standen seismische Vermessungen des Aufbaus der oberen Kilometer des Untergrunds und Beprobungen der Sedimente mittels verschiedener Lote im Vordergrund.

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29. September 2004: Gensequenz der Kieselalge Thalassiosira pseudonana entziffert

Zum ersten Mal ist es gelungen, das Erbgut einer Planktonalge der Meere zu sequenzieren. Dabei ist ein Team internationaler Wissenschaftler auf unerwartete Stoffwechselwege in der Kieselalge Thalassiosira pseudonana gestoßen. Die Ergebnisse werden diese Woche in der Fachzeitschrift „Science“ veröffentlicht.

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24. September 2004: Antarktisforscher kommen nach Bremerhaven

Treffen des Scientific Committee on Antarctic Research (SCAR) vom 3. bis 8. Oktober 2004 Vom 3. bis zum 8. Oktober tagen in Bremerhaven die Delegierten des internationalen Wissenschaftlichen Komitees für Antarktisforschung (SCAR). Die Ergebnisse und Vorschläge für neue Forschungsvorhaben und internationale Zusammenarbeit in der Antarktis, die aus der 28. wissenschaftlichen Konferenz des Komitees im Juli hervorgegangen sind, sollen nun diskutiert und verbindlich vereinbart werden. Dazu werden rund 100 Delegierte aus 31 Ländern im Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven sowie im Historischen Museum Bremerhaven erwartet.

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