Bundestagsabgeordneter Eckhardt Rehberg besucht Bremerhaven
30. März 2011. Herr MdB Eckhardt Rehberg war am 29. März zu Gast in Bremerhaven. Dem CDU-Beauftragten für die maritime Wirtschaft liegt die ressortübergreifende Integration von Mariner Forschung und maritimer Wirtschaft besonders am Herzen. So besuchte er das Maritime Forschung- und Entwicklungszentrum in der Bussestraße, wo ihm Vertreter des Alfred-Wegener-Instituts und des IMARE unter anderem über die Arbeiten, die Forschungsplattformen und Infrastrukturen des Alfred-Wegener Institut berichteten und den Technologietransfer vorstellten. Ein Highlight war die anschließende Besichtigung des kürzlich eingeweihten Zentrums für Aquakulturforschung (ZAF). Das Foto zeigt Rehberg (zweiter von links) gemeinsam mit (von links nach rechts) dem Leiter des ZAF, Dr. Adrian Bischoff-Lang, dem Leiter des IMARE, Prof. Dr. Oliver Zielinski, und dem Beauftragten für Technologietransfer am Alfred-Wegener-Institut, Dr. Eberhard Sauter. (Foto: Maike Thomsen, Alfred-Wegener-Institut)
Workshop mit Nachwuchsforschern aus den Klimawissenschaften in Bremerhaven
29. März 2011. 70 Nachwuchsforscherinnen und -forscher aus den Klimawissenschaften treffen sich heute und morgen zu einem Workshop am Alfred-Wegener-Institut. In 20 Fachvorträgen berichten sie über ihre Arbeiten im Rahmen der Regionalen Klimainitiative REKLIM - einem Zusammenschluss von acht Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft. Postersessions stehen ebenso auf dem Programm wie der Austausch untereinander und mit Seniorwissenschaftlern.
REKLIM beschäftigt sich mit sieben übergeordneten Fragen, darunter beispielsweise: Wie hängt die Entwicklung des Klimas von der Wechselwirkung zwischen Atmosphäre-Ozean-Eis und Landoberflächen ab? Wie groß sind die Verluste der kontinentalen Eismassen (insbesondere von Grönland) und wie reagiert der Meeresspiegel auf Schmelzwasser und Erwärmung? Wie wird sich die Ausprägung und Häufigkeit extremer Wetterereignisse in einem zukünftigen Klima verändern? Hier gibt es weitere Informationen zur Regionalen Klimainitiative REKLIM...
Radiobeitrag mit Prof. Peter Lemke im Bayrischer Rundfunk
25. März 2011. Im Hörfunkprogramm des Bayrischen Rundfunks ist am 20.März 2011 ein 40 minütiger Beitrag über die Polarregionen gelaufen. Die Sendung "Zündfunk Generator" wirkt bewusst der Schnelllebigkeit der Medienwelt entgegen und nimmt sich Zeit, den Dingen auf den Grund zu gehen. So auch im Beitrag: "Frostige Schneewüste und schmelzendes Packeis. Alte Abenteuer und neue Erkenntnisse an den Polen". Prof. Peter Lemke, Leiter des Fachbereichs Klimawissenschaften am Alfred-Wegener-Institut, berichtet über den aktuellen Stand der Polarforschung aber auch von der faszinierenden Landschaft, die er auf vielen Expeditionen erleben konnte. Gespickt mit Literaturzitaten aus Zeiten der historischen Entdecker ist ein unterhaltsamer Beitrag entstanden, den Sie in diesem Podcast nachhören können. Die Webseite "Frostige Schneewüste und schmelzendes Packeis" des BR bietet interessante Zusatzinformationen.
Turnusmäßiger Wechsel an der Spitze der DFG-Senatskommission für Ozeanographie
16. März 2011. Nach gut sechsjähriger Amtszeit gibt Prof. Dr. Karin Lochte heute den Vorsitz der Senatskommisssion für Ozeanographie der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ab. Die Nachfolge wird am zweiten Tag der Kommissionssitzung bekannt gegeben, die am 16. und 17. März in Kiel stattfindet.
Die Kommission betreut die Forschungsschiffe Meteor und Maria S. Merian, begutachtet die Anträge auf Schiffszeit und vergibt die Forschungszeit auf den Schiffen an die erfolgreichen Antragsteller. Unter dem Vorsitz der Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft hat die Senatskommission Neubauten von Forschungsschiffen angeregt und die Entwicklung der Meeresforschung in Deutschland durch Strategieschriften begleitet. Die Kommission ist weiterhin Ansprechpartner für internationale Gremien der Meereskunde, wie SCOR (Scientific Committee of Ocean Research), European Marine Board und weitere. Die Senatskommission tagt zweimal im Jahr und hat 19 Mitglieder. Die Mitglieder kommen aus allen meereskundlichen Instituten und Arbeitsgruppen in Deutschland, sie werden vom Senat der DFG berufen ebenso wie der oder die Vorsitzende. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Senatskommission...
Arktiskonferenz im Auswärtigen Amt
9. März 2011. Am 17. und 18. März findet im Auswärtigen Amt in Berlin die Zweite Internationale Konferenz "Klimawandel, Völkerrecht und Arktisforschung - Rechtliche Aspekte der Meeresforschung im Arktischen Ozean" statt. Die Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts Prof. Karin Lochte moderiert den Themenblock zu aktueller und künftiger Arktisforschung. Der Leiter des Fachbereichs Klimawissenschaften Prof. Peter Lemke hält hierzu einen Fachvortrag. Zur Praxis der Polarforschung berichtet der Leiter der Abteilung Logistik Dr. Uwe Nixdorf über die Infrastrukturen des Instituts wie das Forschungs- und Versorgungsschiff Polarstern und das Forschungsflugzeug Polar 5 und die internationalen Kooperationen.
Auf der Konferenz erörtern hochrangige deutsche und internationale Politiker und Wissenschaftler die Folgen der tiefgreifenden Veränderungen, die derzeit in der Arktis stattfinden. Das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft koordiniert die Polarforschung in Deutschland und unterstützt die Veranstaltung durch wissenschaftliche und logistische Expertise. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Auswärtigen Amts, wo auch das Programm der Konferenz veröffentlicht ist.
Telemedizinische Unterstützung bei Operation auf Polarstern
9. März 2011. Auf dem Forschungsschiff Polarstern ist ein Besatzungsmitglied an einer Blinddarmentzündung erkrankt. Die notwendige Operation in der Antarktis führte die Schiffsärztin an Bord unter anderem mit Unterstützung aus Bremerhaven durch: Die Narkose überwachte ein Arzt des Klinikums Bremerhaven per Telemedizin. Damit kam die telemedizinische Beratung erstmals im Ernstfall zum Einsatz. Weitere Informationen gibt es in dieser Pressemitteilung des Klinikums...
30 Jahre Forschung in der Antarktis
3. März 2011. Deutschland hat seit 30 Jahren volles Stimmrecht im Rahmen des Antarktis-Vertrags. Grundlage um diesen so genannten Konsultativstatus zu erlangen ist es, erhebliche Forschungsarbeiten südlich des 60. Breitengrades zu leisten. Das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung betreibt mehrere Forschungsstationen in der Antarktis. Darunter ist die ganzjährig besetzte Neumayer-Station mit meteorologischem, geophysikalischem, Spurenstoff- und akustischem Observatorium. Weitere Informationen zum Jubiläum im Eis finden Sie in der Pressemitteilung des Umweltbundesamtes.









