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Prof. Dr. Karin Lochte neues Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften

26. Oktober 2010. Die Mitgliederversammlung der acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften hat Prof. Dr. Karin Lochte, Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft, als neues Mitglied gewählt. acatech vertritt die Interessen der deutschen Technikwissenschaften im In- und Ausland. Als Arbeitsakademie berät acatech Politik und Gesellschaft in technikwissenschaftlichen und technologiepolitischen Zukunftsfragen. Darüber hinaus hat sich die Akademie zum Ziel gesetzt, den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu unterstützen und den technikwissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Die Mitglieder von acatech werden aufgrund ihrer herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und ihrer hohen Reputation in die Akademie aufgenommen.
Mehr Informationen über die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften finden Sie auf der acatech-Internetseite.


 

Willkommensveranstaltung für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

21. Oktober 2010. Forscher aus aller Welt kommen an das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft. Am Donnerstag, den 21. Oktober 2010 begrüßte Prof. Dr. Karin Lochte als Direktorin des Instituts gemeinsam mit Vertretern der wissenschaftlichen Fachbereiche sowie der Abteilungen und Stabstellen der Infrastruktur und Verwaltung und Gremien wie dem Personalrat alle neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Eine gute Gelegenheit, die Vielfalt des Instituts kennenzulernen und über den eigenen Bereich hinaus neue Kollegen zu treffen.  „So fühlt man sich gleich ein bisschen mehr zu Hause“, freute sich zum Beispiel Xuezhu Wang von der Ocean University of China, die erst seit Anfang des Monats in Bremerhaven ist.  Das Alfred-Wegener-Institut ist aber nicht nur ein begehrter Arbeitsplatz für Wissenschaftler: „Eine bessere Ausbildungsstelle kann ich mir gar nicht vorstellen“, sagte Marc Fanoo, seit kurzem Azubi im Rechenzentrum. Auch sein Kollege Daniel Fricke freute sich über die persönliche Begrüßung: „Es ist sehr interessant, auf diesem Wege einen ersten Kontakt zu den Wissenschaftlern zu bekommen.“ Besonderes Highlight der Willkommensveranstaltung:  eine Führung auf dem Forschungsschiff Polarstern.


 

MdB Franz Thönnes besucht Polarstern

Besuch MdB Thönnes auf Polarstern

20. Oktober 2010. Am 20. Oktober war der Bundestagsabgeordnete Franz Thönnes zu Besuch auf dem Forschungs- und Versorgungsschiff Polarstern. Er nutzte den Werftaufenthalt in Bremerhaven, um das Flaggschiff des Alfred-Wegener-Instituts zu besichtigen. Als Mitglied des Auswärtigen Ausschusses interessierte Thönnes sich vor allem für die Erfahrungen des Alfred-Wegener-Instituts bei Expeditionen in die Arktis und für die internationalen Kooperationen in diesem Gebiet. Prof. Dr. Heinrich Miller (stellvertretender Direktor des Alfred-Wegener-Instituts) und Dr. Uwe Nixdorf (Leiter der Logistik-Abteilung) sowie Vertreter der Reederei Laeisz erläuterten bei einer Führung auf dem Schiff, wie Expeditionen geplant und durchgeführt werden. Der anschließende Erfahrungsaustauch über internationale Zusammenarbeiten war für alle Seiten sehr informativ. Das Foto zeigt (vlnr) Dr. Uwe Nixdorf, MdB Franz Thönnes, Offz. Holger Fallei, Prof. Heinrich Miller. Foto: Nina Machner, Alfred-Wegener-Institut. 


 

Besuch des Parlamentarischen Staatssekretärs Hans-Joachim Otto

Portrait Hans Joachim Otto c BMWi

15. Oktober 2010. Heute hat der Parlamentarische Staatssekretär des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, Hans-Joachim Otto, das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung besucht. Besonders interessiert war Otto an den Forschungsschiffen, -flugzeugen und Polarstationen, denn er ist als Koordinator der Bundesregierung für Wirtschaft und Technologie tätig. Prof. Heinrich Miller, stellvertretender Direktor, und Dr. Uwe Nixdorf, Leiter der Logistik-Abteilung, trafen sich mit dem Bundestagsmitglied zu einem Informationsgespräch. Dabei besichtigten unter anderem das Eislabor und das Geolabor - die Klimaarchive des Alfred-Wegener-Instituts. Foto: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.


 

Ostende-Deklaration ruft Europa zu einer meeresorientierten Zukunft auf

Ostende Declaration  Photo VLIZ

14. Oktober 2010. Meereswissenschaftler aus ganz Europa trafen sich anlässlich der Konferenz EurOcean 2010 vom 12. bis 13. Oktober in Ostende, darunter auch Prof. Dr. Karin Lochte, die Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts für Polar und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft. Führende Redner erläuterten, wie sie sich eine „blaue Zukunft“ für Europa vorstellen. Am Ende der zweitägigen Konferenz übergab Lars Horn, Vorsitzender des Marine Board der European Science Foundation, die von den Konferenzteilnehmern verabschiedete Ostende-Deklaration an Máire Geoghegan-Quinn, EU-Kommissarin für Forschung, Innovation und Wissenschaft. „Die meereswissenschaftliche Gemeinschaft hat die wichtigsten Herausforderungen für die nahe Zukunft identifiziert“, sagte Horn. Die Rolle der Ozeane in unserer globalen Gesellschaft sei noch sehr unterschätzt, und die Meeresforschung in Europa müsse mittels gemeinsamer, grenzüberschreitender Kooperationsprogramme besser gestrafft werden, so Horn. Máire Geoghegan-Quinn begrüßte die Ostende-Deklaration „als einen Anreiz, um mit neuen Ideen die Meeresforschung zu stärken und den Herausforderungen zu begegnen.“ Mehr Informationen zu der Konferenz und die Ostende-Deklaration im Wortlaut finden Sie auf der Internetseite EurOcean 2010.

 


 

Im Tretboot zum Eisberg – 35.000 Gäste besuchten das Ruhr Atoll

Iceberg at Ruhr Atoll Photo:Ruhr 2010 Jan Pauly

12. Oktober 2010. Mitten im Ruhrgebiet hören, wie das Südpolarmeer klingt. „Die Kunst ist so gut Forschung wie die Wissenschaft, und die Wissenschaft ist so gut Gestaltung wie die Kunst“, so der Philosoph Konrad Fiedler. Was entstehen kann, wenn Kunst die Wissenschaft entdeckt – und sich die Wissenschaft auf die Kunst einlässt, war für 150 Tage in Essen zu sehen. Seit der Eröffnung am Himmelfahrtstag Mitte Mai bereisten 35.000 Kulturhauptstadtbesucher per Tretboot das Ruhr Atoll mit seinen fünf schwimmende Kunstinseln im Baldeneysee. Vom Ufer aus betrachteten laut Projektteam 3 Millionen Besucher die Inseln. Künstler und Wissenschaftler waren eingeladen, gemeinsam die schwimmenden Kunstwerke zu entwickeln. 20 international tätige und bekannte Künstler hatten Konzepte, Ideen und Modelle für das Atoll eingereicht. Für den See wählte eine Jury fünf Projekte aus, darunter den „Iceberg“, den der Kölner Künstler Andreas Kaiser gemeinsam mit dem Polarforscher Dr. Lars Kindermann vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung entwickelte. In dem künstlichen Eisberg wurde ein Container eingebaut, der ähnliche Ausmaße hat wie die PALAOA Messstation (Perennial Acoustic Observatory in the Antarctic Ocean). Der Forschungscontainer ist unbemannt und steht unweit der Neumayer-Station III auf dem Schelfeis der Aktabucht in der Antarktis. PALAOA nimmt von hier aus das ganze Jahr rund um die Uhr mit Unterwassermikrophonen alle akustischen Signale auf. Die Originalaufzeichnungen verarbeiteten Künstler und Wissenschaftler in ihrem Eisberg, der tagsüber mit einem Tretboot zu erreichen war. Jeweils vier Besucher konnten für einige Minuten das Innere des Eisbergs betreten und den Klängen aus dem Südpolarmeer lauschen. Mehr Informationen auf der Internetseite des Ruhr Atoll sowie Klänge aus der Antarktis auf der Internetseite PALAOA


 

Albert Maucher-Preis 2010 an Paläoklimatologin Ulrike Herzschuh

10. Oktober 2010. Die Juniorprofessorin Ulrike Herzschuh von der Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft erhält den diesjährigen Albert-Maucher-Preis. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG zeichnet die Paläoklimatologin für herausragende geowissenschaftliche Forschung aus. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung zum 100-jährigen Bestehen der Geologischen Vereinigung am 10. Oktober in Frankfurt am Main verliehen. Weitere Informationen: Pressemitteilung der DFG; Pressemitteilung der Universität Potsdam


 

Paul und Napoleon - Um die Welt in einer Nacht

6. Oktober 2010. Veränderungen des Klimas unserer Erde könnten dramatische Folgen für die Menschen und ihre Umwelt nach sich ziehen. Diese Aussage ist öfter in den Medien und in Diskussionsrunden zu hören. Die Veränderungen sind vielfältig und komplex. Über einige kann man bisher nur spekulieren, andere sehen wir schon heute.

Zwei Mitarbeiter des Alfred-Wegener-Instituts, Fernando Valero und Anna Wegner, haben zwei Helden geschaffen, den Pinguin Paul und den Eisbären Napoleon, die den Klimawandel in ihren Abenteuern erfahren und für junge und ältere Leser anschaulich machen.

Die Erfolgsgeschichte von „Paul und Napoleon - Ein Pinguin am Nordpol“ findet in einem zweiten Buch „Paul und Napoleon - Um die Welt in einer Nacht“ ihre Fortsetzung.

 

Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung

21,5 x 24 cm, 80 Seiten, Hardcover, mit 41 farbigen Zeichnungen
ISBN 978-3-86916-021-2; 12,80 Euro

www.nw-verlag.de
www.paulundnapoleon.de


 
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