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MOSAiC-Expedition

MOSAiC-Flugkampagnen zur Vermessung von Atmosphäre und Meereis finden vorerst nicht statt

Polarstern-Crew bislang nicht durch Corona-Pandemie beeinträchtigt

Die geplanten MOSAiC-Flugkampagnen mit Polar5 und Polar6 finden vorerst nicht statt.
[16. März 2020] 

Die MOSAiC-Projektleitung hat sich am Freitag, den 13. März dazu entschieden, die geplanten Messflug-Kampagnen im Frühjahr von der Basis der unter norwegischer Verwaltung stehenden Inselgruppe Spitzbergen vorerst auszusetzen. Grund ist die dynamischen Entwicklung der Corona-Pandemie. In der Zentralarktis sind derweil drei Eisbrecher für die MOSAiC-Expedition im Einsatz.


MOSAiC

Zwei Rekorde am Nordpol

Versorgungseisbrecher erreicht nach schwierigen Eisbedingungen die MOSAiC-Expedition

The icebreakers Kapitan Dranitysn and Polarstern in the Arctic ice
[02. März 2020] 

Tagelang hat festes Meereis den Fortschritt des Versorgungseisbrechers Kapitan Dranitsyn in Richtung Nordpol verlangsamt, wo er von der Polarstern-Crew zum zweiten Schichtwechsel der MOSAiC-Expedition erwartet wurde. Die Annäherung verlief dennoch stetig, bis am Freitag, den 28. Februar um 12:20 Uhr (MEZ) schließlich das Anlegemanöver der Kapitan Dranitsyn gelang, die nun 970 Meter von der Polarstern entfernt an derselben Eisscholle liegt. Während auf der Scholle der Austausch in vollem Gange ist, macht sich in Russland ein weiterer Eisbrecher auf, um die Kapitan Dranitsyn auf dem Rückweg mit zusätzlichem Treibstoff zu versorgen.


Klimawandel

Große, windgetriebene Meeresströmungen verschieben sich polwärts

Satellitendaten aus vier Jahrzehnten zeigen Verlagerung der sogenannten Ozeanwirbel; Modellstudien belegen maßgeblichen Einfluss der Erderwärmung

The Roaring Forties
Die "Bruellenden Vierziger"
[24. Februar 2020] 

Die großen, windgetriebenen Strömungssysteme der Ozeane haben sich in den zurückliegenden 40 Jahren mit hohem Tempo Richtung Pol verschoben. Zu diesem Ergebnis kommen Forschende des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresfoschung (AWI).


Permafrost

Höhere Treibhausgasemissionen durch schnelles Auftauen des Permafrostes

Forschende zeigen in Studie, dass ein abruptes Tauen die Emissionen um 40 Prozent steigert

Die etwa 30 m hohe Lage des Itkillik-Flusses in den Yedoma-Permafrostvorkommen in Nordalaska im Winter bietet dem amerikanisch-deutschen Schneemaschinenteam  (Ben Jones, Chris Arp, Ben Gaglioti, Guido Grosse), das dort draußen Thermokarstsee- und Permafroststudien im Jahr 2014 durchführt, einen beeindruckenden Anblick
[18. Februar 2020] 

Ein internationales Forscherteam hat jetzt herausgefunden, dass das Tempo, in dem Permafrost-Landschaften auftauen, einen entscheidenden Einfluss auf die Art und Menge der freigesetzten Treibhausgase hat. Wie die Forschenden im Fachmagazin Nature Geoscience berichten, könnten abrupte Auftauprozesse, wie sie in etwa fünf Prozent der arktischen Permafrost-Landschaften möglich sind, die Gesamtemissionen um 40 Prozent erhöhen – ein Plus, welches aktuelle Klimamodelle bislang nicht berücksichtigen. 


Pressemitteilung

Vergabeverfahren zum Nachfolgebau des Eisbrechers Polarstern wurde abgebrochen

Eine Stellungnahme des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung

Das deutsche Forschungsschiff Polarstern in der zentralen Arktis, Aufnahme von der Sommer-Expedition 2015
[14. Februar 2020] 

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat heute die europaweite Ausschreibung zur Neubeschaffung eines Polarforschungsschiffes, der Polarstern II, aus rechtlichen Gründen aufgehoben.


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