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Pressemitteilung

EU fördert Projekte zur Atmosphärenforschung mit 36 Millionen Euro – Forschungscluster „Aerosols and Climate“ startet am AWI-Potsdam

[05. Dezember 2013] 

Am heutigen Donnerstag, den 5. Dezember startet das Forschungscluster „Aerosols and Climate“ mit einem Kick-off Meeting an der Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI). Es fasst drei Projekte zusammen, die sich mit den Wechselwirkungen zwischen Aerosolen und Klima befassen. So wollen die beteiligten Forscher die großen Unsicherheiten im Verständnis der Aerosolprozesse minimieren, die im letzten Weltklimabericht (IPCC) hervorgehoben sind. Die EU fördert das Cluster in den kommenden viereinhalb Jahren mit insgesamt 36 Millionen Euro.


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Internationales Stipendiatenprogramm startet – Feierliche Eröffnung des Centre of Excellence in Observational Oceanography in Berlin

[04. Dezember 2013] 

Die internationale Nachwuchsförderung bekommt am Alfred-Wegener-Institut eine neue Dimension: Zehn Stipendiaten aus ebenso vielen verschiedenen Nationen beginnen diese Woche ihre zehnmonatige Weiterbildung zu Meeresexperten. Die japanische Nippon-Stiftung und POGO (Partnership for Observation of the Global Oceans) haben das Alfred-Wegener-Institut ausgewählt, um ihr gemeinsames Programm zur Stärkung der weltweit vernetzten ozeanographischen Forschung in den kommenden Jahren durchzuführen. Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka begrüßt die Stipendiaten zum offiziellen Programmauftakt in Berlin.


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Tauender Permafrost: Das Tempo der Küstenerosion in Ostsibirien hat sich fast verdoppelt

[29. Oktober 2013] 

Die vor allem aus Permafrost bestehenden Steilküsten Ostsibiriens erodieren immer schneller. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, nachdem sie Daten und Luftaufnahmen der Küstenstreifen aus den zurückliegenden 40 Jahren ausgewertet haben. Als Gründe für die zunehmende Erosion führen die Forscher die steigende Sommertemperatur in den russischen Permafrostgebieten sowie den Rückzug des arktischen Meereises an. Es fällt als Küstenschutz in jedem Jahr länger aus. In der Folge unterspülen Wellen die Küsten. Gleichzeitig sinkt das Land von oben ein. Besonders betroffen ist die kleine Insel Muostakh östlich des Lena-Deltas. Sie könnte dem anhaltenden Landverlust auf Dauer sogar ganz zum Opfer...


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Flucht vor der Wärme: Der Atlantische Kabeljau erobert die Arktis

[17. Oktober 2013] 

Der Atlantische Kabeljau ist im Zuge des Klimawandels so weit Richtung Norden gewandert, dass er inzwischen sogar in den Gewässern Spitzbergens in großen Mengen vorkommt. Zu diesem Ergebnis kommen Biologen des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), nach einer Expedition in jenes arktische Meeresgebiet, das einst vom Polardorsch dominiert wurde. Die Wissenschaftler wollen jetzt untersuchen, ob es zwischen den beiden Dorscharten zu einem Konkurrenzkampf kommt und welche sich besser an die veränderten Lebensbedingungen in der Arktis anpassen kann.


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Wie überlebt Krill den Winter in der Antarktis? Zweimonatige Tauchexpedition mit FS Polarstern endet in Kapstadt

[15. Oktober 2013] 

Forscher des Alfred-Wegener-Instituts konnten gemeinsam mit internationalen Kollegen erstmals Verteilung und Verhalten von jungem Krill unter dem winterlichen Meereis der Antarktis beobachten. Um den Lebenszyklus dieser ökologisch sehr bedeutenden Art zu entschlüsseln, waren 51 Wissenschaftler und Techniker sowie 44 Besatzungsmitglieder 63 Tage mit dem Forschungseisbrecher Polarstern im Weddellmeer unterwegs. Die in Punta Arenas (Chile) gestartete Expedition endet am Mittwoch, den 16. Oktober in Kapstadt (Südafrika).


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