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Nature Communications Studie

Neue Erkenntnisse zur arktischen Meereisbedeckung in Vergangenheit und Zukunft

Geologen und Klimawissenschaftler finden trotz hoher Temperaturen während der letzten Warmzeit Hinweise auf Meereis am Nordpol

Bergung eines Kastenlotes
[29. August 2017] 

Die Temperatur in der Arktis erwärmt sich heute zwei bis dreimal schneller als die globale Mitteltemperatur. Folge - und durch Rückkopplungseffekte auch Ursache - hiervon ist das schwindende Meereis. Geo- und Klimawissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) zeigen in einer aktuellen Nature Communications-Studie, dass in der zentralen Arktis in der Erdgeschichte bei noch höheren globalen Temperaturen – jedoch einem geringeren CO2-Gehalt - als heute auch im Sommer Meereis vorkam.


Neue Technologien für die Arktisforschung

Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Helmholtz-Allianz ROBEX testet auf Polarstern-Expedition innovative Technologien

Robex Familienfoto im DFKI Salzwasserbecken
[18. August 2017] 

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Das Gerät ist eines von mehreren Demonstrationsprojekten robotischer Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX entwickelt haben und nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen testen. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.


Klimaforschung

Flüge ins Unbekannte - Mit dem Höhenforschungsflugzeug in die oberen Stockwerke des asiatischen Monsuns

Internationales Wissenschaftlerteam untersucht die Luft in Höhen von bis zu 20 Kilometern

M55-Geophysika
[31. Juli 2017] 

Der asiatische Monsun ist eines der dynamischsten und energiereichsten Wettersysteme unseres Planeten. Ein internationales Wissenschaftlerteam unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts führt jetzt von Nepal aus erstmalig Forschungsflüge mit einem Höhenforschungsflugzeug in die oberen Bereiche des Monsuns aus. Anhand der Ergebnisse wollen sie das globale Klimasystem besser verstehen.


Planktonforschung

Zeit für den Aufstieg

Genetische Uhren in Zooplanktonarten regulieren die vermutlich größte tägliche Bewegung von Biomasse

Ruderfußkrebs Calanus finmarchicus
[14. Juli 2017] 

Der Ruderfußkrebs Calanus finmarchicus richtet seinen Tag nach einer genetischen Uhr aus, die unabhängig von äußeren Reizen funktioniert. Diese Uhr beeinflusst Rhythmen des Stoffwechsels sowie die tägliche Vertikalwanderung der Krebse. Das hat einen enormen Einfluss auf das gesamte Nahrungsnetz im Nordatlantik.


Antarktis

Wind und warmes Wasser treiben Rückzug des Westantarktischen Eisschildes voran

Neue geologische Studie erklärt die Ursachen des Schelfeis- und Gletscherrückzuges vor 7500 Jahren und verbessert das Verständnis der aktuellen Eisverluste in der Westantarktis

Der deutsche Forschungseisbrecher Polarstern nahe eines Eisbergs in der Pine Island-Bucht, Amundsenmeer.
[05. Juli 2017] 

Wandernde Westwinde und warmes Tiefenwasser sind die treibenden Kräfte hinter dem zunehmenden Eismassenverlust in der Westantarktis. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Geologenteam, dessen Studie heute im Fachmagazin Nature erschienen ist.


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