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Arktischer Ozean

Transpolardrift geschwächt – Meereis schmilzt bereits in seiner Kinderstube

Neue AWI-Meereis-Studie offenbart extremes Ausmaß der Meereisschmelze in der Arktis

[02. April 2019] 

Der starke Eisrückgang in der Arktis beeinflusst das Meereis auf seiner Wanderung über den Arktischen Ozean. Wie Forschende des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in einer neuen Studie berichten, erreichen heutzutage nur noch 20 Prozent des Meereises, welches in den flachen, russischen Randmeeren des Arktischen Ozeans entsteht, tatsächlich die zentrale Arktis und begeben sich dort auf die sogenannte Transpolardrift.


Wissenschaftliche Studie

Besiedlung in Zeitlupe

Langzeitexperiment in der Tiefsee der Arktis: Sesshafte Tiere können in großen Wassertiefen nur extrem langsam neue Lebensräume erobern

Kirstin Meyer (l) und Melanie Bergmann sammeln Organismen von dem Stahlrahmen, der nach 18 Jahren am Grund der akrtischen Tiefsee mit dem Forschungsschiff Polarstern wieder geborgen wurde.
[21. März 2019] 

Am Grund der arktischen Tiefsee lebt eine Vielzahl von Tieren, die auf Steinen festgewachsen sind und mit Filterapparaten oder Fangarmen ihre Nahrung aus dem Wasser holen. Bis sich eine solche Lebensgemeinschaft etabliert, können allerdings Jahrzehnte vergehen. Ihre natürliche Vielfalt erreicht sie vermutlich erst viel später. Das schließen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Alfred-Wegener-Institut aus einem einmaligen, 18-jährigen Langzeitexperiment, über das sie jetzt im Fachjournal „Limnology and Oceanography“ berichten.


Antarktis-Expedition

Larsen-C-Schelfeis wahrt sein Geheimnis

Meereissituation verhindert Vorstoß des Forschungseisbrechers Polarstern zum Larsen-C-Eisschelf und dem Abbruchgebiet des Eisbergs A68

Das deutsche Forschungsschiff Polarstern während einer Eisstation im Weddellmeer.

Polarsternexpedition ANT-XXIX/6; 8. Juni - 12. August 2013; Kapstadt-Punta Arenas
Ziel der Expedition: Ein interdisziplinäres Forschungsprogramm in Atmosphäre, Meereis, Ozean und Ökosystem im antarktischen Winter, um die physikalischen und biogeochemischen Eigenschaften und Prozesse während der Wachstumsphase des Meereises besser zu verstehen. Fahrt war die erste antarktische Winterexpedition seit dem Jahr 2006. (Kurs wie im Winterexperiment 1992) 


English

The German research vessel Polarstern during an ice station in the Weddell Sea.

Polarsternexpedition ANT-XXIX/6; 8. June - 12. August 2013; Cape Town -Punta Arenas (Chile); The aim of the cruise is to carry out an interdisciplinary research programm on atmosphere, sea ice, ocean, and ecosystem during winter to obtain an understanding of physical and biogeochemical properties and processes during the sea ice growth season. It was the first Antarctic winter expedition since the year 2006.
[08. März 2019] 

Vor wenigen Tagen haben Kapitän und wissenschaftlicher Fahrtleiter der aktuellen Polarstern-Expedition entschieden, den Versuch abzubrechen, zum Larsen-C-Schelfeisgebiet vorzudringen. Dickes Meereis mit Presseisrücken behinderten die Weiterfahrt, so dass das Schiff jetzt alternative Untersuchungsgebiete weiter nördlich ansteuert.


Königlicher Besuch

Niederländisches Königspaar zu Gast

Wissenschaftler aus den Niederlanden und dem Land Bremen stärken Kooperationen zu Küsten-, Meeres- und Polarforschung

Royaler Beuch am Alfred-Wegener-Institut
[04. März 2019] 

Seine Majestät König Willem-Alexander und Ihre Majestät Königin Máxima der Niederlande besuchen am Abend des 6. März 2019 auf ihrer Reise in das Bundesland Bremen das Alfred-Wegener-Institut. Niederländische und deutsche Forschende berichten dem Königspaar von ihrer Zusammenarbeit zu Klimawandel, Artenvielfalt und Naturschutz, unterzeichnen eine gemeinsame Erklärung und nehmen anschließend an einem festlichen Dinner teil.


Forschungsprojekt DAIMON

Munition am Grund der Ostsee

Überwachen, bergen oder liegenlassen – Forscher geben Handlungsanleitungen und Entscheidungshilfen

Munition am Grund der Ostsee. Überwachen, bergen oder liegenlassen – Forscher geben Handlungsanleitungen und Entscheidungshilfen. https://www.daimonproject.com/
[07. Februar 2019] 

Auf dem Grund der Ostsee liegen große Mengen versenkter Munition als Hinterlassenschaft des zweiten Weltkriegs – teilweise nicht weit entfernt von der Küste. Lässt man sie dort liegen und nimmt in Kauf, dass giftige Substanzen langsam austreten, oder birgt man die Munition und riskiert, dass die porösen Metallkörper dabei zerbrechen oder gar explodieren? Vor solchen Fragen stehen Verwaltung und Politik, wenn zum Beispiel ein neuer Windpark gebaut oder ein Seekabel verlegt werden soll. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben hierzu im internationalen Forschungsprojekt DAIMON Entscheidungshilfen entwickelt und jetzt im Thünen-Institut in Bremerhaven vorgestellt.


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