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Arctic Pulse: Gemeinsam den Puls der Arktis erforschen
Anfang September trafen sich im kanadischen Inuvik Forschende aus Deutschland, Kanada und der Schweiz mit Vertreter:innen der Inuvialuit-Gemeinschaften, um gemeinsam Forschungsbedarfe und Kooperationsmöglichkeiten bei dem Projekt BeauPAIR in der Beaufortsee zu erörtern.
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Atlantikwasser und menschengemachte Unterwassergeräusche im größten Fjordsystem der Welt
Ein Forschungsteam des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) untersucht derzeit an Bord der Forschungs- und Outreach-Segelyacht „Malizia Explorer“, wie sich das einströmende Atlantikwasser im Kangertittivaq-Fjordsystem an der Ostküste Grönlands ausbreitet und wie sich Schiffsgeräusche auf das Unterwasserleben im Fjord auswirken.
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Expedition zum Ararat vermisst erstmals das Gletschereis
Bei Wind und Kälte sowie nur halb so viel Sauerstoff wie im Flachland hat ein deutsch-türkisches Forschungsteam im Juli erstmals den Gletscher des Ararat in der Osttürkei auf über 5.000 Metern Höhe vermessen. Zwei Wochen lang arbeiteten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf dem Eis, das bis dahin für die Forschung ein weißer Fleck gewesen war.
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Wälder der Taiga schützen Permafrostböden
Der boreale Wald − auch Taiga genannt − ist die nördlichste und zugleich größte Waldregion der Erde: Sie erstreckt sich von Alaska über Kanada und Skandinavien bis nach Sibirien. Dort, wo boreale Wälder auf Permafrost wachsen, erfüllen sie eine wichtige Klimaschutzfunktion: Sie schützen so den dauerhaft gefrorenen Untergrund vor dem Auftauen und tragen so dazu bei, dass erhebliche Mengen Kohlenstoff im Permafrost tiefgefroren gespeichert bleiben. Eine aktuelle Studie in der Fachzeitschrift Nature Climate Change unter Beteiligung des…
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Neue Technologie für große Proben in der chemischen Analyse
Laserablation ist eine weit verbreitete, hochmoderne Technologie zur mikrodestruktiven Materialprobennahme, insbesondere wenn sie in Verbindung mit induktiv gekoppelter Plasma-Massenspektrometrie (LA-ICP-MS) zur chemischen Materialanalyse eingesetzt wird. Der Europäische Forschungsrat (ERC) fördert jetzt ein Projekt zur Weiterentwicklung dieser Methode am Alfred-Wegener-Institut für die nächsten 1,5 Jahre mit 150.000 Euro.
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Aufbruch zum Großen Atlantischen Sargassum-Gürtel mit den neuem Forschungsschiff „REV Ocean“
2027 wird die norwegische Initiative REV Oceans ihr neues Schiff auf seine erste Expedition schicken: Im April startet die schwimmende Forschungsplattform in Rio de Janeiro am Rande der Hauptkonferenz zur UN-Ozeandekade. Für ein Jahr wird die REV Ocean im Südatlantik, in der Karibik, der Sargassosee und dem östlichen tropischen Pazifik unterwegs sein. An Bord sind 10 Projekte von internationalen Forschenden, die unter anderem Ökosysteme von Unterwasserbergen, die Artenvielfalt an Korallenriffen, Wanderrouten von Haien und Walen sowie unerforschte…
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Mit KI gegen Datenmangel in der Arktis
Das Meereis in der Arktis hat gleich mehrere Schlüsselfunktionen im Klimasystem unserer Erde: Es reflektiert große Teile der Sonneneinstrahlung, bremst so eine drastische Erderhitzung und treibt globale Meeres- und Luftströmungen an, was sich direkt auf das Wetter vor unserem Fenster auswirkt. Wie sich das Meereis zurückzieht oder ausdehnt, hängt maßgeblich vom Energiehaushalt der Oberfläche des Arktischen Ozeans ab. Allerdings fehlt es hierfür an Daten aus direkten Beobachtungen, sodass sich Studien auf Modellierungen mit Reanalysedaten der…
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Antje Boetius erhält Orden Pour le Mérite und Großes Verdienstkreuz mit Stern
Die ehemalige AWI-Direktorin und Tiefsee- und Polarforscherin Prof. Dr. Antje Boetius ist mit gleich zwei der bedeutendsten deutschen Auszeichnungen geehrt worden: dem Orden Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste sowie dem Großen Verdienstkreuz mit Stern. Die Ehrungen würdigen ihre herausragenden Leistungen in der Polar und Meeresforschung.
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AWI-Direktor Hajo Eicken besucht AWIPEV
Vom 18. bis 22. Mai 2026 besuchte der Direktor des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) Prof. Hajo Eicken erstmals die deutsch-französische Forschungsbasis auf Spitzbergen. Die Reise erfolgt gemeinsam mit Delegationen des französischen Polarinstituts IPEV und des französischen Meeresforschungsinstituts IFREMER.
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Umgeben von Sternenstaub
Unser Sonnensystem durchquert derzeit die Lokale Interstellare Wolke, eine Region aus stark verdünntem Gas und Staub zwischen den Sternen. Dabei sammelt die Erde ständig Eisen-60 auf, ein seltenes radioaktives Isotop des Eisens, das bei Sternexplosionen entsteht. Das hat ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) mit der Analyse von Zehntausenden Jahre altem antarktischem Eis nun bestätigt. Aus dem stetigen, aber zeitlich schwankenden Eintrag schließen die Forschenden, dass das radioaktive Isotop…
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