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Von der Nordsee bis zum Südpol: Vogelgrippe-Untersuchungen in der Antarktis
Seit Ende Oktober breitet sich in Deutschland die Vogelgrippe H5N1 aus. Forschende vom Alfred-Wegener-Institut richten ihren Blick nun auf die Antarktis: Auf einer Expedition in das neu eingerichtete Schutzgebiet „Danger Islands“ wollen sie herausfinden, ob sich der hochansteckende Virus auch unter antarktischen Seevögeln verbreitet und ob Pinguine, die in riesigen Kolonien brüten, bereits gefährdet sind. Unterstützt wird das Forschungsteam vom Tierpark Berlin, der seine langjährige Erfahrung im Umgang mit Pinguinen einbrachte.
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Globale CO₂-Emissionen erreichen 2025 neues Rekordhoch
Die weltweiten fossilen CO₂-Emissionen werden 2025 weiter ansteigen und sich auf 38,1 Milliarden Tonnen CO₂ belaufen. Damit erreichen sie ein neues Rekordniveau, das 1,1% über den Werten von 2024 liegt. Zu diesem Schluss kommt der aktuelle Bericht des Global Carbon Project (GCP), ein Zusammenschluss internationaler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, an dem auch Forschende der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und des Alfred-Wegener-Instituts (AWI)/der Universität Bremen federführend beteiligt waren.
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26. Arktisdialog in Berlin: Klimakrise, Umweltthemen und internationale Kooperation im Fokus
Zu einer neuen Ausgabe des Arktisdialogs kamen am 6. November 2025 rund 50 Vertreter:innen aus Wissenschaft und Politik im Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) in Berlin zusammen. Damit war die Veranstaltung, die gemeinsam mit dem Deutschen Arktisbüro des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) organisiert wurde, die bislang größte ihrer Art. Im Mittelpunkt der Gespräche standen aktuelle Entwicklungen in Klima-, Umwelt- und Naturschutzfragen der Arktis sowie die…
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Das 1,5°C-Ziel – ein Nachruf?
Das vor zehn Jahren im Pariser Klimaabkommen formulierte Ziel war bereits damals sehr ambitioniert und verlor über Jahre mit unzureichender sozial-politischer Gestaltung und zügiger Erwärmung zunehmend an Plausibilität. Doch bislang ist die 1,5°C-Grenze noch gar nicht wirklich überschritten. Ist es also für einen Nachruf zu früh?
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Untersuchung unerforschter Ozeanströmungen im Norden Grönlands
Die wenig erforschte Region im Norden Grönlands war das letzte Untersuchungsgebiet, das die Polarstern auf drei Arktis-Expeditionen seit Ende Mai 2025 erforscht hat. In diesem weitgehend unbefahrenen Seegebiet konnte ein Forschungsteam unter Leitung des physikalischen Ozeanographen Torsten Kanzow vom Alfred-Wegener-Institut einmalige Daten zur Ozeanzirkulation nördlich und nordöstlich von Grönland sammeln. Außerdem wurde dort eine Kette von sechs Verankerungen ausgebracht, die ein ganzes Jahr autonome Messungen durchführen sollen.
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Fünf Jahre für ein pan-arktisches Umweltbeobachtungssystem
Die Arktis erwärmt sich schneller als der Rest der Erde. Um die Folgen besser zu verstehen, haben mehr als 35 internationale Partnerorganisationen und acht indigene Gemeinschaften in den vergangenen fünf Jahren im EU-Projekt Arctic PASSION unter der Leitung von Michael Karcher vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), an einem Umweltbeobachtungssystem gearbeitet. Beim Abschlusssymposium in Potsdam präsentierten die Projektbeteiligten ihre Ergebnisse und diskutierten, wie Wissenschaft, Politik und lokale…
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Wichtiges Phänomen in der Arktis entdeckt
In einer internationalen Studie unter Leitung der Universität Kopenhagen und Mitwirkung des Alfred-Wegener-Instituts wurde ein wichtiges Phänomen unter dem arktischen Meereis entdeckt, das bisher für unmöglich gehalten wurde: Sogenannte Nicht-Cyanobakterien können auch unter arktischen Bedingungen Stickstoff fixieren, was wiederrum Auswirkungen auf das Nahrungsnetz und den Kohlenstoffhaushalt im kalten Norden haben könnte, wie die Forschenden jetzt in der Fachzeitschrift Communications Earth and Environment berichten.
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Schwankungen des Meeresspiegels während des Pleistozäns
Große Schwankungen im globalen Meeresspiegel, die durch Wachstum und Zerfall von Eisschilden verursacht wurden, traten während des gesamten Pleistozäns auf und nicht nur gegen Ende dieser Periode. Dies geht aus einer aktuellen Studie in der Fachzeitschrift Science hervor, an der ein Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) beteiligt war.
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Globale Ozeanüberwachung aus dem Weltraum schreitet voran
Ein Team der Abteilung Physikalische Ozeanographie des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, unter der Leitung von Hongyan Xi, hat zum kürzlich veröffentlichten 9. Copernicus Ocean State Report beigetragen. Der von Mercator Ocean International im Auftrag der Europäischen Kommission koordinierte Bericht fasst die neuesten Entwicklungen in der globalen und europäischen Meeresüberwachung zusammen.
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Klimamodelle zeigen: El Niño könnte sich grundlegend verändern – mit weltweiten Auswirkungen
Das El Niño-Southern Oscillation (ENSO) Phänomen, ein wichtiger Treiber von globalen Klimaschwankungen, könnte aufgrund der globalen Klimaerwärmung eine dramatische Veränderung erfahren. Das zeigt eine neue Studie, die jetzt in der Fachzeitschrift Nature Communications unter Beteiligung des Alfred-Wegener-Instituts erscheint. Ein Forschungsteam aus Südkorea, den USA, Deutschland und Irland verwendete hochauflösende Klimamodelle und hat so herausgefunden, dass sich ENSO in den kommenden Jahrzehnten rasch intensivieren und mit anderen wichtigen…
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