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Blick über das Meer
Pressemitteilung

Wenig erforschte Strömung wirkt sich auf das winterliche Meereis in der Arktis aus

In den letzten Jahrzehnten hat sich das Arktische Meereis immer mehr zurückgezogen, zunehmend auch im Winter, wenn die Meereisausdehnung am ausgeprägtesten ist. Als ein Hauptreiber hierfür gilt die Erwärmung des Atlantikwassers, das aus dem europäischen Nordmeer in den Arktischen Ozean strömt und dabei die Barentssee und die Framstraße passiert. Nicht das gesamte Atlantikwasser, welches in die Barentssee einströmt erreicht jedoch das Meereis. Ein Teil des Atlantikwassers rezirkuliert, das heißt es ändert seine Richtung und strömt als eigenständige…
Fischerei, was dazu führt, dass Pinguine, Wale und Robben im Südozean immer häufiger auf Schiffe treffen und mit ihnen um Krillschwärme konkurrieren müssen.
Pressemitteilung

Krillfischerei in der Antarktis: Aufeinandertreffen mit Folgen

Antarktischer Krill ist eine Schlüsselart im antarktischen Meeresökosystem: Er ist eine bedeutende Nahrungsquelle für viele Arten, wie Wale, Robben und Pinguine. Die kleinen Krebstiere rücken jedoch immer mehr in den Fokus der Fischerei und das kann erhebliche Folgen für das gesamte Ökosystem des Südlichen Ozeans haben. Deshalb sind Konzepte zur Minimierung negativer Auswirkungen der Fischerei auf den Krill selbst sowie auf die Tiere, die sich von Krill ernähren, dringend erforderlich. Ein Forschungsteam des Alfred-Wegener-Instituts und des Norwegian…
Turn Off The Plastic Tap
Pressemitteilung

Plastic Credits können Plastikproblem verschlimmern

Die Welt produziert jedes Jahr über 460 Milionen Tonnen Plastik. Kunststoffe bestehen aus einer Vielzahl von Chemikalien und Polymeren, die fast ausschließlich aus fossilen Brennstoffen wie Öl oder Gas gewonnen werden. Wenn sie in die Umwelt gelangen, können sie langfristige Schäden für uns Menschen, das Klima und unsere Ökosysteme verursachen. Kunststoffe sind heute mittlerweile in den entlegensten Teilen unseres Planeten und überall im menschlichen Körper zu finden. Ein Ansatz, der derzeit als Ausweg aus der Krise beworben wird, sind so genannte…
Unterwegs
Pressemitteilung

Wie verändert der Klimawandel den Arktischen Ozean

Am Donnerstag, den 29. Mai 2025, startete das Forschungsschiff Polarstern von Bremerhaven aus Richtung Arktis. Das Ziel der 95 Expeditionsteilnehmenden unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts ist das Langzeitobservatorium AWI-Hausgarten zwischen Spitzbergen und Grönland. Dort werden sie erforschen, wie die Ökosysteme der arktischen Tiefsee auf veränderte Umweltbedingungen in Folge des raschen Klimawandels reagieren. Dabei stehen die Benthosgemeinschaften und die Planktongemeinschaften im freien Wasser sowie die physikalischen Veränderungen des Ozeans…
Nordsee-Plankton
Pressemitteilung

Hitzewellen in der Nordsee setzen Plankton zu

Weltweit steigen die Temperaturen kontinuierlich – auch in der Nordsee. Doch nicht nur die graduelle Erwärmung, auch immer häufigere und plötzlich auftretende Hitzeereignisse haben Folgen für die Organismen in der Deutschen Bucht. Forschende der Biologischen Anstalt Helgoland des Alfred-Wegener-Instituts haben die Häufigkeit und Intensität von Hitzewellen und deren Auswirkungen auf das Plankton quantifiziert. Zusätzlich haben sie die Planktongemeinschaft der Nordsee im Experiment in eine noch wärmere Zukunft mit und ohne Hitzewellen geschickt. Ihr Fazit:…
Karsten Wurr und Maarten Boersma stehen vor dem Hafenbecken
Pressemitteilung

Maarten Boersma kommissarischer Direktor des Alfred-Wegener-Instituts

Am 1. Mai 2025 übernimmt Prof. Dr. Maarten Boersma kommissarisch die Leitung des Alfred-Wegner-Instituts. Der Biologe forscht seit dem Jahr 2001 überwiegend an den Stationen auf Helgoland und Sylt, seit 2015 in leitender Position. Seit dem Sommer 2024 gehört er dem AWI-Direktorium an. Maarten Boersma folgt auf Prof. Dr. Antje Boetius, die als Präsidentin an das Monterey Bay Aquarium Research Institute (MBARI) in Kalifornien wechselt. 
Luftaufnahme Polarstern am Gakkelrücken, Arktis
Pressemitteilung

So wenig arktisches Meereis wie nie im Winter

Die winterliche Wachstumsperiode des arktischen Meereises im Nordpolarmeer ist beendet und liefert einen Negativrekord: so wenig Winter-Eis, wie am 21. März 2025 gab es noch nie seit Beginn der kontinuierlichen Satellitenaufzeichnungen im Jahr 1979: 14,45 Millionen Quadratkilometer sind mehr als eine Millionen Quadratkilometer weniger als im langjährigen Mittel. Wie schon im Februar 2025 zeigte die arktische Meereisausdehnung im Mittel des gesamten Monats März ein Allzeittief und stellt damit den bisherigen Negativrekord des Jahres 2017 ein.
Topographie der Antarktis mit Eis
Pressemitteilung

Genaueste Karte der Antarktis veröffentlicht

Die bisher detaillierteste Karte der Landschaft unter dem Eisschild der Antarktis wurde von einem Team internationaler Wissenschaftler unter der Leitung des British Antarctic Survey (BAS) und mit Beteiligung des Alfred-Wegener-Instituts erstellt. Die Karte mit dem Namen Bedmap3 umfasst mehr als sechs Jahrzehnte an Vermessungsdaten, die mit Flugzeugen, Satelliten, Schiffen und sogar Hundeschlitten gesammelt wurden. Die Ergebnisse werden diese Woche in der Zeitschrift Scientific Data veröffentlicht.
Antje Boetius hält eine Rede
Pressemitteilung

Özdemir besucht Werft für Polarstern-Neubau

Bundesforschungsminister Cem Özdemir hat am Dienstag, den 18. Februar 2025, im Rahmen eines Fachtermins die Werft von thyssenkrupp Marine Systems in Wismar besucht. Dort hat er sich über den Stand des Neubaus des Forschungseisbrechers Polarstern für das Alfred-Wegener-Institut informiert. Kurz vor Weihnachten 2024 hatte das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit Unterstützung durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages der Auftragsvergabe zugestimmt. In Anwesenheit von Bettina Martin, Wissenschaftsministerin des Landes…
Ice Core Drilling In Greenland
Pressemitteilung

Eisströme deformieren sich durch Beben

Tief im Inneren von Eisströmen ereignen sich unzählige winzige Eisbeben, wie ein internationales Forschungsteam erstmals nachweisen konnte. Damit lässt sich das Fließen der Eisströme und die damit verknüpfte Veränderung des Meeresspiegels genauer abschätzen. Die Beben sind dafür verantwortlich, dass sich Eisströme auch durch ein stetes Ruckeln fortbewegen und nicht nur wie zäher Honig fließen, wie bisher angenommen. Die zugrundeliegenden seismischen Daten aus dem Inneren des NEGIS-Eisstroms im Nordosten Grönlands haben Forschende in einem 2.665 Meter…