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Salzarmes Wasser im Südlichen Ozean hielt CO2 für Jahrzehnte unter Verschluss, aber...
Klimamodelle deuten darauf hin, dass der Südliche Ozean durch den Klimawandel seine Fähigkeit Kohlenstoffdioxid (CO2) aufzunehmen verlieren könnte. Tatsächlich zeigen Beobachtungsdaten aber, dass diese Fähigkeit in den letzten Jahrzehnten nicht wesentlich abgenommen hat. Woran das liegen könnte, haben Forschende des Alfred-Wegener-Instituts in einer aktuellen Studie herausgefunden: Salzarmes Wasser im oberen Ozean trug dazu bei, Kohlenstoff in der Tiefe zu halten und so die Abgabe an die Atmosphäre zu verlangsamen – zumindest bis jetzt, denn der…
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Multitalent Treibholz: Erste großflächige Kartierung an arktischen Küsten
Treibholz spielt eine wichtige Rolle für arktische Küstenökosysteme: Es stabilisiert Küstenlinien, bietet Lebensraum für Tiere und speichert Kohlenstoff. Gleichzeitig kann es auch Hinweise auf Umweltveränderungen im arktischen Raum liefern, etwa für Sturmfluten, Küstenerosion oder sich verändernde Flussdynamiken. Trotz dieser wichtigen Rolle wissen wir noch sehr wenig über großflächige Verteilungsmuster von Treibholz. Forschende des Alfred-Wegener-Instituts haben nun erstmals Treibholzablagerungen systematisch entlang einer 11.000 Kilometer langen…
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„PeTCaT“ untersucht den Einfluss von Treibhausgasen aus schnell tauendem Permafrost
Permafrost in der Arktis speichert große Mengen an organischem Kohlenstoff in gefrorenen Böden und tieferen Ablagerungen. Doch die Arktis erwärmt sich besonders schnell und lässt diese Speicher auftauen. Die Folge: Immer mehr Treibhausgase aus den Böden gelangen in die Atmosphäre. Wo und wie schnell Permafrost auftaut, ist erst wenig erforscht, ebenso wie die Prozesse, die das Tauwetter antreiben. Das internationale Projekt PeTCaT will insbesondere die Wissenslücken um schnelle Tauprozesse schließen. Unter der Leitung des Alfred-Wegener-Instituts werden…
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Ein Hightech-Herz für die neue Polarstern
Das Herzstück im Neubauprojekt für die Polarstern-Nachfolge nimmt Gestalt an: Bis Ende August unterschrieben TKMS, Wärtsilä, Steerprop und Aker Arctic die Verträge für die gesamte Antriebseinheit: Ruderpropeller, Motoren und Abgasnachbehandlungsanlage. Viele der Komponenten sind Marktneuheiten, mit denen das Alfred-Wegener-Institut und TKMS neue Standards in der Forschungsschifffahrt setzen.
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Einzigartiges Konzept zur Beobachtung arktischen Meereises erfolgreich umgesetzt
Die Polarstern beendete kürzlich in Longyearbyen, Svalbard, eine zweimonatige Expedition in der Zentralarktis. Dabei stand die sommerliche Schmelze des arktischen Meereises in drei verschiedenen Regimen im Fokus des internationalen und interdisziplinären Forschungsteams unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts. Die umfangreiche Bestandsaufnahme zeigte große Unterschiede zwischen verschiedenen Meereisregimen sowie eine geringe Meereiskonzentration im Untersuchungsgebiet. Außerdem dominierten Bakterien und Zooplankton die Biologie während die erwarteten…
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Wie ticken innere Uhren im offenen Meer?
Wie innere Uhren bei Zooplankton im offenen Meer auf mechanistischer und molekularer Ebene funktionieren, ist die Kernfrage der Nachwuchsgruppe BICLOPS. Der Europäische Forschungsrat ERC fördert die Gruppe des AWI-Biologen Sören Häfker in den kommenden fünf Jahren mit 1,5 Millionen Euro.
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Mikroalgen sind im Südpolarmeer für die Kohlendioxid-Aufnahme wichtiger als bislang gedacht
Vor 14.000 Jahren halfen Algenblüten im Südpolarmeer, den globalen Kohlendioxid-Gehalt der Atmosphäre massiv zu senken. Das zeigen neue Analysen alter DNA, die ein Team des Alfred-Wegener-Instituts nun in der Fachzeitschrift Nature Geoscience veröffentlicht hat. Im Ozean rund um den antarktischen Kontinent beeinflussten sie damit die globale Kohlenstoffdynamik erheblich. Der aktuelle und künftig zu erwartende Rückgang des dortigen Meereises gefährdet diese Algen heute stark – das könnte weltweite Auswirkungen haben.
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See auf dem 79°N-Gletscher spaltet das Eis und hinterlässt dauerhafte Veränderungen
Seit Mitte der 1990er Jahre verliert der grönländische Eisschild an Masse, seitdem sind nur noch drei schwimmende Zungen übriggeblieben. Eine davon, Nioghalvfjerdsbræ oder 79°N-Gletscher, zeigt bereits erste Anzeichen, instabiler zu werden. Neben der Wärme des Ozeanwasser, dass das Eis von unten immer mehr ausdünnt, nimmt auch der Abfluss von Schmelzwasser auf der Oberfläche eine immer wichtigere Rolle ein. In einer neuen Studie haben Forschende des Alfred-Wegener-Instituts untersucht, wie sich zwischen 1995 und 2023 ein etwa 21 km2 großer…
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Forderung nach dringender politischer Reform
Für die weltweite Wiederherstellung von Korallen-Diversität drängt ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung des Alfred-Wegener-Instituts in der Fachzeitschrift Science auf eine Reform der Rechtsvorschriften. Die Forschenden setzen sich dafür ein, die Widerstandsfähigkeit von Korallen durch unterstützenden Genfluss zu erhöhen, was die Gesetzeslage aktuell verhindere. Er sollte genutzt werden, bevor der Klimawandel zu einem weiteren Rückgang der Riffe und zu irreversiblen Schäden an den Korallenpopulationen führt.
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Der älteste Eiskern der Erde am Alfred-Wegener-Institut
Derzeit wird im Eislabor des Alfred-Wegener-Instituts ein einmaliger Eiskern bearbeitet: Der älteste kontinuierliche Eiskern, der jemals auf der Erde erbohrt wurde. Im Jahr 2019 errichtete ein Forschungskonsortium im Rahmen des EU-geförderten Projekts Beyond EPICA – Oldest Ice auf dem Hochplateau in der Ostantarktis ein Bohrcamp. Bis zum Januar 2025 teuften dort jeweils in den antarktischen Sommermonaten internationale Teams über 2.800 Meter Eis in lückenloser Folge ab. Darin eingeschlossen sind Luftblasen, die direkte Messungen von Treibhausgasen der…
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