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Löcher im Meereis stärkten in der Vergangenheit den antarktischen Eisschild
Polynjas sind wie ein Fenster, durch das der Ozean und die Atmosphäre miteinander agieren können. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass heutige Veränderungen in der Antarktis verhindern könnte, dass diese entstehen.
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Ozeanerwärmung lässt antarktisches Meereis schmelzen
Das antarktische Meereis spielt eine entscheidende Rolle für das Ökosystem und die Umwelt der Antarktis und des Südlichen Ozeans. Da das Eis die Sonnenstrahlen reflektiert und den Wärmeaustausch zwischen dem Ozean und der Atmosphäre blockiert, ist es entscheidend für unser Wetter und Klima. Daher müssen wir verstehen, was seine Ausdehnung beeinflusst, um zukünftige Klimamodelle und Vorhersagen zu verbessern. Dazu trägt eine neue Studie unter Leitung der Universität Göteborg und mit Beteiligung des Alfred-Wegener-Instituts in der Fachzeitschrift Nature…
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Wie Mikroben alten Kohlenstoff nutzen
Wie wird Kohlenstoff in unterschiedlichen Ökosystemen verstoffwechselt und verarbeitet? Für eine neue Studie im Fachmagazin Communications Earth & Environment haben Forschende um Erstautorin Joely Maak und Wissenschaftlerin im Exzellenzcluster „Der Ozeanboden – Unerforschte Schnittstelle der Erde“ den Kohlenstoffkreislauf in einem speziellen marinen Ökosystem verfolgt.
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Große Wissenslücken über die Kohlenstoffsenke im Ozean
Der Ozean absorbiert derzeit etwa ein Viertel des vom Menschen produzierten CO2 und bremst so die globale Erwärmung. Der Klimawandel verändert diese wichtige Fähigkeit jedoch. Wie genau sich die Kohlenstoffsenke im Ozean in den kommenden Jahrzehnten entwickeln wird, kann bisher jedoch nicht eindeutig gesagt werden. Dafür fehlen wichtige wissenschaftliche Daten aus einigen Meeren der Erde. Zu diesem Schluss kommt die Zwischenstaatliche Ozeanographische Kommission der UNESCO in ihrem aktuellen Bericht. Prof. Judith Hauck vom Alfred-Wegener-Institut hat an…
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Rekordbohrung unter dem Ross-Schelfeis
Ein internationales Team hat in der Westantarktis – rund 700 Kilometer von der nächsten Forschungsstation entfernt – den bisher längsten Sedimentkern (228 m) unter einem aufliegenden Abschnitt des Ross-Schelfeises erbohrt. Die gewonnenen Proben werden Erkenntnisse über das Abschmelzen des westantarktischen Eisschildes bis vor etwa 23 Millionen Jahren liefern und damit aus Epochen, in denen die Erde wärmer und CO2-reicher war als heute. Der westantarktische Eisschild enthält genug Eis, um den globalen Meeresspiegel bis zu fünf Meter ansteigen zu lassen.…
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Hat der Mensch Waldbrände in Sibirien schon viel früher als gedacht beeinflusst?
Die Republik Sacha (Jakutien) in Ostsibirien wird oft als die kälteste dauerhaft bewohnte Region der Erde bezeichnet. Trotzdem wurde sie in den letzten Jahren von immer mehr extremen Waldbränden heimgesucht, die nicht nur das Ökosystemen verändern, sondern auch die Menschen, die hier leben, zunehmend gefährden. Aussagen darüber, wie die Feuer entstehen und welche Auswirkungen sie haben sind jedoch nur schwer zu treffen, da es für diese Region bislang nur wenige langfristige Daten gab. Forschende des Alfred-Wegener-Instituts haben nun zum ersten Mal die…
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Verhandlungen zum globalen Plastikabkommen: Erfolg ist noch möglich
Plastikmüll verursacht weltweit große Probleme. Die Verhandlungen bei den Vereinten Nationen in Genf im August 2025 führten jedoch nicht zu dem erwarteten globalen Plastikabkommen. Am 7. Februar 2026 wird das zwischenstaatliche Verhandlungskomitee (INC) wieder in Genf zusammentreten und einen neuen Vorsitz wählen. Dieser muss den INC-Prozess dringend reformieren, damit endlich ein Abkommen erzielt werden kann. So argumentieren Melanie Bergmann (Alfred-Wegener-Institut), Paul Einhäupl, Linda Del Savio (Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit), und Annika…
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Stabilität des Westantarktischen Eisschilds steuert CO2-Aufnahmefähigkeit des Südozeans
Ein Sedimentkern aus dem pazifischen Sektor des Südpolarmeeres hat einem Forschungsteam des Alfred-Wegener-Instituts, der Universität Oldenburg und des amerikanischen Lamont-Doherty Earth Observatory einen Hinweis auf eine unerwartete Klimarückkopplung in der Südpolarregion geliefert: Wie die Forschenden in der Fachzeitschrift Nature Geoscience berichten, bestand während vergangener Eiszeitzyklen ein enger Zusammenhang zwischen Veränderungen des Westantarktischen Eisschildes und dem Algenwachstum im Ozean – allerdings anders als vermutet. Die Ergebnisse…
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Gletschereis als Nährstofflieferant
Eisen ist ein wichtiger Mikronährstoff, ohne den Phytoplankton nicht wachsen kann. In einem bisher einzigartigen Ansatz konnte ein Team des Alfred-Wegener-Instituts erstmals experimentell nachweisen, dass antarktisches Phytoplankton Eisen aus Schmelzwasser von Gletschern aufnehmen und für sich nutzen kann. Aus Grundwasser in den Ozean exportiertes Eisen hingegen konnten die mikroskopisch kleinen Algen nicht nutzen. Dies steht im Widerspruch zu bisherigen, nicht experimentell belegten Annahmen, dass Eisen aus Grundwasser ebenfalls bioverfügbar sei, wie…
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Niederländisch-deutsche Kooperation: Neue Forschung zur Arktis im Wandel
Die Veränderungen in der Arktis zu erforschen ist dringend notwendig. Die Polarregionen sind wie eine Klimaanlage für den Planeten. Gletscher und Meereis gehen jedoch schnell zurück. Die internationale Zusammenarbeit ist für die Polarforschung von entscheidender Bedeutung, um die klimatischen Veränderungen und ihren Einfluss auf das Leben in der Arktis zu verstehen. Deshalb fördert die niederländische Organisation für wissenschaftliche Forschung (NWO) sechs Projekte, in denen junge niederländische Forschende gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und…
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